Kriminalität

Er ist wieder da!

Er ist wieder da!

 

Als die Geschichte mit der Kirchenschändung passiert ist, habe ich prophezeit, daß wir den Täter bald wieder unter uns auf freiem Fuß sehen werden. Und richtig: Er ist schon wieder da, er ist schon wieder frei, geht herum, kriegt natürlich seine Unterstützungen, wird versorgt, kostet uns Geld. Und gar nicht wenig.

Ein recht praktisches Gutachten hat da geholfen. Der Herr Ghanese war zur Tatzeit nicht zurechnungsfähig. Sonst ist er es natürlich schon, nur in der Kirche halt nicht, wo er die Heiligenbilder zertrümmert hat. Daher – ausgelassen. Unsere Justiz ist schon verständnisvoll, da kann man nicht meckern. Willkommenskultur vom feinsten. Daß da so manches Kulturgut draufgeht, das muß man eben aushalten. Was ist schon die Wiener Kultur, die Wiener Kirchen und ihre Kunstwerke gegen die ghanesische Kultur? Da versteht man auch, wenn der Herr Kardinal, unser guter Stoffi, tiefstes Verständnis ausdrückt und symbolisch seine andere Wange, die aber in Wirklichkeit die unsere ist, hinhält.

Wann der verwirrte Ghanese endlich die österreichische Staatsbürgerschaft bekommen wird, ist noch nicht heraußen, kann aber wirklich nicht mehr lange dauern. Das sind nämlich die Fachkräfte, die wir hier bei uns brauchen.

Auch ein schöner Posten für den Herrn ist angeblich schon in Aussicht: Wenn sich der Nitsch von seinem Steuerschock erholt hat, wird beim Orgienspiel publikumswirksam eine Heiligenfigurenzertrümmerung eingebaut. Das kann dann der Herr Ghanese machen. Da freue ich mich schon wirklich sehr darauf.

Dazu ein schönes Zitat. Es kommt von dem sattsam bekannten Herrn von der Diakonie, der immer in der „Krone“ schreibt und geht so:

„Einander mit den Gaben, die wir geschenkt bekommen haben, zu dienen, macht die Gesellschaft vielfältiger, reicher und bunter.“

Goldene Worte, Pfarrer Chalupka. Unsere Kirchen werden halt ein wenig ärmer und weniger bunt. Macht Ihnen natürlich nichts. Mir schon.