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Tschetschenen sind halt so

In Gerasdorf hat ein Tschetschene einen anderen Tschetschenen erschossen. Der Mann wurde gefaßt, die Tat ist daher geklärt.  Beide sind Asylwerber, einer davon braucht kein Asyl mehr.

Jetzt wird ermittelt. Ich vermute fieberhaft.

Folgende Fragen wären zu klären: Wo hat der Tschetschene seinen Psychotest gemacht? Wo seinen Waffenführerschein? Und wo hat er seine Waffe sicher verwahrt gehabt? Welche Behörde hat ihm enen Waffenpaß ausgestellt? Er hat ja die Waffe geführt? Und ohne Waffenpaß geht das nicht. Wo war sie überhaupt registriert? Wir haben doch so ein wunderbares ZWR?

Rhetorische Fragen, ich weiß. Aber es zeigt die Hilflosigkeit unserer Behörden. Denn wie wir alle wissen, müssen sich Mohammedaner nicht an die Gesetze der Ungläubigen halten. 

Letzte Frage: Hat das keiner gewußt?

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Waffenrecht Österreich

Nachruf auf einen guten Menschen

Nachruf auf einen guten Menschen

 

Karlheinz Böhm ist gestorben und er war ein guter Mensch. Nachrufe wird es jetzt genug geben und man wird auch endlich wieder die alten Sissi-Filme spielen, die den Ruhm dieses guten Menschen begründet haben.

Irgendwann hat der Karlheinz Böhm beschlossen, seine Karriere als Schauspieler zu beenden und eine Karriere als guter Mensch zu beginnen. Die zweite ist ihm noch besser gelungen als die erste.

Meine Erinnerungen an ihn sind anders, nicht ganz so gut.

Die Facetten der Wohltätigkeitsindustrie, die er mit bewundernswerter Energie betrieben hat, sind vielfältig. Darüber möchte ich nicht berichten, obwohl ich viel davon weiß. Gehört nicht in einen Nachruf, bei dem der Tod vor Kritik schützt.

Aber eines muß ich hier doch anführen, weil es die ganze, offensiv gespielte Menschlichkeit in Frage stellt:

Karlheinz Böhm hat sich bedenkenlos bei der rot-grünen Waffen-Weg-Initiative einspannen lassen und sie unterstützt. Gerade bei einem Menschen, der die Probleme Afrikas aus erster Hand kennen sollte, verwunderlich. Hier ist die Einsicht, die Intelligenz, die eigene Erfahrung einer antidemokratischen politischen Agenda geopfert worden.

Unvergessen ist mir eine Episode aus den späten Neuzigerjahren geblieben, als in einer der zahlreichen Waffen-Weg-Sendungen des ORF auf einmal ein Anruf des Menschenfreundes durchgestellt wurde, der angeblich direkt aus Afrika gekommen ist, wo man die ORF-Sendung verfolgt hätte. Und in diesem Telefonat hat Böhm eine intensive Suada für ein totales Waffenverbot in Österreich losgelassen. Das war von einer unüberbietbaren Peinlichkeit und offensichtlich geschwindelt.

Seither habe ich die Menschen, die angeblich für Menschen sein sollen, mit ganz anderen Augen gesehen.

Karlheinz Böhm ist jetzt gestorben. Und es soll damit genug sein. Nachrufe werde ich mir ersparen, aber die alten Filme will ich mir ansehen. Ein Kaiser Franz Josef ganz ohne Bart. Ich verstehe das als frühen Protest gegen die Conchita. Immerhin.

Kommentare   

+11 #7 Gerald Lacher 2014-06-01 13:50
zitiere Tecumseh:
Ich halte es mit:
"Über Tote nichts, wenn nicht Gutes"!
So sage ich - NICHTS!


Treffend, sehr treffend, Danke!
+16 #6 Tecumseh 2014-06-01 12:04
Ich halte es mit:
"Über Tote nichts, wenn nicht Gutes"!
So sage ich - NICHTS!
+16 #5 JanCux 2014-05-31 19:44
Zu Herrn Böhm kann und werde ich mich nicht äussern. Möge er in Frieden ruhn.

Aber dazu :

Zitat:
Ein Kaiser Franz Josef ganz ohne Bart. Ich verstehe das als frühen Protest gegen die Conchita. I


Das ist ein VOLLTREFFER und mein Tag ist gerettet :lol:
+17 #4 Eugen Gerber 2014-05-31 17:23
Natürlich möge er in Frieden ruhen. Aber ich kann mich auch noch dunkel erinnern, dass sich Böhm damals ziemlich heftig gegen Waffenbesitz geäußert hat. Was mich sehr irritiert hat. Und da habe ich mir auch weitere Gedanken gemacht.
+16 #3 Oldie4711 2014-05-31 16:52
Laßt ihn in Frieden ruhen. Es gibt Schlimmere von dieser Sorte. Manche Menschen glauben halt das, was man ihnen Tag für Tag und Nacht für Nacht in den Medien predigt.
+18 #2 Georg Zakrajsek 2014-05-31 13:33
Damit sie den Unterschied wissen und weil es einfach bequemer ist.
+25 #1 Gerhard M. 2014-05-31 12:41
Er war ein guter Mensch und hat sich selbst viel Gutes getan. Seine Frau war mindestens 20 Jahre jünger und er hat in einer schönen Villa gelebt. Verstehe oft nicht, warum diese guten Menschen nicht dort leben wo die Armut herrscht, sondern ihre Fäden immer aus dem gemachten Nest spinnen.

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