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Es kracht in Beirut

Wieviele Tote und Verletzte es wirklich gewesen sind, wird man sicher nie erfahren und wer da gezündelt hat, auch nicht. Aber Beirut ist eine verlorene Stadt, seitdem die Mohammedaner  dort das Ruder übernommen haben. Ich war in den fünfziger Jahren einmal dort - ein Paradies. Jetzt - alles zerstört, verslumt, ein isalmisches Shithole würde Trump sagen und da hat er wahrscheinlich recht.

Auch die Ursache der Explosion wird sicher auf immer unbekannt bleiben. Es kracht halt leicht, wenn man diese Menschen dort werken läßt. Es brennt ja auch recht leicht, Kirchen vor allem. Da weiß ja auch niemand wieso. Vor allem bei der Notre Dame nicht.

Wer seinen Dürenmatt gelesen hat, kennt die Ursache und er kennt auch die Ahnungslosen, die daran schuld sind.

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Kultur

Blut- und Mysterientheater

Blut- und Mysterientheater

 

Der Nitsch ist mir nicht wirklich unsympathisch. Erstens ist er ein recht gescheiter Mensch, zweitens ein guter Maler und man darf ihn nicht darauf reduzieren, wie er der Kunstschickeria Österreichs das vorgespielt hat, was sie von ihm erwartet haben. Drittens ist er auf meine Schule – die Graphische – gegangen und viertens hat er sich nach dem Einbruch mit einem Gewehr vor die Kamera gesetzt und gemeint, er werde den Einbrecher umlegen, sollte er es noch einmal wagen. Ganz schön couragiert.

Jetzt sitzt er schwer in der Tinte. Steuerhinterziehung ist heutzutage das Ärgste, was man einem Menschen vorwerfen kann. Schwarzgeld überhaupt. Wer den betrügerischen Staat betrügt, rüttelt an den Grundfesten unseres nationalen sozialistischen Systems, das den Staat und seine Räubereien über alles andere stellt.

Daß Künstler ihre Werke ohne Rechnung verkaufen, müßte nicht sein. Könnte ein Käufer Kunst von der Steuer absetzen – in anderen gescheiteren Ländern ganz normal – würde jeder Käufer natürlich eine Rechnung verlangen und sie auch kriegen. Unser über alles verblödeter Steuerstaat verhindert das aber und verzichtet somit auf die Steuer, die der Künstler zahlen müßte, nur weil der dem Käufer die Abschreibung nicht vergönnt.

Also wird der Nitsch jetzt büßen – oder auch nicht, je nachdem, wer noch in der Schwarzgeldaffäre verstrickt ist. Je höher die Mittäter, desto eher wird der alte kleine Mann davonkommen.

Nicht davonkommen sollte aber der detektivische Vernaderer. Es gibt nämlich gewisse Dinge, die man einfach nicht macht.

Kommentare   

+12 #6 Oldie4711 2014-03-25 13:05
Herr Nitsch mag ein passabler Maler sein, er hat die Malerei ja wirklich studiert. Wäre er aber als Maler 0 – 8 – 15 tätig gewesen, hätte er nicht diese Bekanntheit erlangt. Und das weiß der gute Mann. Also was tun? Etwas produzieren und inszenieren, das die Öffentlichkeit – nicht nur in Österreich – aufrüttelt und zu Stellungnahmen herausfordert. Also etwas, was dicker als Wasser und Ölfarben ist? Nämlich Blut. (Grauslich!) Dazu noch das Image eines Schlachthofes und alles ist perfekt. Man mag dazu stehen wie man will, ich halte nichts davon und sehe es als das, was es ist. Nämlich einfach nur grauslich. Er kassiert Steuergelder für dieses Spektakel und das ungerechtfertigter Weise! Und: Immer schön im Gespräch bleiben. Was mich aber noch mehr abstößt als dieses ganze Mysterienspektakel ist der Detektiv, der – von Herrn Nitsch angeheuert – gegen seinen Dienstgeber tätig wurde. Denn das ist wohl das Letzte vom Letzten. Vielleicht hat sich der Detektiv mehr Aufträge von seiner Aktion erwartet? Dann ist er wohl dümmer als erlaubt!Oder hat der Herr Nitsch vielleicht zu wenig Lohn gezahlt?
+17 #5 Malermeister Schiele 2014-03-25 01:08
Die Anerkennung von Leuten wie Nitsch zeigt in erster Linie, wie es um ein sich selbst als intellektuelle, kunstverständige Elite verstehendes urban-dekadentes Milieu bestellt ist. Welchen Blendern diese Leute aus lauter Feigheit vor dem eigenen Denken und Beurteilen, aus Angst vor der eigenen Gruppe schafsköpfig auf den Leim gehen; seit Jahrzehnten. Und seit Jahrzehnten leben derlei "Kunstschaffende" von diesem simplen Schmäh.

Sich einfach nicht vom zuverlässig erhobenen Banausenvorwurf aufhalten lassen, die Augen aufmachen, und siehe da: der Kaiser ist nackt!

PS: ich war beim letzten 6-Tage-Fest in Prinzendorf dabei. Stand ich der ganzen Sache früher wohlwollend gegenüber, kann ich über die banale Lächerlichkeit der Nitsch-Kunst nur mehr den Kopf schütteln. Der Mann soll sich im privaten Kunstmarkt dumm verdienen - aber nicht einen Groschen Steuergeld mehr erhalten (da wurde schon genug von unseren Kulturpolitiker-Dummköpfen zugeschoben)!
+5 #4 Gustav 2014-03-24 23:12
Zumindest die finanziellen Auslagen würde ich mir vom Detektiven zurück holen. Dann wird er sich und andere so etwas in Zukunft sehr gut überlegen. Ohne ein NDA zu unterschreiben wäre er für mich auch nicht tätig geworden. Irgend ein mitleidiges Blatt wird dann schon von seinem Privatkonkurs berichten.
+16 #3 Walter Murschitsch 2014-03-24 19:58
Georg Zakrajsek 2014-03-24 15:45
Wir leben in einem Land der Blockwarte -
noch nicht mitbekommen?
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Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant.

Zitat von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben
deutscher Dichter und Philologe
* 02.04.1798 - Fallersleben, Niedersachsen
† 19.01.1874 - Corvey, Westfalen

Gilt heute noch genau so !

Mfg.
+19 #2 Georg Zakrajsek 2014-03-24 15:45
Wir leben in einem Land der Blockwarte - noch nicht mitbekommen?
+10 #1 Gustav 2014-03-24 12:28
Zitat:
der detektivische Vernaderer
Ich habe den Fall nicht verfolgt, bin daher nicht wirklich damit vertraut. Mitbekommen habe ich lediglich in einer Meldung, daß die ganzen Ermittlungen wohl nur auf der Aussage eines Detektiven beruhen. Was ich daran so spannend finde, ist die Tatsache, daß eine einzelne Person etwas ohne Beweise behaupten kann und schon fangen die Mühlen der Behörden an zu mahlen und irgend jemand dürfte sich ein kleines Zubrot verdient haben, in dem er die Info an die Medien verteilte.

Wenn der Detektiv namentlich in den Medien vorkommen würde, müßte er wohl in Zukunft Pizza ausliefern.

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