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Kultur

Manche mögen es heiß

Manche mögen es heiß

 

Das habe ich mir vor ein paar Tagen wieder einmal angeschaut. Für mich die beste Film-Komödie aller Zeiten. Das wird anderen auch so gehen.

Am liebsten ist mir die Szene, wo der Millionär Osgood Fielding der Dritte mit der Baßgeige Daphne (Jack Lemmon) abhaut. Und an irgendwen erinnert mich dieser herrliche Osgood, sein Gesicht, sein Lachen, sein breites Maul. Lange bin ich nicht draufgekommen – jetzt aber: bei der Weihnachtsansprache des deutschen Bundespräsidenten. Das ist Osgood.

 

Perückendes

Ich gebe es zu: ich habe ein Vorurteil gegen Perückenträger. Wer meine Frisur kennt, weiß warum. Mir kommen die immer als abgrundtiefe Heuchler vor, als Leute, die etwas verbergen wollen, die etwas vormachen, die lügen.

Der Ratspräsident Barroso ist so ein Typ, vielleicht aber nur gefärbt, auch nicht besser. John Kerry mit seiner grauen Matratze jedenfalls, auch der Kanzler Klima war mir verdächtig, hat aber nebst falschen Zähnen vielleicht auch nur mit Farbe nachgeholfen. Schlimm genug.

Das Fernsehen ist da entlarvend. Es zeigt ganz deutlich Farbnuancen, den Beginn der falschen Haare, des Pepis, wie der Wiener sagt. Politiker sollten also keine Perücke tragen, das disqualifiziert sie.

Und zuletzt habe ich einen tiefen Verdacht bei einem Fernsehinterview mit dem Herrn Vizekanzler geschöpft. Der wird doch nicht auch . . .?

Andrerseits: der Pröll ist ehrlich und trägt seine Glatze mit Würde. Wenigstens etwas.

 

Schauspieler ausgenommen

Die dürfen natürlich, das gehört zum Beruf. Wenn sich aber ein Politiker eine Perücke aufsetzt, wird er zum Schauspieler und da sollte er schon recht gut sein. Und schlechte Schauspieler in der Politik brauchen wir nicht. Da haben wir mehr als genug.

Kommentare   

+10 #5 Gustav 2014-01-16 21:26
Das sind eben die amüsanten Auswirkungen einer Mediendemokratie: Politiker werden zu Schauspielern. Und wie man es von den deutsch-österreichischen Eigenproduktionen so kennt, sind es fast ausnahmslos schlechte Schauspieler. Denn auch hier gilt die goldene Regel: Parteibuch vor persönlichen Fähigkeiten.

Wir werden also von der Politik belogen und diese Lügner sind auch noch schlechte dazu. Wie lange wollen wir uns das noch bieten lassen?
+12 #4 ich 2014-01-16 21:22
zitiere Michael Heise:
Die Belustigung gefärbter Haare toppte vor ca.10 Jahren Gerhard Schröder, der seine Haarfarbe nach Rechtsstreit mit einer Nachrichtenagentur vor unserem Hamburger Landgericht sogar "verfassungsrechtlich" schützen ließ...!

Als wohl schlechtester Bundeskanzler- nebst schlechtesten Außenminister in die deutsche Geschichte eingegangen, erinnern wir uns an ein mega- monströses Wahlplakat an der Ostsee nach dem Erfurter Schulmassaker, welches sogar seinen "demokratisch lupenreinen" (so O- Ton Schröder) Tschekisten- Kumpel aus Moskau in den Schatten stellte. Aufschrift:

"...Wir schützen unsere Kinder durch ein schärferes Waffenrecht...!"


Wie dieser "Schutz" von Gas-Gerd dann wirkte, wurde den Dummdeutschen in Winnenden schmerzlich vor Augen geführt.
Intelligente Menschen lernen durch einen Fehler, nur dumme machen denselben Fehler zwei mal. Vollidioten sogar noch öfter.
+8 #3 Tecumseh 2014-01-16 19:07
Zitat:
"Manche mögen es heiß
Das habe ich mir vor ein paar Tagen wieder einmal angeschaut. Für mich die beste Film-Komödie aller Zeiten."

Ich weiß noch einen:
"Eins, zwei, drei" auch von Billy Wilder.
Ist zwar persifliert, wird aber einiges daraus sicher bald wieder zeitgemäß! Z.B. die schwärmerischen Visionen von Horst Buchholz!
+16 #2 Michael Heise 2014-01-16 15:32
Die Belustigung gefärbter Haare toppte vor ca.10 Jahren Gerhard Schröder, der seine Haarfarbe nach Rechtsstreit mit einer Nachrichtenagentur vor unserem Hamburger Landgericht sogar "verfassungsrechtlich" schützen ließ...!

Als wohl schlechtester Bundeskanzler- nebst schlechtesten Außenminister in die deutsche Geschichte eingegangen, erinnern wir uns an ein mega- monströses Wahlplakat an der Ostsee nach dem Erfurter Schulmassaker, welches sogar seinen "demokratisch lupenreinen" (so O- Ton Schröder) Tschekisten- Kumpel aus Moskau in den Schatten stellte. Aufschrift:

"...Wir schützen unsere Kinder durch ein schärferes Waffenrecht...!"

Hätte man uns vor diesem Bundeskanzler- nebst seiner rot- grünen Chaostruppe geschützt, gäbe es heute noch eine wählbare Volkspartei namens SPD!
+15 #1 Richard Temple-Murray 2014-01-16 12:52
Zitat:
Und zuletzt habe ich einen tiefen Verdacht bei einem Fernsehinterview mit dem Herrn Vizekanzler geschöpft. Der wird doch nicht auch . . .?
Wenn die Haare wenigstens das einzige wären, wo uns der Herr Schwindelegger beschei**t...

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