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Der qualvolle Weg zum Schlachthof

So titelt die "Krone", die heute draufgekommen ist, daß man Schlachtvieh, wie es die EU befahl, zum Schlachthof bringen muß, statt es zu Hause am Bauernhof gemütlich abzustechen. Das dauert und ist nicht immer gut. Aber ist halt so in der EU.

Nur lustig, daß die "Krone" mit einem seltsamen Humorverständnis genau darunter die "Ball Hingucker" zeigt, so daß man meinen kann, dieselben Hinguckerinnen würden zum Schlachthof ausgeführt statt auf den Opernball.

Es genügt, sich die Titelseite der heutigen "Krone" anzusehen. Aber vielleicht machen die das mit Absicht.

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Was man lesen sollte

 

Lesen kommt ab. Der „Krone“ kann man nicht die Schuld geben. Die gibt es ja schon seit dem Jahr 1900, auch wenn die Zeitung selber fälschlich behauptet, es wären erst 60 Jahre, also seit Dichand dem Älteren. Es ist also immer schon gelesen worden und es ist immer mehr gelesen worden. Die Deutschen – und die Österreicher auch waren ein Volk der Dichter und Denker und daher auch der Leser. Trotz „Krone“.

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Bildung

Mein Schulprogramm

Mein Schulprogramm

 

Ich bin natürlich kein Experte. Ich habe zwar 45 Jahre lang unterrichtet und unterrichte zum Teil immer noch, aber von der Schule verstehe ich nichts. Da gibt es ja Experten, den Herrn Ex-Finanzminister zum Beispiel. Der ist insofern ein Experte als er einen Sohn hat, den er vernünftigerweise in eine Privatschule schickt. Und so ähnlich sind auch die anderen „Experten“ beschaffen, die sich die Anführungszeichen hier redlich verdienen.

 

 

Also, wie gesagt, von der Schule und von der Pädagogik verstehe ich überhaupt nichts. Meine nachfolgenden Ratschläge müssen daher mit der nötigen Skepsis aufgenommen werden.

Also lautet mein Programm. Damit würde ich die Schulmisere in Österreich mit einem Schlag beenden und die Schule wieder zu dem machen, was sie sein soll: Ein Stätte der Erziehung und der Wissensvermittlung.

·        Zuerst: Alle Schüler, die nicht Deutsch können, haben die Schule zu verlassen. Deutsch zu lernen ist eine Pflicht, die dem Elternhaus obliegt. Die Eltern müssen das selber zahlen. Wer das verweigert, kriegt kein Geld mehr von uns und hat das Land zu verlassen. Die ganze Sippschaft.

·        Zweitens: Den Lehrern wird die Macht über die Schüler wiedergegeben. Nur sie geben die Noten, eine Berufung gegen Noten gibt es nicht, die Eltern haben in der Schule nichts mehr zu reden. Elternvertreter werden abgeschafft. Disziplin steht an erster Stelle.

·        Drittens: Die Lehrer dürfen wieder strafen. Strafarbeiten, Hierbleiben, Schulausschluß ist wieder möglich. Körperstrafen natürlich nicht, die gibt es ja nur in den Koranschulen.

·        Viertens: Alle Psychologen und sonstige Berater werden aus den Schulen ersatzlos entfernt.

·        Fünftens: Auch der Unterrichtsminister und sein ganzes Ministerium wird abgeschafft. Ist es eine Ministerin, umso besser. Das braucht keiner. Ebenso die politisch bestellten Schulfunktionäre.

·        Sechstens: Durchforstung des Lehrplanes. Unnötige Gegenstände aus dem Bereich der Plauderwissenschaften entfallen.

·        Siebentens: Durchfallen geht wieder. Nur eine Nachprüfung ist möglich

·        Achtens: Aufnahmsprüfungen in die Höheren Schulen werden wieder Pflicht

·        Neuntens: Schulgeld gibt es wieder. Nicht in den Volksschulen und Hauptschulen, aber in allen anderen Schulen

·        Zehntens und Letztens: Alle Schulpolitiker werden ersatzlos gestrichen, ebenso alle sogenannten „Experten“ Die vor allem.

Das wäre es. Mehr brauchen wir nicht. Experte bin ich keiner, aber ein Vater, der zwei Buben anstandslos über die Matura gebracht hat und zwar an öffentlichen Schulen. Und daß ich 45 Jahre unterrichtet habe, zählt wie gesagt überhaupt nichts.

 

Kommentare   

+15 #8 Loki 2014-10-10 08:01
Die heutigen "Experten" sind auf der gleichen Stufe wie schon seit ca. 30 Jahren. Blöder geht es nicht mehr. Eine Abwärtsspirale ist in Gang gesetzt worden.

