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Der Weg zum rettenden Stich

So titelt die "Krone" und meint damit natürlich die Impfung, die uns allen Erlösung und Rettung bringen soll. Es gibt aber noch gar keine Impfung und erprobt ist sie schon gar nicht. Was mit den Geimpften passieren wird, weiß keiner. Nicht der Basti und der Gesundheitsminister schon gar nicht.

Bleibt also der Stich des Afghanen am Praterstern oder irgendwo anders im schönen und ach so sicheren Wien und nicht mit der Impfung sondern mit dem Messer, wo wir schon genügende Erfahrungen haben, ganz besonders die Frauen, weil die ja so eine Gewalt zu lieben scheinen.

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Akademiker wollen wir nicht

 

Klar. Denn unser Herr Bundeskanzler ist ja gar keiner. Und bei der Regierung schaut es auch traurig aus. Manche haben zwar einen Titel, Akademiker sind sie aber deshalb noch lange nicht. Denn zum Akademiker gehört ja mehr als ein bloßer Titel, der heutzutage ja sehr freiwillig und taxfrei verteilt wird, nachgeschmissen sozusagen. Kaufen kann man übrigens auch. Ein Blick in die traurige Runde der Politiker genügt.

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„A Zigeina mecht i sein!“

„A Zigeina mecht i sein!“

 

Das dürfte der Andre Heller heute auch nicht mehr singen. Nicht deswegen, weil er etwas sein möchte, was er nicht ist, sondern weil er ja damit das „Z“-Wort verwenden würde, was nicht mehr korrekt und somit auch nicht mehr erlaubt sein soll.

Zigeuner geht also nicht. Jedenfalls wenn es nach unseren guten Mitmenschen ginge, weil ja – so die Diktion des hehren Presserats – das Wort „Zigeuner“ fremdbestimmt und daher diskriminierend wäre.

Das ist freilich ein aufgelegter Blödsinn. Die Zigeuner sagen ja selber zu sich „Zigeuner“, zumindest meine Klienten aus dieser Volksgruppe haben das von sich gesagt und nichts dabei gefunden. Sie waren sogar recht stolz darauf.

Es ist traurig, daß heute Menschen über unseren Sprachgebrauch befinden und diesen regeln wollen, die selber viel zu blöd sind, um die einfachsten Zusammenhänge zu verstehen und zu ungebildet um zu wissen was es mit den Zigeunern, den Roma und den Sinti auf sich hat.

Was „Rom“ heißt, das wissen sie nicht. Sie wissen nicht, daß „Rom“ Mensch heißt und wenn sich ein Zigeuner als „Rom“ bezeichnet, er damit sagt, daß er – und nur er – ein Mensch ist und die anderen eben nicht. Die sind nämlich auf zigeunerisch „Gadsche“, also Nicht-Menschen. Der Ausdruck heißt auch „Bauer“ und wird zur Unterscheidung der fahrenden Menschen, der Nomaden zum seßhaften Nicht-Menschen verwendet, wobei das zigeunerische Ethos dahin geht, daß man den Seßhaften alles wegnehmen darf, was der „Fahrende“ braucht und es nicht fest angeschraubt ist.

Wer also „Rom“ und „Roma“ zu den Zigeunern sagt, diskriminiert sich also selbst, stuft sich herab zum „Nicht-Menschen“. Das sollten wir also nicht machen. Auch wenn der Presserat und andere Ignoranten das so fordern.

Ich werde also weiter „Zigeuner“ sagen, aber ein Zigeuner möchte ich nicht werden. Ich glaube auch, daß die wirklichen Zigeuner das auch gar nicht wollen.

 

P.S.: Die „primitiven“ Völkerschaften sagen alle zu sich selber „Mensch“, die Fremden sind also stets Nicht-Menschen. So die Eskimo (Innuit) und die meisten Indianerstämme. Auch hier wäre es falsch, diese Leute mit dem Namen „Innuit“ zu bezeichnen. Aber gegen die Blödheit unserer Möchtegern-Sprachregler ist kein Kraut gewachsen.

 

PP.S.: Zwei Ausdrücke, die mir leider nicht selber eingefallen sind, die ich aber recht gerne verwende: Das eine sind die „Surensöhne“, herrlich und treffend. Das andere ist „negrophil“. Auch schön doppeldeutig und in seiner Doppeldeutigkeit recht erhellend.

Kommentare   

+25 #5 Walter Murschitsch 2014-05-23 12:58
zitiere Georg Zakrajsek:
Um "Nega zu schauen" muß man heute nicht mehr nach Kenia fahren. U 6 genügt.

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Oder bei uns in Graz, mit dem 67er Bus, dem 50er, der 5er Straßenbahn, der 7er.....

Die Liste könnte ich ins unendliche fortsetzen! Ohne "N" oder "Z" geschweige "M" geht es nur mit dem PKW!

Mfg.
+19 #4 Malermeister Schiele 2014-05-23 01:24
Ist der Massa schlecht bei Kassa
fahrt U6 ganz rascha
nach Als-Strassa e-er.
+33 #3 Georg Zakrajsek 2014-05-22 22:00
Um "Nega zu schauen" muß man heute nicht mehr nach Kenia fahren. U 6 genügt.
+29 #2 Dieter 2014-05-22 21:11
Da fällt mir spontan eine Textzeile eines EAV Songs ein ... heute geh ma N.... schaun des wird a Trara, huh.." Heute auch undenkbar ;-)
+40 #1 Walter Murschitsch 2014-05-22 18:23
Dr.Zakrajsek:

Zigeuner geht also nicht. Jedenfalls wenn es nach unseren guten Mitmenschen ginge, weil ja – so die Diktion des hehren Presserats – das Wort „Zigeuner“ fremdbestimmt und daher diskriminierend wäre.
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Die ganz besonderen Lieblinge unserer " Guten *!

Schon höre ich das Rassismus- Gekreische von Zara, SOS Mitmensch und Sailers HoH Denunziantentruppe. Hier geht es schließlich um die ganz besonderen Lieblinge unserer "Guten"! Daher Börsen auf und duldet jegliche Kriminalität die dem bunten Treiben einhergeht. Es ist doch wunderschön, wenn einem erfolgreich der Verstand entfernt wurde?

Was danach übrig bleibt bezeichnet man als "Gutmensch". Mit dem Blick eines schwulen Frettchens versehen, ist er nur mehr für hysterische Demos ohne Sinn zu gebrauchen. Natürlich immer nur zum Schaden der angestammten Bevölkerung!

Mfg.

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