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Reconquista

Ein neues Buch von Michael Ley. Ich habe es noch nicht und gelesen habe ich es daher auch noch nicht. Ich werde es aber hoffentlich bald bekommen - Michael Ley hat es mir versprochen - und dann werde ich einen Bericht darüber bringen. Daß es ein gutes Buch sein wird, da bin ich überzeugt. Ley hat schon viele Bücher geschrieben, ein schlechtes war nicht darunter. Danke Michael!

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Waffenrecht Österreich

So macht man das ZWR beliebt und steigert die Registrierungsfreude

So macht man das ZWR beliebt und steigert die Registrierungsfreude

 

Typisch Österreich: Das Register ist bis jetzt ein Flop. Wenig ist registriert, viel zu wenig, die Leute werden nicht aufgeklärt. Die Politik kündigt bereits harte Strafen an: für jedes nicht gemeldete Gewehr wollen die Büttel 360 € kassieren. Erbarmungslos. Also eine Art Waffensteuer, halt nur mit einem anderen Aufhänger.

Inzwischen agieren die Waffenbehörden gesetzwidrig. Man kriegt einen Vorgeschmack darauf, was passiert, wenn erst alles registriert sein wird:

Immer wieder werden C- und D-Waffen kontrolliert, darf natürlich nicht sein. Die Beamten kriegen von der Waffenbehörde eine Liste aller registrierten Waffen mit und den Auftrag dazu, auch diese Waffen (gesetzwidrig) zu überprüfen. Man fotografiert – trotz entgegengesetzter Instruktion des BMI – Waffen und Waffenschränke. Die Bürger werden eingeschüchtert und mit Konsequenzen bedroht, wenn sie die gesetzwidrigen Kontrollen nicht zulassen wollen.

Wie gesagt: es gibt auch korrekte Behörden. Aber die sind leider in der Minderzahl.

So wird es nicht funktionieren. So wird das ZWR zum vorprogrammierten Flop. So sekkiert man die legalen unbescholtenen Waffenbesitzer, die ohnehin schon leiden unter einer Verbrechenslawine, die - von unserer Sicherheitspolitik unbehelligt - über uns hereinbricht.

Man darf sich diesen Unfug nicht gefallen lassen. Wenn solche Übergriffe passieren, sollte man protestieren, ein Protokoll selber aufnehmen, womöglich Zeugen organisieren und das Ganze der IWÖ übermitteln. Wir werden dann zu jedem solcher Fälle eine Sachverhaltsdarstellung an die zuständige Staatsanwaltschaft übermitteln. Denn das ist Amtsmißbrauch, eindeutig.

Wenn das BMI nicht dazu in der Lage ist einen korrekten und gesetzeskonformen Vollzug des Waffengesetzes zu gewährleisten, müssen halt solche Maßnahmen ergriffen werden.

Kommentare   

+1 #11 Thomas Bruckner 2014-02-24 10:33
Ich kann mich über mein Erlebnis der ersten Kontrolle im Jahr 2012 durch die Polizei nicht beschweren: der Beamte war höflich und hat die Kontrolle ordnungsgemäß durchgeführt. Selbst auf meine Frage wie sehr er diesen Teil seines Jobs leiden kann meinte er, dass er sich sehr gerne bei Personen mit legalem Waffenbesitz befindet, da er weiß, dass diese pflichtbewußt und vernünftig mit ihren Waffen umgehen können und dies auch tun. Er hat da keinerlei schlechte oder unangenehme Erfahrung gemacht.
Wenn ich aber die anderen Kommentare lese kann ich nur hoffen, dass sich dieser Zugang zur Materie nicht bis zur nächsten Kontrolle ändert
+9 #10 Oldie4711 2014-02-19 14:59
Was soll ich dazu sagen? Besäße ich eine Waffe, z.B. in der Verlassenschaft meiner Erbtante oder Erbonkels vorgefunden, welche Teufel reiten mich da, um für diese einen Waffenbesitzschein zu beantragen. Ich lege sie mit Munition ins Nachtkastel und damit ist es gut. Ich sagte: "BESÄSZE" und nicht "besitze", um allfällige Meldungen an unsere Obrigkeit zu vermeiden. Der ganze Schmafuh, auf gut wienerisch, ist eigentlich nur eine Drangsalierung der Bevölkerung, die sich vor der ausufernden Kriminalität in diesem einst so sicheren Land, schützen wollen.
+5 #9 Richard Temple-Murray 2014-02-19 12:15
zitiere Gerald Lacher:
ein Informationsblatt wurde mir überreicht, bei Interesse schicke ich es gerne zu.

