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Wenn unsere Kinder Verbrechen begehen

So schreibt die "Krone" und bringt einen Bericht über jugendliche Straftäter. Liebe "Krone": es sind nicht "unsere" Kinder. Es sind nicht "meine" Kinder. Unsere Kinder sind keine Straftäter im Sinne des Zeitungsberichtes. Wir wissen alle, wer diese Straftäter sind, wir wissen alle, wer die Täter sind, die man nicht bestrafen kann, weil sie einfach zu jung sind oder sagen, daß sie zu jung sind. Wir wissen das und was die "Krone" hier bringt, ist eine ungeheuerliche Unterstellung. Haltet endlich Euer Maul!

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Ein russisches Sprichwort – ich habe das vom Solschenizyn, der hat das im Archipel GULAG gebracht. Russische Sprichwörter sind meistens gut und sie sind meistens kurz. Daher kann man sie sich gut merken.

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Waffenrecht International

Die Überlebenden und die Heuchler

Zum heutigen Gastkommentar eine kurze Vorrede:

Schon wieder ein Amoklauf in den USA. Allerdings ist die Berichterstattung dazu bald eingestellt worden. Warum das so gewesen ist, macht der nachfolgende Gastkommentar deutlich. Die ganze widerliche Heuchelei der Anti-Waffen-Narren wird hier aufgezeigt. Der Beitrag ist recht lang, es zahlt sich aber aus, das zu lesen.

 

Die Überlebenden und die Heuchler

Gastkommentar von Richard Temple-Murray/www.dagarser.at

 

Es gibt auf der Welt keine gefährlicheren Orte als jene, an denen es den Menschen verboten ist zu ihrem Schutz Waffen zu tragen. Wo finden denn die sogenannten “Amokläufe”, die ja in Wahrheit nichts anderes als sorgsam geplante Attentate sind, statt? Auf einem Schießplatz? Einem Polizeirevier? Oder suchen sich die Verbrecher für ihre schrecklichen Taten nicht viel eher jene Orte aus, an denen sie mit keiner Gegenwehr rechnen müssen – Schulen, Amtsgebäude oder sonstige, von verirrten, weltfremden Politikern zu “gun-free zones” erklärte, Bereiche? In Wahrheit ist es ja so, daß gerade solche waffenfreien Zonen geradezu eine Einladung an verrückte Attentäter darstellen – die halten sich nämlich, im Gegensatz zu ihren Opfern, nicht an solche Verbote!

Eine solche “gun-free zone” ist auch die amerikanische Militärbasis Fort Hood in Texas, eine der größten solchen Einrichtungen weltweit. Rund 55.000 Personen (davon ca. 9.000 Zivilisten) leben dort auf einer Gesamtfläche von 87.000 Hektar zusammen. Ganz schön, das ist im Vergleich etwa die Einwohnerzahl von Sankt Pölten aufgeteilt auf den Bezirk Lilienfeld. Und alles noch dazu “gun-free”!

Nun ja, natürlich nicht komplett waffenfrei, das geht auf einer Militärbasis auch schlecht, Zivilisten und Soldaten, die nicht im Dienst sind, dürfen aber keine Waffen tragen – so wurde es beschlossen, die gesetzestreuen Bewohner von Fort Hood haben sich daran zu halten und sie halten sich auch daran. Daß aber bei 55.000 Menschen auch ein paar nicht ganz so gesetzestreue dabei sind, sagt einem der gesunde Menschenverstand.

Eigentlich ist es gelinde gesagt verwunderlich, daß dort bisher nur zwei Schußwaffenattentate stattgefunden haben, das erste 2009, das zweite erst vor wenigen Tagen, am 2. April 2014. 2009 gab es 13 Todesopfer und über 30 Verwundete, 2014 waren es 3 Tote und 16 Verletzte.

Wenige Tage nach dem jüngsten Attentat hat sich einer der Überlebenden, First Lieutenant Patrick Cook, mit einem Brief an den Kongreß zu Wort gemeldet, einem Brief, dem man die Verbitterung über das Geschehene anmerkt, einem Brief, in dem er die Schuld an den Opfern dieses Verbrechens ganz klar dort festmacht, wo sie hingehört: Bei jenen, die Fort Hood zu einer “gun-free zone” erklärt haben.