Ihre Vorschläge sind simpel und einleuchtend. Die von Ihnen proklamierte Schule würde auch garantiert gut funktionieren und gut ausgebildete Schüler herausbringen.
Genau das wird aber von unseren Politikern gar nicht gewollt.
Eine verdummte Bevölkerung ist leichter regierbar ( ich sage bewußt nicht: Volk).
+12 #7 Stefan 2014-10-09 21:00
Hätte isch :-) die Wahl würde ich meine Kinder(wenn es so weit ist) in eine Schule schicken in der Kinder sich für längere Zeit mit einem Fach beschäftigen können(z.B. 1Tag oder 1Woche Mathe), natürlich mit einem Lernziel Quartalmäßig, damit kein Fach vernachlässigt wird. Dadurch werden auch Persönliche Fähigkeiten hervorgehoben. Für mich war es lästig wenn die Klingel ertönte als mit dem Lernstoff gerade warm geworden bin. Kinder einer höheren Schulstufe helfen anderen bei Problemen, Zusammenhalt macht Spaß, schafft gegenseitigen Respekt und beim Vorzeigen wird das eigene Wissen gefestigt!
Da könnte es passieren das Kinder plötzlich gerne zur Schule gehen und zu ernstzunehmenden Persönlichkeiten heranwachsen? Würde es auch Spaß machen an so einer Schule Lehrer zu sein? Stalin sei Dank, bei uns ist alles schön genormt und alle sind gleich (deppert). Klassenzimmer wie Kompanien, Schulstufen wie Dienstgrade, Klingeln wie in der Fabrik. Alles schön Rot verkrustet und Teuer.
+18 #6 Walter Murschitsch 2014-10-09 17:23
zitiere Gerhard M.:
Wir können ewig diskutieren aber die Schuldigen sind in erster Linie Politiker und dann kommen auch schon die Wähler. Schaut euch mal im Fernsehen an was die Leute im Fernsehen und auf der Straße zu, was für einen Schwachsinn sie erzählen. Dieses Land vertrottelt immer mehr und das ist gewollt so. Jeblöder die Leute, desto einfacher zu lenken.

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Genau Gerhard M. !

Ich gomme won hier und vinde das wir ostereiche also auch ich turke gut in schuule zind!

Mfg
+20 #5 Gustav 2014-10-09 17:01
Mir fehlt in Österreich komplett der Ansatz sich Wissen selbst zu erarbeiten. Ganz weit vorne bei den Noten sind immer die braven Auswendiglerner, also die zukünftigen Systemtrottel, nützlichen Idioten und Befehlsempfänger.
+20 #4 Gerhard M. 2014-10-09 16:17
Wir können ewig diskutieren aber die Schuldigen sind in erster Linie Politiker und dann kommen auch schon die Wähler. Schaut euch mal im Fernsehen an was die Leute im Fernsehen und auf der Straße zu, was für einen Schwachsinn sie erzählen. Dieses Land vertrottelt immer mehr und das ist gewollt so. Jeblöder die Leute, desto einfacher zu lenken.
+19 #3 Soslan Khan Aliatasi 2014-10-09 15:39
Alle zehn Punkte sind ausgesprochen realistisch und gut. Daher befürworte ich sie uneingeschränkt.
Zitat:
Deutsch zu lernen ist eine Pflicht, die dem Elternhaus obliegt. Die Eltern müssen das selber zahlen. Wer das verweigert, kriegt kein Geld mehr von uns und hat das Land zu verlassen. Die ganze Sippschaft.
Wobei noch anzumerken ist, daß eine erneute Einreise zu unterbinden ist. Daher bin ich für strenge Grenzkontrollen. Und das würde das Wiedereinführen der Grenzen voraussetzen – was wiederum zur Voraussetzung hätte, die EUdSSR (und ebenso den EMGH) abzuschaffen und zu verbieten. Dann könnte sich nicht nur unser Schulwesen, sondern auch ganz Europa – auch wirtschaftlich – erholen.
+20 #2 Eugen Gerber 2014-10-09 15:02
Damit wäre ich einverstanden. Klingt vernünftig und problemorientiert (wie man heutzutage so sagt). Beim Weglassen eines Unterrichtsministers wäre ich nicht so streng, aber es sollte einer vom Format eines Heinrich Drimmel sein.
+22 #1 Muster Maxmann 2014-10-09 14:53
Unsere Schulen waren immer erstklassig, erst die galoppierende Zuwanderung schuf die nicht mehr enden wollenden Probleme. Was die Gutmenschen nicht wahrhaben wollen, ist die schreckliche demographische Entwicklung, die wahre Bankrotterklärung unseres Establishments, dessen vorrangige Aufgabe neben einer kontinuierlichen Aufwärtsentwicklung es ja wäre, zumindest einmal die Existenz des völkischen Substrats unseres Staates, und zwar ceteris paribus, zu gewährleisten. Wenn Vranitzky einmal sagte, er könnte die (Anm.: vermeintliche) Lendenschwäche der Österreicher nicht ersetzen, so hat er rabulistisch übertüncht, daß es sehr wohl viele Randbedingungen gibt, mit denen man die Fertilität eines Volkes beeinflussen kann - so das überhaupt gewollt ist.
Kein noch so klug konstruiertes Bildungssystem kann mit der exponentiellen Dynamik, mit der sich unsere Bevölkerung - von Volk kann man ja schon lange nicht mehr reden - verändert, mithalten. Egal, was uns für heute an klugen Maßnahmen einfiele, in drei Jahren schon wären sie wieder überholt, zum Scheitern verurteilt. Für das kulturelle Mischmasch, in dem wir derzeit unterzugehen drohen, gibt es, was die Schule betrifft, keine systematische Lösung. Eine jetzt geplante Durchmischung der Schüler nach Muttersprachen von, sagen wir, 50 Prozent, wäre schon in wenigen Jahren überholt, weil dann die dazu nötigen 50 Prozent der Schüler mit Deutsch als Muttersprache gar nicht mehr vorhanden sein werden.

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