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„Schifoan“ in Aspen

„Schifoan“ in Aspen

 

Die ersten Schirennen in der Saison finden in Aspen, USA statt. Ich schaue mir sehr gerne Schirennen an, erstens weil ich es gern habe, wenn Österreicher gewinnen und zweitens, weil ich selber immer noch ein begeisterter Schifahrer bin. Eins muß ich allerdings zugeben: Inzwischen fahren mir meine Kinder schon davon, kein Kunststück bei dem Altersunterschied, außerdem freue ich mich natürlich insgeheim, wenn meine Burschen schneidig hinunterbrausen und der Vater hinterherkeucht.

Aber immerhin: Muslime fahren nicht so gerne Schi und Burkaweiber schon gar nicht. Ist also ein recht schöner Sport. Auch Neger sieht man eher selten auf Schiern, obwohl – vor vielen Jahren bin ich mit einer Bekannten aus Schweden schigefahren und die war äußerst dunkelhäutig, weil ihr Vater aus Afrika gekommen ist. War recht amüsant, die erstaunten Gesichter der Schifahrer zu sehen, wenn wir sie überholt haben. Und auf den Hütten hat es überhaupt immer eine Gaudi gegeben.

Aber das wollte ich eigentlich gar nicht schreiben. Es geht nämlich um unsere Sportreporter und deren Sprachkenntnisse. Jeder, der schon einmal in Aspen gewesen ist, weiß, daß die Ami nicht „Ääspen“ sagen, wie unserer ORFler sondern „Aaspen“.

Nun gut. Wahrscheinlich lernen unsere ORF-Hanseln anders Englisch. A ist Ä, wurscht was die Einheimischen sagen.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, soll man so reden, wie man glaubt, daß es die Österreicher für richtig halten oder so, wie Leute dort sprechen. Es kann natürlich auch sein, daß unsere Reporter die Ami dort in Aspen für Trottel halten, weil die nicht einmal wissen, wie man ihren eigenen Ort richtig ausspricht.

Ich denke aber, es ist auch schon egal. Der ORF ist eine Deppenanstalt und ob die jetzt richtig sprechen, ist auch schon wurscht oder überhaupt conchita.