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Wie feige sind unsere Politiker?

Schon sehr feige. Manchmal heißt das auch "Distanzierung" oder "keine Ahnung". Hauptsache, man muß nicht mannhaft für seine Überzeugung einstehen. Ich nehme hier keinen aus. Nicht die Schwanzeinzieher, die Disanzierer, die Ahnungslosen, die alle vor dem kleinsten Hauch des Widerstandes und der Kritik feige einknicken. Kein Politiker, der sich mutig vor seine (seine!) Bürger stellt. Kann ich denn wirklich nur mehr den Kickl wählen?

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Gary Larson zeichnet schon lange nicht mehr

 

Und das ist ungeheuer schade. Vielleicht kennen ihn die Älteren von uns noch, haben sich über seine Zeichnungen gefreut und seinen skurrilen, manchmal auch kranken Humor genossen. Im Internet könnte man nachschauen und sich an ihn noch erinnern, man sollte das tun, damit man abschätzen kann, was uns verloren gegangen ist.

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Kriminalität

Die Stunde des ZWR

Die Stunde des ZWR

 

Jetzt wird sich herausstellen, wieviel Sicherheit uns das brandneue Zentrale Waffenregister bringt. Gerade  hat das BMI uns – das heißt dem  Bundesrat – vollmundig versichert, das ZWR trage „wesentlich zur Erhöhung der öffentlichen Sicherheit bei“. Da sind wir ganz glücklich und konnten befriedigt feststellen, daß seit Einführung des ZWR im Jahr 2010 die Kriminalität in Österreich unglaublich gesunken ist, so daß wir jetzt bereits hunderte Polizeidienststellen zusperren können.

Leider passieren doch manchmal – Gott sei Dank selten – bedauerliche unvermeidbare Bluttaten, die unter dem Begriff „Einzelfälle“ eingeordnet werden können. Und jetzt schlägt die segensreiche Stunde des ZWR:

Da hat ein uns vom ORF zunächst als „Linzer“ vorgestellter Herr aus Tschetschenien einen Kumpanen in den Kopf geschossen. Das hat dieser nicht überlebt. Als die wahre Identität des Linzers offenbar wurde, ist die Meldung flugs von der ORF-Homepage verschwunden. Das nur so nebenbei.

Da der Herr Täter seine Waffe geführt hat (Kopfschuß außerhalb umfriedeter Wohn- und Betriebsräume), muß er nicht nur eine WBK sondern darüberhinaus einen Waffenpaß gehabt haben. Psychotest und Waffenführerschein inklusive.

Und jetzt kommt der berühmte Knopfdruck:  Die Behörden können nämlich  „durch Einsichtnahme in das ZWR rasch die Herkunft einer Schußwaffe feststellen“. (Zitat Anfragebeantwortung  GZ:BMI-LR2220/0617/06-III/3/2014).

Also los meine Herrschaften! Stellt gefälligst blitzartig die Herkunft der Waffe fest, stellt fest, wer  die Waffe besitzt, wer sie benützt hat und ob bei der letzten Verwahrungskontrolle im tschetschenischen Haushalt etwa Unregelmäßigkeiten aufgetreten sind.

Mir ist natürlich klar, daß solches nicht geht und das vorher Gesagte war natürlich ein Scherz. Die Waffe ist selbstverständlich illegal und da funktioniert das famose ZWR nicht.

Und wir alle wissen jetzt wofür das ZWR gut ist: Für nichts, für überhaupt nichts. Hat ein Schweinegeld gekostet und kostet immer noch. Und für die Sicherheit Österreichs bringt es einen Dreck.

Und –  fragen Sie nicht im Ministerium – fragen sie gleich unsere tschetschenischen Freunde! Die wissen nämlich wie es geht.

Kommentare   

+18 #7 Stefan 2014-10-14 22:27
Mit den Zentralen Datenbanken hat es in den letzten Jahren nur Probleme gegeben, sprich Schlamperei und Missbrauch. Man stelle sich vor Ivan würde eine Waffenkontrolle durchführen, egal ob in Zivil(Räuberbanden) oder in Uniform(Unsere Sicherheitspolitik nach außen hat versagt).
+21 #6 Felix Csar 2014-10-14 20:48
Irreführung der Polizei wäre strafbar, ach ja, der Bevölkerung nicht. Und selbst wenn,Politische Immunität. Ja schön muss das sein da oben. Weit weg vom Fußvolk.
+28 #5 Gustav 2014-10-14 18:52
Das ZWR ermöglicht lediglich eine zentrale Überwachung der Bürger. Früher waren die Daten der C und D Waffen nur beim Waffenhändler registriert und die B auf ganz viele Behörden verteilt. Über Wien gehen dann die Informationen an die EU und die Geheimdienste. Jetzt weiß man also z.B. in Wien wie viele und welche Waffen genau alle Mitglieder der IWÖ besitzen. Der einzelne bewaffnete Bürger ist schon unerwünscht und Bürger die sich in Vereinen oder auch anders organisieren natürlich noch viel mehr.

Zitat:
Gerade hat das BMI uns – das heißt dem Bundesrat – vollmundig versichert, das ZWR trage „wesentlich zur Erhöhung der öffentlichen Sicherheit bei“.
Mit öffentlicher Sicherheit ist aber nicht die Sicherheit für uns Bürger, sondern die Sicherheit vor uns Bürgern gemeint.
+17 #4 JanCux 2014-10-14 16:07
Ist zwar OT, aber ein sehr interessanter Beitrag von Katja Triebel über den GRÜNEN Wahnsinn in Deutschland. Währe sicherlich Interessant, wie die Österreichische Jägerschaft über dieses Thema denkt.
http://legalwaffenbesitzer.wordpress.com/2014/10/14/die-grune-jagdreform-in-nrw/#more-1821
+27 #3 Philipp Ott 2014-10-14 15:08
Hum, wenn das ZWR also nichts zur Sicherheits Österreichs beiträgt, dann fragt man sich wozu es da ist? Mir fällt dazu nur ein, daß wenn der kleine Philipp zum Beispiel nun sich eine 3te FFW kaufen würde, ohne vorher per Bitten und Betteln um eine Erweiterung der WBK angesucht und bewilligt bekommen zu haben, dann automatisch nach der Meldung des Händlers irgendwo ein paar Alarmglocken an gehen, Drucker drucken, und ich ein paar Strafverfügungen sowie Enteignungsanträge bekäme. Und - weil ich ja ein braver Österreicher bin - auch gleich die Cobra vorbeikommen würde. Tja, und dann hätte ich die gesamte Staatsmacht Österreichs gegen mich, würde wahrscheinlich in Haft gehen müssen, und mein plus ein paar mehr Leben mal ruiniert oder schwerst benachteiligt sein. Toll, das ZWR! Das ist wirklich sicherheitssteigend!
+30 #2 Walter Murschitsch 2014-10-14 14:54
Elende Bande!

Fragt mich aber bitte nicht wen ich hier in erster Linie damit meine !

Mfg
+29 #1 Tecumseh 2014-10-14 14:48
"...Und wir alle wissen jetzt wofür das ZWR gut ist: Für nichts,..."

Es ist schon für etwas gut! Es erfüllt m.E. genau den Zweck, für den es ausgearbeitet wurde! Nämlich,

als Schikane für legale Waffenbesitzer!

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