Hier der Brief im Wortlaut:

 (Mein Brief an den Kongreß, heute verlesen im Texanischen Senatskomitee betreffs verfassungskonformen Waffentragens. Er ist somit öffentlich.

Grüße an meine Freunde, meine texanischen Landsleute, meine Kameraden, an die Mitglieder dieses Komitees und an jeden, den meine Stimme heute erreicht.

Mein Name ist First Lieutenant (Oberleutnant, Anm.) Patrick Cook vom 49sten Transportbataillon, stationiert in Fort Hood, Texas, und an diesem vergangenen Mittwoch fand ich mich mit 14 meiner Kameraden in einem geschlossenen Raum gefangen; einer dieser Kameraden stemmte sich gegen die Tür um dem Wahnsinnigen mit einer .45er draußenzuhalten, als er von diesem tödlich verwundet wurde. Wie durch ein Wunder – anders kann man es nicht nennen – fand er dennoch genug Kraft die Tür so lange geschlossen zu halten, bis der Schütze aufgab und woanders hinging, dann brach er zusammen. Noch jetzt, fast eine Woche danach, habe ich noch immer den Geschmack seines Blutes im Mund, da meine Kameraden und ich 20 Minuten lang Wiederbelebungsversuche machten, während wir auf ein Einschreiten der Behörden warteten. Der Name dieses Soldaten war Sergeant First Class (so etwas wie ein „Spieß“, Anm.) Daniel Ferguson, sein Opfer erlaubt es mir zu leben und den Rest meines Lebens zu verwenden, diese Geschichte zu erzählen.

Ich schreibe ihnen heute aber nicht um das Andenken an einen tapferen Soldaten zu ehren, auch nicht um eine Kriegsgeschichte davon zu erzählen, wie wir aus einer aussichtslosen Situation noch das Beste gemacht haben, sondern um den Aspekt dieser Geschichte hervorzuheben, den einige Leute in hohen, machtvollen Positionen offensichtlich nicht öffentlich gemacht wissen wollen: Ich wußte, daß das geschehen würde! Ich habe schon seit 5 Jahren gesagt, daß Fort Hood ein Pulverfaß war, daß ein neues Massaker nur eine Frage der Zeit war. Es mußte geschehen, da unsere Vorderen es verabsäumt haben, die Lehren aus dem Vorfall vor 5 Jahren zu ziehen. Schlimmer noch, ich weiß, daß das wieder geschehen wird! Noch mehr werden sterben, noch mehr werden verletzt werden, noch mehr Familien werden auseinandergerissen werden, und all das völlig sinnloserweise. Es ist wieder geschehen, und es wird wieder geschehen, weil Fort Hood eine waffenfreie Zone ist!

Als die ersten Schüsse fielen, ging meine Hand zu meinem Gürtel um etwas zu ergreifen, das nicht da war. Etwas, das das Blutvergießen beenden hätte können, etwas, das aus dem blutigen Massaker, das für immer als die schrecklichsten 20 Minuten meines Lebens in meinem Gedächtnis eingebrannt sein wird, lediglich einen  unschönen Zwischenfall gemacht hätte. So aber blieb mir, da mir das von Gott gegebene Recht mich zu bewaffnen verwehrt wurde, nur übrig hingestreckt auf dem Boden zu liegen und auf den Tod zu warten. Als der Attentäter gegen die Türe trat weiß ich noch, daß ich mir gedacht habe „OK, das war’s jetzt.“ Es ist unter jeder Menschenwürde, diese absolute Hilflosigkeit zu empfinden wie ich an jenem Tag. Es ist untragbar, daß irgendjemand jemals wieder so empfinden sollte!

Auf die kurze Entfernung, wo diese Schießerei stattgefunden hat, hätte jedermann mit einer M9 (Beretta 92, Anm.) und einer simplen Grundausbildung diesen Terror genauso schnell beenden können, wie er begonnen hatte. Als gelernter Militärpolizist und auch ziviler Waffenträger (CHL-concealed handgun license, Anm.) bin ich überzeugt, daß verdeckt geführte Waffen diesen Anschlag beenden hätten können – aber offen geführte Waffen, wie von der Exekutive etwa, hätten das alles komplett verhindern können! Anstatt dessen mußten viele Menschen sterben, weil mißgeleitete, tödliche Waffenführverbote in Kraft waren, die der Wahnsinnige ganz offensichtlich nicht beachtet hat.

