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Wie blöd ist der Mark Perry? Oder will er nur uns blöd machen?

Wie blöd ist der Mark Perry? Oder will er nur uns blöd machen?

 

Ich lese die „Krone bunt“ besonders gerne. Einmal in der Woche genügt und ich habe Stoff für mindestens zehn Querschüsse.

Die penetrante Tier-Tante Entenfellner, die Sex-Ratschlägerin Gerti Senger, das öde Gutmenschen- und Gesundheitsgequargel. Eine Fundgrube.

Gut sind nur der Wallentin und der Girtler und fallweise der letztseitige Bruno, wenn er die Ideologie aus seinen Karikaturen heraushalten kann.

In der letzten Ausgabe erklärt uns Mark Perry also in dieser „Krone bunt“ den Islam und den dazugehörigen Terror. Und da erfahren wir folgendes:

„Nur so ist es zu erklären, daß die Monstermiliz, die nicht einmal davor zurückschreckt, Korane mit Maschinengewehrkugeln zu durchsieben und Babys den Kopf abzuschlagen . . .“

Tatsächlich, hat er so geschrieben. Blöder geht’s nimmer. Die Terrormilizen sind also keine Mohammedaner, denn sie schrecken laut Mark Perry nicht einmal davor zurück, den Koran zu durchsieben, für den Herrn Perry anscheinend ein genau so schreckliches Verbrechen wie das Kopfabschlagen. Der ganze muslimische Schrecken hat also mit dem Islam nichts zu tun, meint er. Die schießen ja sogar auf ihr heiliges Buch. Das will uns dieser Schwachkopf weismachen.

Ich kenne viele dieser mohammedanischen Terroristen. Wir alle kennen sie. Sie erschießen Gefangene, schneiden Köpfe ab, vergewaltigen Frauen und schlachten sie ab, sie kreuzigen Christen, bringen ihre eigenen Schwestern, ihre Väter und Mütter um.

Aber eines machen sie mit Garantie nicht: Sie schießen nicht auf den Koran, auf ihr heiliges Buch. Wer so etwas machen würde, wäre des Todes. Kinderköpfen ja, aber dem Koran darf nichts geschehen.

Der Mark Perry ist also ein journalistischer Blödian, oder – er will nur uns blöd machen. Das wird ihm aber nicht gelingen.