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Ein harter Hund als Weichei

Ein harter Hund als Weichei

 

Im „Playboy“, einer von mir sehr gerne gelesenen und angeschauten Zeitschrift wird der Schauspieler Liam Neeson interviewt. Ich mag ihn gerne und habe viele seiner Filme gesehen. Fast immer harte Action, Schlägereien und ausführliches Geballere. Gefällt mir natürlich ungemein. Neeson spielt meistens den Guten und der Gute gewinnt. Sehr schön.

Natürlich ist es oft so, daß sich die Schauspieler sehr oft von ihrer Rolle entfernen, im wirklichen Leben ganz anders sind, anders als die Burschen, die sie in den Filmen darstellen.

Das war beim Sean Connery schon so, der als James Bond einen Anti-Waffen-Werbespot gemacht hat, es war einer seiner Nachfolger in dieser Rolle, Daniel Craig, der sich vehement gegen den privaten Waffenbesitz ausgesprochen hat, gar nicht zu reden von dem unsäglichen Michael Douglas, der sich nicht entblödet hat, vor der UNO als „Friedensbotschafter“ für Waffenverbote Stimmung zu machen. Sogar in Wien ist er damit aufgetreten.

Was spricht also der harte Hund Liam Neeson? Politisch und moralisch stört ihn etwas in den USA. Denn:

„Auf jeden der 300 Millionen Einwohner der USA kommt eine Waffe, das ist Wahnsinn!“

Nun gut. Von diesem Wahnsinn lebt der heuchlerische Herr recht gut. Jedenfalls ist er ein lächerliches Weichei. Ich werde seine Filme in Zukunft mit anderen Augen sehen.