Ich schließe, indem ich meine Warnung wiederhole: Das wird wieder geschehen, und wieder, bis wir lernen, daß das Verbot Waffen zu führen schreckliche Verbrechen nicht verhindert, sondern sie herausfordert! An all jene von ihnen, die gewählte Mandatare sind, wenn sie schon nichts anderes hören wollen von dem ich ihnen hier berichtet habe, hören sie wenigstens das: Es liegt in ihrer Macht, das nächste Massaker zu verhindern. Sie haben die Möglichkeit, das heilige Recht Waffen zu tragen, das entweder gänzlich gestrichen oder rechtswidrig zum müden Abklatsch eines staatsgewährten Privilegs „auf Bewährung“ degradiert wurde, wieder herzustellen. In Gottes Namen – tun sie, was richtig ist!

Danke für ihre Aufmerksamkeit. Guten Tag.)

(Quelle, Übersetzung: dagarser)

"This will happen again, and again until we learn the lesson that suppressing the bearing of arms doesn’t prevent horrific crimes, it invites them." Das ist der Kernsatz dieses berührenden Briefes, die Meinung eines Mannes der als Militärpolizist nicht nur weiß, wovon er redet, sondern auch eines Mannes der dabei war, der überlebt hat, weil ein tapferer Mann sein Leben für seine Kameraden gegeben hat.

1st Lt. Cook weiß, daß SFC Ferguson nicht hätte sterben müssen, daß auch die meisten anderen Opfer dieser feigen Tat nicht notwendig gewesen wären - wenn, ja wenn Fort Hood nicht eine dieser unsäglichen "gun-free zones" wäre!

Cook hat überlebt, und das versteht er als Auftrag. Als Auftrag, gegen diesen Wahnsinn anzukämpfen. Gegen den Wahnsinn, daß Militärbasen, aber auch Schulen, Universitäten und öffentliche Gebäude den Angriffen schwerbewaffneter Verbrecher schutz- und wehrlos ausgeliefert sind!

Ein Überlebender ist hier zu Wort gekommen, nun soll aber auch ein Heuchler seine Botschaft verbreiten dürfen: Die Rede ist von Barack Hussein Obama, dem Präsidenten der USA, seines Zeichens erklärter Gegner des legalen Waffenbesitzes und unerklärbarerweise Friedensnobelpreisträger. Dieser Mann hat die Trauerfeier in Fort Hood besucht, betroffen dreingeschaut und natürlich auch eine Rede gehalten. Ein Auszug daraus:

 (In seinen Ausführungen sagte der Präsident, daß man Feuerwaffen von Menschen mit psychischen Erkrankungen fernhalten müsse. Als "Militär müssen wir weiterhin alles in unserer Macht stehende tun um unsere Einrichtungen zu schützen und anderen dieses Leid zu ersparen.")

(Quelle: NYT, Übersetzung: dagarser)

“we must continue to do everything in our power to secure our facilities and spare others this pain.” Bravo - gesprochen wie der perfekte Heuchler, der dieser Mann ist! Dabei wäre es ja nicht schwer, dieses Ziel zu verwirklichen: Weg mit den "gun-free zones", weg mit diesen "geschützten Jagdgründen" für Psychopathen! Wer, wenn nicht der viel- und hochgelobte schwarze Messias im Weissen Haus könnte wirklich aktiv etwas tun, um "anderen dieses Leid zu ersparen"?  Das wird aber nicht geschehen - da geht der Herr Obama vorher ohne den Secret Service in eine "gun-free zone" ...

Die Überlebenden und die Heuchler - wem traut man mehr Sachkompetenz zu? Oder besser, ganz generell: Wem kann man mehr vertrauen?

