Ausländer

Willkommenskultur für die Seuchen

Willkommenskultur für die Seuchen

 

Viele Seuchen haben wir hier in Europa ausgerottet. Fast alle. Die Pocken gibt es nicht mehr, existieren nur mehr in Labor, TBC fast verschwunden, Cholera erledigt, Malaria – nicht mehr bei uns, Typhus kommt auch nicht mehr vor, die Geschlechtskrankheiten sind beherrscht, die Kinderkrankheiten durch Impfungen besiegt, die Pest ist längst Geschichte, AIDS gibt es noch, aber dafür haben wir ja den Life-Ball.

Aber jetzt gibt es eine Renaissance der Seuchen. Sie werden uns gebracht, sie wandern ein, sie kriegen bei uns wieder eine Heimstätte.

TBC haben wir wieder, die Geschlechtskrankheiten grassieren, auch die Kinderlähmung ist wieder aufgetaucht. Jetzt gibt es sogar schon Ebola. Gratuliere!

Man schreibt nicht gerne darüber. In den Zeitungen wird das totgeschwiegen und der ORF bringt schon gar nichts. Schließlich sollen wir ja nicht beunruhigt werden. Was unser Gesundheitsminister macht, weiß ich nicht. Vielleicht kriegt er gerade eine Zahnspange und bringt den Mund nicht auf.

Wer uns das bringt, wissen wir. Ich muß das nicht extra schreiben, jeder weiß es. Wir sehen diese Leute tagtäglich in den Zeitungen – bei der Kriminalberichterstattung. Wir sehen sie auch fast täglich, wenn sie in bereichernder Absicht an die Küsten Italiens und Griechenlands gelangen. Wir sehen sie bei uns in den Städten, wenn sie Drogen verkaufen, wenn sie stehlen, betteln und einbrechen.

Aber sie nehmen uns nicht nur Sachen weg. Das muß einmal gesagt werden.  Sie bringen uns auch etwas und zwar reichlich: nämlich Krankheiten und Seuchen.

Heißen wir sie willkommen. Es bleibt uns auch nichts anderes übrig.

 

Zukunft der Seuchen

Was unsere Politiker sagen werden, wenn die ersten Kinder – unsere Kinder – an den importierten Seuchen sterben, weiß ich nicht. Wahrscheinlich nichts. Ich kenne sie ja gut. Bestenfalls: „Das müssen wir eben aushalten!“ Ist schon recht. Unsere Politiker halten wir ja auch aus. Schon viel zu lange.