Pädagogik

Eine Änderung in der Bildungspolitik

Eine Änderung in der Bildungspolitik

 

Die ist jetzt in Sicht, weil uns allmählich das Geld ausgeht. Die Frau Minister sollte also sparen und sie tut es auch. Natürlich nicht bei sich und in ihrem Bürokratendschungel. Da sei doch St. Marx vor! Und für wie blöd uns die Politiker halten, wurde besonders deutlich beim Interview mit dem Herrn Landeshauptmann Niessl, der unverfroren und ohne Widerspruch behaupten konnte, er – wenn er etwas zu reden hätte – würde gleich 1.500 Verwaltungsposten einsparen.

Wie er das macht, hat er nicht gesagt und auch der gescheite Herr Wolf hat nicht nachgefragt. Der ist nämlich zwar gescheit aber auch feig und würde nie auf die Idee kommen, es sich mit seinem Brötchengeber zu verscherzen. Die Gescheitheit hat ja ihre Grenzen und die sind im Geldbörel angesiedelt.

Der Niessl spart also 1.500 Beamte ein? Was macht er dann mit den eingesparten? Hinausschmeißen? Auf die Straße setzen? Muß er die nicht behalten? Muß er sie nicht weiter zahlen? Sind die nicht pragmatisiert? Oder haben sie nicht zumindest einen Dienstvertrag?

Für wie blöd hält uns dieser Mensch? Daß die Leute beim ORF entweder vollkommen belämmert sind oder eben bestochen, wissen wir ja – aber wieso sollen wir diesen Unsinn fressen?

Lieber Herr Landeshauptmann, bitte nehmen Sie zur Kenntnis: Beamte kann man nicht einsparen, man kann sie auch nicht einfach hinausschmeißen. Und wir sind alle keine Trottel, daß wir die freche Lüge, die sie da verzapfen, glauben. Oder etwa doch?