Kommentare   

+9 #8 Dieter 2014-04-19 18:32
Zitat aus Obama's Statement: Es bricht mir das Herz das es hier schon zum 2ten male passiert ist.......Zitat Ende.
Das einzige was mir dabei das Herz bricht, ist das Erlebte von First Lieutenant Patrick Cook.... und das wegen einer “gun-free zone” in einer amerikanischen Militärbasis. Ich packs nicht mehr...
+11 #7 Walter Murschitsch 2014-04-19 16:58
zitiere Gustav:
zitiere killercat:
Danke für diesen Beitrag!

Frage: Hat Obama diese "gun-free zone" auf dem Gewissen oder sein hochintelligenter Vorgänger, der Texaner? Jedenfalls hätte Obama sie abstellen müssen. Und zwar sofort nach Amtsantritt.


Es war bereits Bill Clinton.

--------------------------------------
Und seine Frau war US. Außenministerin!

Als ein Schuh gegen Hillary Clinton flog
http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/1591606/Als-ein-Schuh-gegen-Hillary-Clinton-flog

Schade um den Schuh......
+18 #6 Gustav 2014-04-19 14:12
zitiere killercat:
Danke für diesen Beitrag!

Frage: Hat Obama diese "gun-free zone" auf dem Gewissen oder sein hochintelligenter Vorgänger, der Texaner? Jedenfalls hätte Obama sie abstellen müssen. Und zwar sofort nach Amtsantritt.


Es war bereits Bill Clinton.
+17 #5 killercat 2014-04-19 09:04
Danke für diesen Beitrag!

Frage: Hat Obama diese "gun-free zone" auf dem Gewissen oder sein hochintelligenter Vorgänger, der Texaner? Jedenfalls hätte Obama sie abstellen müssen. Und zwar sofort nach Amtsantritt.
+17 #4 Michael Heise 2014-04-19 08:46
Das Phänomen der Massenhysterie rund um den Waffenbesitz macht eben auch nicht vor den (westlichen) Armeen halt. Wie kann es denn in dieser paranoiden Zeit dem privaten Waffenbesitzer besser als dem Soldaten gehen?

Nach einer Befragung des Bundeswehrverbandes (glaube letztes Jahr) unter Kommandeuren + Kompaniechefs, würden zwei Drittel der Befragten ihren Familienangehörigen "den Dienst an der Waffe" nicht mehr empfehlen (...).

Den kläglichen Rest über den Zustand der Streitkräfte nach der Bundeswehrreform erfährt der interessierte Zivilist als Patient im Bundeswehrkrankenhaus aus 1. Hand.

Mehr muss man nicht wissen. Die Österreicher dürfen sich noch über Ihre Neutralität freuen. Dass war´s dann aber auch schon. Sex sell´s...!
+14 #3 Gustav 2014-04-18 22:24
Solange Leute einen Obama wählen, wird es auch dumme Gesetze und Vorschriften geben. Dumme Menschen machen eben dumme Sachen, wenn man diese an die Macht wählt, darf man sich nicht wundern. Solange Menschen die Sozialisten und die Grünen wählen, wird es Zigeuner vor den Supermärkten geben. Vor ein paar Tagen hat sich ein rumänischer Geschäftsmann übrigens bei mir für die ganzen Zigeuner-Bettler entschuldigt, er meinte es wirft kein gutes Licht auf sein Land und die Rumänen. Die sind aber auch nur den Paß nach Rumänen. Hier paßt der Ausdruck "fremdschämen" tatsächlich sehr gut.

Wählt eben keine Feinde des legalen Waffenbesitz, sie sind eben entweder dumm oder führen nichts gutes im Schilde.
+17 #2 Georg Zakrajsek 2014-04-18 20:03
Beim Bundesheer ist es ja schon so. Die Waffe ist nicht am Mann.
+17 #1 Walter Murschitsch 2014-04-18 18:15
Wie Absurd! Eine “gun-free zone” in der amerikanischen Militärbasis Fort Hood in Texas! Ausbaden mußten diesen Wahnsinn unschuldige Menschen!

Bei den verschiedenen Schulmassakern das gleiche wo den Lehrern das tragen von Waffen untersagt wurde!

Im Österreichischen Bundesheer arbeiten sie ja anscheinend auch schon darauf hin.

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