Gastbeiträge

Einsparung von Polizeiinspektionen

Einsparung von Polizeiinspektionen

Der Beschluß über die Einsparungen von Polizeidienststellen ist ein weiterer Beleg für die Klugheit, Um- und Weitsicht unserer Sicherheitspolitik.

Wie man bei den Krawallen anläßlich des Akademikerballes gesehen hat, haben Kriminelle ungestört von den begleitenden Polizeibeamten Auslagenscheiben einschlagen, Molotowcoctails werfen und Autos anzünden können. Die Polizeibeamten sind selbst dann nicht eingeschritten, als die „Aktivisten“  die Polizeidienststelle am Platz am Hof angegriffen und zerstört haben. Die dort anwesenden Beamten haben sich klugerweise hinter ihren Schreibtischen versteckt und sind so weiteren Unannehmlichkeiten entkommen.

Der gesamte, von den aus dem Ausland ins Land gebetenen Randalierern verursachte Schaden erreicht Millionenhöhe.

Hätte die Innenministerin ihre Spar- und Schließungspläne schon rechtzeitig vor dem Akademikerball umgesetzt, wären schon weit weniger Polizeistuben und Polizeibeamte in Gefahr gewesen attackiert zu werden. Also: mehr Sicherheit für die Polizei durch Schließungen von immer mehr Polizeidienststellen ist das Gebot der Stunde!

Das Beste wäre in dieser Hinsicht überhaupt die gänzliche Abschaffung der Polizei, etwa nach dem Muster der derzeit in Umsetzung befindlichen  Bundesheerreform. Dies wird aber schon deshalb nicht möglich sein, weil dann niemand mehr die Falschparker mit gnadenloser Härte verfolgen könnte.

Ein weiterer Vorteil der Postenschließungen: in den frei werdenden Räumlichkeiten könnte man – selbstverständlich erst nach menschengerechter Adaptierung – Flüchtlinge und Asylwerber unterbringen.

 

hedo