Kultur

An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen

An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen

 

Die Veranstalter des Life-Balls nämlich. Jedes Jahr, das uns St. Schwuchtel werden läßt, wird dieser Ball veranstaltet. Damit soll AIDS bekämpft werden, heißt es. Wäre ja gut.

Aber das Bibelzitat mahnt uns, die Früchte beachten, an ihnen zu erkennen, ob der vorgegebene Zweck auch erreicht ist, ob man wirklich AIDS bekämpft, ob diese Seuche jetzt endlich besiegt ist oder ob sie zumindest weniger wird.

Natürlich ist nichts davon geschehen. Die Früchte sind verfault und ungenießbar.

AIDS ist nicht weniger geworden, die Infektionen steigen, immer mehr Menschen sind davon betroffen, Heilung gibt es immer noch nicht.

Und jedes Jahr kassiert Bill Clinton einen fetten Scheck und fliegt damit nach Hause. Was mit dem Geld geschieht, erfährt man nicht. Das meiste geht sicher für Spesen drauf. Das fröhliche Treiben stört sich nicht daran. Millionen werden bei diesem Ball verbraten, im angeheizten Klima des Rathauses verheizt. Niemanden wird geholfen. Geholfen wird nur den Nutznießern, den Protagonisten, der verblödeten Jubelgesellschaft, die auf diesem Ball ihr entblößtes Tanzbein schwingt. Das schäbige Spiel mit dem Leid der Kranken geht weiter und wird nächstes Jahr wieder gespielt.

 

Monica Lewinsky mit Bart?

Wie es dem Clinton am Ball ergangen ist, weiß ich nicht. Die Lewinsky war ja recht glatt im Gesicht und wahrscheinlich sonstwo auch. Also wird die Conchita wohl nicht zum Zug gekommen sein.

 

Und wo war die Lunacek?

Anscheinend zu beschäftigt. Aber abgegangen ist sie mir schon. Homophob wie ich bin hätte ich mich gerne abgegraust.