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In Wien beginnts

Und nicht in Linz. Wir haben hier die Aussicht auf Rot-Pink, also die roten Kommunisten mit den pinken Kommunisten. Die grünen Kommunisten sind wie es scheint draußen.

Was besser gewesen wäre oder ob es überhaupt schon wurscht ist, wird sich herausstellen.

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Literatur - oder so was – Zeit für ein Gedicht

 

Ein treuer Leser hat mir ein Gedicht zugeschickt und das geht so:

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Schreibt Briefe!

Schreibt Briefe!

 

Vor einigen Tagen hat ein guter Bekannter von mir einen Leserbrief in der „Krone“ entdeckt. Gleich hat er mich angerufen: „Das ist doch Dein Text!“ War er. Ganz genau.

Der Autor – ich kenne ihn nicht – hat meinen Text tatsächlich verwendet und ihn unter seinem Namen publiziert.

Normalerweise sollte mir das nicht recht sein. Urheberrecht und so. Macht aber wirklich nichts.

Erstens einmal habe ich die Verwendung meiner Texte freigestellt. Allerdings sollte dabei die Quelle angegeben sein. Das würde sich gehören, habe ich geschrieben.

Wenn ich mir das aber so recht überlege, gefällt mir das, was geschehen ist, gut. Recht gut sogar.

Wenn ich einen Brief an die „Krone“ schreibe, wird er garantiert nicht gebracht. Die brauchen nur  meinen Namen zu lesen und schon wird er kassiert. Und in anderen Zeitungen würde er schon gar nicht gebracht. Daher wäre es gut, wenn recht viele Leute meine Texte als Leserbriefe verbraten. Sie können sie ändern, kürzen, umschreiben auch. Sie dürfen auch ihren eigenen Namen verwenden, sich als Autoren ausgeben.

Das ist mir ausdrücklich recht, ich erlaube das hier in aller Form. Ich gebe mein Urheberrecht frei, ich verzichte hiemit darauf und werde niemanden deswegen zur Verantwortung ziehen.

Schreibt Briefe, nehmt meine Texte, verwendet Eure eigenen Namen und Eure Adressen! Meine Texte sollen verbreitet werden, je mehr und je öfter desto besser. Ich werde mich darüber sehr freuen.

 

P.S.: „Nicht gebracht soll er werden!“ Diesen Bannstrahl hat die „Presse“ seinerzeit über Karl Kraus apodiktisch verhängt. Ich will mich nicht mit Karl Kraus vergleichen, aber auch die Zeitungen von heute sind mit keiner derjenigen zu vergleichen, die zu seiner Zeit erschienen sind. Also werden wir es so machen, wie ich vorgeschlagen habe. Ich bin schon gespannt.

Kommentare   

+5 #6 Georg Zakrajsek 2014-06-08 08:08
Danke übrigens für die Wünsche zum Pfingstfest. Das wird ja wettermäßig sicher schön. Außerdem ist Vatertag und ich bin ein stolzer Vater (wer nicht?)
+7 #5 Georg Zakrajsek 2014-06-08 08:04
Na klar! Jeder soll schreiben wie er mag und es gibt ja auch gute Schreiber mit hervorragenden eigenen Gedanken. War ja nur als Anregung gedacht und daß man solche Sachen einbauen kann.
+7 #4 Stefan 2014-06-07 23:15
Gute Leserbriefe sind leider selten, nicht in den Querschüssen oder beim Dagarser, sondern in der Krone. Sie mögen kritisch klingen, aber die Umsetzung der genannten Forderungen käme einer verwechslung der Dampflock mit dem Licht am Ende des Tunnels gleich. Der Gedanke das die schlauen Kommentare bevor sie zensiert werden, gelesen werden müssen, und genau das am Gewissen der Gatekeeper knabbert, ermuntert mich dazu ihrem ruf zu folgen!
+6 #3 Hausmann 2014-06-07 23:00
Lieber Herr Dr. Zakrajsek!

Bei aller Achtung vor Ihrer Sachkenntnis und sprachlichen Brillianz: Ein bißchen Eigenes würde ich den gönnerhaft erwähnten "Kopisten" vielleicht doch zubilligen, oder?

Ein schönes Pfingstfest!
+14 #2 Gerhard M. 2014-06-07 13:39
Die Krone ist keine Zeitung für Österreicher, sondern eine Zeitung für Menschen mit einem einfach gestrickten Gedankenmuster. Beiträge, die der Redaktion nicht genehm sind werden gelöscht und User werden entfernt, wenn krietische Kommentare geschrieben werden. Ich habe diese Schmierbatt schon lange abbestellt und informiere mich fast ausschließlich nur mehr im Internet.
+19 #1 Erwin Steyrer 2014-06-07 12:43
Faktum ist das dieses Schmierenblatt zwar überall wirbt mit der Meinungsfreiheit aber gleichzeitig in ihrem online Kommentar Forum zensuriert wie die wilden und jede unangenehme Meinung unterdrücken. Das geht soweit das manche User auf einer Blacklist stehen und deren Beiträge erst nach Kontrolle ( Zensur) freigegeben werden oder nicht. An solchen Praktiken findet der ach so objektive Presserat nichts!

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