Vegetarisches

Vegetarisch, veganisch und anderes

Vegetarisch, veganisch und anderes

 

Mit Vegetariern habe ich so meine Probleme, weil ich da immer an den GröVAZ, den größten Vegetarier aller Zeiten, denken muß. Aber dieser Herr war wenigstens nicht besonders missionarisch, wenn man davon absieht, daß er seine Tischgesellschaft mit seinen Reden vom „Leichentee“ (für Rindsuppe) zu beeinflussen versucht hat. Aber tatsächlich war es ihm egal, was die Volksgenossen gespeist haben, solange es noch überhaupt etwas zu speisen gab.

Seine Versuche, einen „Eintopftag“ einzuführen, sind erst jetzt von seinen legitimen Nachfahren, den Grünen, wieder übernommen worden, die aber mit ihrem schwachsinnigen „Veggie-Day“ ebenso gescheitert sind wie eben der GröVAZ mit seinem Eintopf.

Aber inzwischen hat unsere Luxus-Gesellschaft neue Entwicklungen erleben müssen, die Veganer zum Beispiel oder gar die Leute, die nur das essen wollen, was von den Bäumen herunterfällt, solange man das überlebt, was ja bei Kokosnüssen nicht immer der Fall ist.

Bei den Veganern – die ja zumeist Veganerinnen sind – frage ich mich aber doch, wie sich die zwischenmenschlichen Beziehungen entwickeln, wenn man etwa tierisches (aber auch menschliches) Eiweiß nicht schlucken will oder darf. Gewisse Spielarten geschlechtlicher Begegnung wären demnach ausgeschlossen und das kann ja auch nicht gut sein, abgesehen davon, daß auch gleichgeschlechtliche Betätigungen unter dieses Tabu fallen könnten. Die Frage, wie es bei veganischen Konditionen etwa Frau Lunacek machen täte, wäre schon von Interesse.

Ich eröffne daher einen Gedankenaustausch unter meinen Lesern und hoffe auf zahlreiche Beteiligung.

P.S.: In den Lehrplänen ist diese Frage meines Wissens noch nicht aufgetaucht. Wird aber Zeit, Frau Heinisch-Hosek!