Waffenrecht International

Eine UZI für ein kleines Mäderl

Eine UZI für ein kleines Mäderl

 

Das sollte man nicht machen und es ist auch schlecht ausgegangen. Wir haben das alle gehört und gelesen; der Trainer, dem das eingefallen ist, hat mit dem Leben bezahlt.

Natürlich war puls4 gleich bei mir und hat mich befragt, Teile des Interviews waren auch zu sehen. Der Dreh, aus der Geschichte eine Verschärfung des Waffenrechts – wo auch immer – abzuleiten, ist nicht gelungen. Für Waffenverbote und Gesetzesverschärfungen gibt diese Geschichte natürlich nichts her.

Während diese Tragödie passiert ist, sind tausende Menschen – auch Kinder – bei Unfällen, im Verkehr, beim Schwimmen, beim Radfahren umgekommen. Nicht berichtenswert, finden unsere Medien. Wenn nicht die Schüsse krachen, sind Tote halt viel weniger tot.

Hier und heute zählt nämlich nicht der Tote. Es ist entscheidend, wie er zu Tode gekommen ist.

Kopfabschneiden – Folklore! Sportunfälle – Sport ist gesund! Abgestürzte Bergsteiger – wie schön ist die Natur! Ersaufen – man sollte mehr schwimmen! Verkehrstote – da kann man halt nichts machen! Erschossen – Waffen verbieten!

Schön langsam lernen wir’s.