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Wo die Antisemiten zu Hause sind

Sogar unser Präsident weiß es, sagt es aber nicht. Er sagt es auch nicht in Israel, wo es am Platz gewesen wäre. Das Buch von der Frau Wiesinger hat er nicht gelesen, wird es sicher auch nicht tun. Wiesinger schreibt darin von einer Kollegin, die mit ihren mohammedanischen Schülern nicht mehr nach Mauthausen fährt, weil diese dort "Heil Hitler!" schreien und sie sich dafür verantworten muß. Wir alle wissen also, wo der Antisemitismus zu Hause ist. Sagen dürfen wir es aber nicht. Ist das jetzt schon Antisemitismus? Ich lese still meinen Koran und halte auch den Mund.

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Spalten soll man natürlich nicht. Das hören wir immer wieder und einer der furchtbarsten Vorwürfe, die man in die politische Diskussion einbringen kann, ist: „Du Spalter!“

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Kultur

Ein Nachruf – aber ein kurzer

Ein Nachruf – aber ein kurzer

 

Der Schauspieler Dietmar Schönherr ist gestorben. 88 – ein schönes Alter. In seiner Jugend ein recht fescher Mensch. Er hat nicht nur geschauspielert, er hat auch Shows gemacht, die einigermaßen erfolgreich gewesen sind.

Sympathisch war er mir nicht mehr ab dem Zeitpunkt als er sich als Sozialist deklariert hat. So etwas läßt immer am Intellekt zweifeln und Schönherr hat leider seine Popularität für politische Agitation benützt und im Gegenzug auch gehofft, daß ihm das zum Vorteil gereicht. Das ist nicht in Ordnung und läßt immer den Verdacht der Käuflichkeit aufkommen, der in den meisten Fällen auch berechtigt ist.

Ganz schlimm war, daß er sich als Waffengegner hat einfangen lassen. Das war dumm und kindisch. Das gutmenschliche Mäntelchen, das er sich da umgehängt hat, hat ihm ohnehin keiner geglaubt.

Aber vergessen. Er ist jetzt tot und es möge ihm sein Raumschiff Orion leicht werden.

Kommentare   

+10 #4 Tecumseh 2014-07-23 17:38
zitiere Oldie4711:
"...Er rief via Tonband viele Festnetzbenutzer am Tag der Wahl an, um mitzuteilen, dass man nur die SPÖ wählen könne. Alles andere sei ein Verbrechen."


Das kommt mir doch irgend wie bekannt vor. War da nicht einmal etwas vor den Wahlzellen, beim "Anschluß"???
+14 #3 Oldie4711 2014-07-23 17:28
Man braucht doch gar nicht den Orion-Kapitän für diese Einstellung heranzuholen. Man nehme nur den Herrn Krassnitzer, Sozialist reinsten Wassers und Wahlhelfer für die Sozialisten. Er rief via Tonband viele Festnetzbenutzer am Tag der Wahl an, um mitzuteilen, dass man nur die SPÖ wählen könne. Alles andere sei ein Verbrechen.
+20 #2 Loki 2014-07-23 10:33
Klar. Wie 99% der Bevölkerung und der Journalisten auch. Alle die heute einen auf "tolerant" machen, hätten sich im 3. Reich die Kehle mit "Heil" Rufen wundgeschrieen.
Lustigerweise sind solche Leute wie wir, die eine gewisse kritische Distanz zu den Herrschenden wahren, die wirklich Gefährlichen im positiven humanistischen Sinn. Solche charakterstarken Menschen (wie wir) hätten auch im 3. Reich ihre Meinung gesagt. Die heutigen gutmenschlichen Mitläufer wären auch im 3. Reich mitgelaufen. Herdentiere eben.
+19 #1 Tecumseh 2014-07-23 09:59
Diesen Nachruf kann ich nur Unterschreiben!

Meines Wissens hat er auch schon als Schauspieler im 3. Reich mitgemacht. Z.B. in dem Film "Junge Adler"! Aber da er ja so ein braver und praktizierender Sozialist geworden ist, hört man davon natürlich nichts mehr!

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