Gesellschaft

Vom Umgang mit der Polizei

Vom Umgang mit der Polizei

 

Die Polizei Dein Freund und Helfer! Da ich weiß, aus welcher großen Zeit dieser Slogan stammt, verwende ich ihn recht ungern. Aber er paßt ja trotzdem.

Die Polizei vertritt die Staatsmacht und deren vornehmste und wichtigste Aufgabe wäre, für den Schutz und die Sicherheit der Bürger zu sorgen. Daher gebührt der Polizei auch die Achtung der von ihnen betreuten und beschützten Menschen.

Ich selber hatte noch nie Probleme mit der Polizei. Die verkehrsbedingten Kontrollen waren immer höchst korrekt und freundlich und wenn ich einmal Strafe gezahlt habe – kommt natürlich vor – auch kein Problem. Wie man in den Wald hineinruft, so kommt das zurück, das sollte jeder normale Mensch wissen und sich danach richten.

Und meine speziellen Differenzen mit der Waffenbehörde hatten ja nichts mit der Polizei zu tun, sondern waren Revancheakte einer beleidigten Bürokratie gegen jemanden, der sich den Mund nicht verbieten läßt. Mit tatkräftiger Unterstützung gewisser politischer Gruppierungen übrigens. Das kam von ganz oben. Ist aber alles gut ausgegangen und ich habe alles wieder, was mir diese Bosnigln abnehmen wollten, Waffenpaß inklusive.

Aber derzeit geht es der Polizei nicht gut. Abgesehen von den sparwütigen und bürokratieverliebten Sicherheitspolitikern, die der Polizei seit Strasser unglaublich geschadet haben, ist der Respekt, den man den Repräsentanten der Staatsmacht entgegenbringen müßte, total abhanden gekommen.

Schuld daran sind die Politiker, die nicht mehr hinter ihren Polizisten stehen. Die werden alleingelassen, von den eigenen Vorgesetzten desavouiert, bekommen keine Unterstützung. Wenn man die Polizei beleidigt, bespuckt, mit Steinen beschmeißt und verletzt – wer das macht, wissen wir nur zu gut – rühren unsere Politiker kein Ohrwaschel.

Und noch dazu importieren diese Politiker bedenkenlos die übelste Kriminalität, die man sich denken kann – zusammen mit einer entfesselten Asylindustrie. Darauf ist aber unsere Rechtsordnung und unsere Exekutive nicht eingerichtet.

Das schlimmste Kapitel aber ist die Justiz. Man verfolgt Straftäter nicht mehr, man zeigt sie bestenfalls auf freiem Fuß an. Das bedeutet: Den Tätern passiert nichts, überhaupt nichts. Darüber lachen alle. Und sie lachen natürlich auch über unsere Exekutive, die nichts anders machen kann und darf als die Täter aufzuschreiben und dann wieder laufen zu lassen. Beschämend und unwürdig.

Unser Staat ist kaputt und wir müssen das ausbaden. Die Polizei ganz besonders. Unsere Politik hat sie zum Watschenmann gemacht und sie der Lächerlichkeit preisgegeben. Man kann die Engelsgeduld der Betroffenen nur bewundern.

Aber ich denke, daß auch die langmütigste Geduld irgendwann einmal am Ende sein wird. Ich hoffe, ich darf das noch erleben.