Jagd

Die Bleifreihysterie wäre heilbar

Die Bleifreihysterie wäre heilbar

 

Eine recht bedenkliche Krankheit hat unsere jagdlichen Funktionäre befallen: Die Bleifreihysterie. Blei ist giftig, Blei soll verboten werden und wenn die Jäger nur mehr bleifreie Munition verwenden, dann werden aus Bambimördern wie durch Zauberhand grüne, ökologische und politisch korrekte Lieblinge der Gesellschaft. Und in der „Krone“ werden sie geherzt und gelobt, die bösen Karikaturen auf der letzten Seite der „Krone Bunt“ werden verschwinden, sogar das „Heute“ und das „Österreich“ werden schmeichelhafte Interviews mit diversen Landesjägermeistern bringen.

Ja, so wird es sein. Oder doch nicht? In Wahrheit hat man unsere Jägervertreter an der Nase herumgeführt, ihre Dummheit und Leichtgläubigkeit ausgenützt und sie dazu gebracht, ihr eigenes Grab zu schaufeln.

Aber es gibt noch Vernunft statt Hysterie, Sachverstand statt Panikmache und Diskussion statt Verordnungen von oben.

In Göttweig hat eine Veranstaltung zu diesem Thema stattgefunden. Da wurde die Bleifrei-Problematik wissenschaftlich und seriös diskutiert. Wie schon bei der „Hohen Jagd“ in Salzburg haben hochkarätige Referenten ihre Untersuchungen präsentiert, Dr. Streitberger hat die Diskussion souverän geleitet. Ergebnis: An der Bleifrei-Hysterie ist nichts dran, der Umstieg auf bleifreie Munition bringt mehr Schaden und mehr Probleme als es nützt.

Das alles wurde bereits in der IWÖ-Sondernummer Anfang des Jahres vorgestellt und ausführlich belegt. Die Unterschriftenliste weist inzwischen 5000 Unterschriften auf. In Tulln geht es weiter und natürlich kann man auch im Wege des Internets unterschreiben:

http://iwoe.at/unterschriftenliste/unterschriftenliste-gegen-bleiverbot/

Übrigens: Alle Referenten, die bei der Göttweiger Veranstaltung vorgetragen haben, haben auch ihre Unterschrift geleistet. Mitmachen! Unterschreiben tut nicht weh und der Herr Landesjägermeister erfährt garantiert nichts davon, wenn ein ganz mutiger Jäger unterschreiben sollte. Versprochen!