Waffenrecht Österreich

Wer ist nach dem 30. 6. 2014 kriminell?

Wer ist nach dem 30. 6. 2014 kriminell?

 

Das werden hunderttausende Österreicher sein. Sie haben ihre Waffen bis zu diesem Zeitpunkt nicht registriert. Eine Straftat mit üblen Folgen und unser Staat wird keine Gnade kennen, das können wir wetten. Diese bisher legalen Waffenbesitzer sind das Feindbild unserer „Sicherheits“politiker. Nicht die „echten“ Verbrecher, bei denen ist die Verfolgung schwer und mühsam, auch unbequem und birgt zudem gewisse Gefahren. Diese Menschen pflegen ja oft nicht kooperativ zu sein, leisten Widerstand und machen Krawall. Da läßt man es lieber.

Aber die legalen Waffenbesitzer sind da ein Fressen für jeden Bürokraten. Da können sich die Herrschaften mit den Ärmelschonern austoben, da haben sie es mit braven, sanften und fügsamen Menschen zu tun, die sich alles gefallen lassen. Auf sie mit Gebrüll lautet da die Parole, da kann man Schlagzeilen machen, Erfolge verbuchen, „etwas für die Sicherheit tun“

Und das wird geschehen.

Wen aber trifft es? Die Jäger sind in der Mehrheit ahnungslos. „Mir ham eh schon ollas gmölt!“ Die Sportschützen ebenfalls. „Wos, a Klaakaliber hätt i a registriern solln?

Die einzigen, die sich wahrscheinlich gut auskennen, sind die Waffensammler. Das sind normalerweise recht genaue Menschen, die registrieren schon aus eigenem Interesse, die wollen ja selber alles katalogisieren, weil ja sonst eine Sammlung nicht wirklich seriös geführt werden kann.

Also trifft es den Jäger mit seiner Ferlacher, den Herrn Primar mit seiner Großwildbüchse, den Sportschützen mit seinem Präzisionsgewehr. Es wird keine Armen treffen, es trifft Leute, denen man richtig etwas wegnehmen kann, was wirklich weh tut, weil die Waffen meistens einen großen Wert repräsentieren.

Das werden zum Teil die Stützen der Gesellschaft sein, Menschen die auch ein gesellschaftliches Gewicht haben, die Einfluß auf die öffentliche Meinung besitzen.

Und das wird unserem Staat, diesem verräterischen, ungetreuen, heimtückischen Staat einen ganz schönen Schaden zufügen und ich muß ehrlich sagen, daß ich das diesem Staat und seinen stümperhaften Repräsentanten von ganzem Herzen vergönne.

Gewarnt habe ich ja. nicht ich allein. Die Idioten haben aber gar nichts begriffen. Und das muß, so meine ich, bestraft werden. Also machen wir das.