Kriminalität

Ein Gesetz, das zu spät gekommen ist

Ein Gesetz, das zu spät gekommen ist

 

Eine schreckliche Geschichte, die sich im Drogenmilieu abgespielt hat. Ein junger Mann erschießt seinen Freund oder Kumpanen, der Opa hat geholfen und es gilt für alle die Unschuldsvermutung, wie es sich gehört.

Kopfschuß hat die Obduktion ergeben. Mit welcher Waffe (gesagt wurde: Langwaffe) das geschehen ist, wird nicht verkündet. Aber eines ist sicher: Hätte es die Registrierung schon gegeben, wäre das alles nicht passiert. Dann wäre nämlich die Tatwaffe registriert gewesen und mit einem Knopfdruck hätte beispielsweise der Herr Grundböck vom BMI sofort feststellen können, daß diese Waffe sich in Händen befindet, in die sie nicht gehört.

Flugs wäre die Cobra dagewesen, hätte die Waffe beschlagnahmt und nichts, gar nichts wäre passiert.

Ja so ist das. Manche Gesetze kommen zu spät. Und manche Gesetze müßten besser gar nicht kommen.

 

Noch was Grundböckisches

In einem Interview hat eben dieser Herr Grundböck gesagt, im Innenministerium denke man nicht an eine Waffensteuer. Natürlich nicht. Das ist Sache des Finanzministeriums. Und das ist bestens informiert, weil ja das ZWR über das USB des BMF läuft. Noch Fragen?