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Wo die Antisemiten zu Hause sind

Sogar unser Präsident weiß es, sagt es aber nicht. Er sagt es auch nicht in Israel, wo es am Platz gewesen wäre. Das Buch von der Frau Wiesinger hat er nicht gelesen, wird es sicher auch nicht tun. Wiesinger schreibt darin von einer Kollegin, die mit ihren mohammedanischen Schülern nicht mehr nach Mauthausen fährt, weil diese dort "Heil Hitler!" schreien und sie sich dafür verantworten muß. Wir alle wissen also, wo der Antisemitismus zu Hause ist. Sagen dürfen wir es aber nicht. Ist das jetzt schon Antisemitismus? Ich lese still meinen Koran und halte auch den Mund.

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Eine Morddrohung im Knopfloch

 

Wer noch immer keine Morddrohung bekommen hat, ist nicht dabei. Die Frau Justizminister ist, wie sie sagt, inzwischen auch stolze Besitzerin einer Morddrohung und hat das entsprechend verkündet. Natürlich kriegt sie dafür, wie es scheint, eine komplette Cobra-Bewachung, damit sie noch wichtiger wird, als sie es bisher schon gewesen ist.

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Waffenrecht International

National oder zentral?

National oder zentral?

 

Wir Österreicher haben ein Zentrales Waffenregister, die Deutschen haben ein Nationales Waffenregister. Sensibel sind sie wahrlich nicht, diese Deutschen. Das, was die Nationalsozialisten so gerne durchgezogen hätten, wäre der Krieg gewonnen worden, haben die Deutschen jetzt endlich geschafft: Die Registrierung aller Schußwaffen in privater Hand.

Und dieses Register haben sie konsequenterweise „Nationales Waffenregister“ getauft. Das soll die Betroffenen daran erinnern, wohin die Reise geht: In eine schöne Zukunft, in eine nationale Zukunft und wenn jetzt noch das Innenministerium in sozialistische Hand gerät, kann man ungeniert von einer „nationalsozialistischen Zukunft“ sprechen. Die Deutschen scheinen es zufrieden zu sein und die deutsche Bürokratie ist voll und ganz zufrieden.

Bei der IWA war auch deren Innenministerium präsent. Nette Beamte haben den Besuchern Auskünfte gegeben. Ich kenne diese Leute ja schon lange, sie kennen mich auch und daher war auch ein recht entspanntes Gespräch möglich.

Gut funktioniert die Geschichte ja nicht wirklich. Immer noch nicht. Aus lauter vorauseilendem Gehorsam hat man nämlich schon vorzeitig damit fertig werden wollen und man weiß, daß beim Hudeln selten etwas Gutes herauskommt. Die Musterschüler der EU stehen jetzt vor einem Register, das noch viele Fehler und viele Schwächen aufweist. Ist aber ohnehin egal, denn jeder weiß ja, daß so ein Register für gar nichts gut ist, außer man sieht den Zweck damit erfüllt, daß man anständige Leute kriminalisiert und belästigt. Das scheint auch tatsächlich den Erfindern des Registers zu genügen.

Boshaft wie ich bin, habe ich die Herrschaften vom Innenministerium gefragt, ob seit der Einführung des Registers eine signifikante Verringerung der Kriminalität in deutschen Landen zu beobachten gewesen sei – denn das war ja der erklärte Zweck der Einführung so eines Registers.

Die Antwort war klar. Ich brauche sie hier nicht anzuführen. Aber ein wenig geniert haben sich die Beamten schon wie sie gesagt haben, daß das Register in dieser Hinsicht überhaupt nichts gebracht hat. Das ehrt sie immerhin.

Kommentare   

+22 #2 Gustav 2014-03-14 17:13
Also wer tatsächlich glaubt durch eine zentrale Registrierung von ohnehin legal erworbenen Schußwaffen, würde man auch nur ansatzweise die Kriminalität in einem Land positiv beeinflussen, tut mir persönlich wirklich sehr leid. Sehr leid und das ganz ohne Ironie oder beleidigend sein zu wollen. Diese Menschen haben es mit Sicherheit im Leben nicht leicht, mit Intelligenzminderung ist auch die Bewältigung des Alltages bereits eine Herausforderung.
+31 #1 Walter Murschitsch 2014-03-14 16:05
Und dieses Register haben sie konsequenterweise „Nationales Waffenregister“ getauft. Das soll die Betroffenen daran erinnern, wohin die Reise geht: In eine schöne Zukunft, in eine nationale Zukunft und wenn jetzt noch das Innenministerium in sozialistische Hand gerät, kann man ungeniert von einer „nationalsozialistischen Zukunft“ sprechen.
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"Denk' ich an Europa....

Heinrich Heine hätte im Jahr 2014 wohl so formuliert:

"Denk' ich an EUROPA in der Nacht,
Dann bin ich um den Schlaf gebracht ..."

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