Das Angebot nehme ich gerne an - bitte an info[at]dagarser.at schicken - vielen Dank!
+5 #8 Gerald Lacher 2014-02-19 10:11
Vergangenen Samstag wurde bei mir die Verwahrungskontrolle durchgeführt. Die Beamten kamen ohne Voranmeldung und waren freundlich und korrekt, das einzige was ich beanstanden könnte ist, dass nach meiner E-Mail Adresse und meiner Handynummer gefragt wurde. Da diese Daten der Behörde schon bekannt sind, sah ich kein Problem die Daten zu bestätigen. Wenn man es aber genau nimmt, hat das mit der Verwahrungskontrolle nichts zu tun.

Nach der Kontrolle wurde mir von den beiden Beamten mitgeteilt, das alles in Ordnung ist und ein Informationsblatt wurde mir überreicht, bei Interesse schicke ich es gerne zu.
+9 #7 Gustav 2014-02-19 07:41
zitiere Richard Temple-Murray:
Kopie davon wäre gut, ein Handyfoto tut's zur Not auch. End of story.


Ja eben, Recht haben reicht im Rechtsstaat meistens nicht aus, man muß es auch beweisen können.
+9 #6 Gustav 2014-02-19 07:38
zitiere Georg Zakrajsek:
Das BMI argumentiert gar nicht. Die diskutieren auch nicht.


Haben es anscheinend nicht nötig. Wäre aber doch auch ein Weg das Gesicht zu wahren, wenn in einigen Monaten das ZWR floppt. Nur die Schuld auf die EU zu schieben, ist heute nicht mehr ausreichend. Das ZWR hat die EU verbrochen, aber wir haben zumindest die Stückzahlbeschränkung aufheben können, wäre ein Argument zu Versöhnung.

zitiere Georg Zakrajsek:
Stückzahlbeschränkung ist "politischer Wille" (von wem bitte?) und damit aus.


SPÖ und ÖVP, wer sonst? SPÖVP regieren und haben die Ämter mit ihren Parteisoldaten gefüllt. Wer also wenn nicht diese beiden Parteien, soll den politischen Willen vorgeben?
+11 #5 Richard Temple-Murray 2014-02-18 19:39
zitiere Gustav:
Bei meiner letzten Überprüfung waren es zwei uniformierte Polizisten. Die werden behaupten die Überprüfung wäre bis zur Verweigerung des Waffenbesitzers ordnungsgemäß gewesen. Sind ja sicher nicht so dumm und belasten sich selbst.

Dann ist's ja gut - wenn die Überprüfung ordnungsgemäß war.
Dafür gibt es auch ein Protokoll. Darin muß die Überprüfung (und somit auch eine allfällige "Verweigerung" sowie deren Ursache) aufgenommen werden. Kopie davon wäre gut, ein Handyfoto tut's zur Not auch. End of story.
+17 #4 Georg Zakrajsek 2014-02-18 15:31
Das BMI argumentiert gar nicht. Die diskutieren auch nicht. Stückzahlbeschränkung ist "politischer Wille" (von wem bitte?) und damit aus.
+15 #3 Gustav 2014-02-18 15:02
Bei meiner letzten Überprüfung waren es zwei uniformierte Polizisten. Die werden behaupten die Überprüfung wäre bis zur Verweigerung des Waffenbesitzers ordnungsgemäß gewesen. Sind ja sicher nicht so dumm und belasten sich selbst.
+15 #2 Richard Temple-Murray 2014-02-18 14:47
zitiere Gustav:
Übrigens: Wenn bei mir eine Verwahrungskontrolle durchgeführt wird und dabei die Beamten fotografieren, werde ich mit dem Handy filmen.

Da gibt's nichts zu filmen: Dann beende ich die Überprüfung! Ohne richterlichen Beschluß wird bei mir ganz sicher nichts fotografiert!

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