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Kann es sein, daß der Kickl schön langsam draufkommt?

Als Innenminister hatte er es noch nicht begriffen. Siehe Waffengesetz. Aber es kann ja sein, daß er jetzt gescheiter wird. Wir wollen es hoffen. Beim Sellner sollte man vielleicht anfangen.

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Schüsse lösen sich manchmal

 

Falsch. Schüsse lösen sich nicht, sie werden abgefeuert. Wenn geschossen wird, dann will jemand schließen. Ausreden gibt es keine.

Wenn ein paar Soldaten blöd herumspielen bis es endlich einmal kracht und einer schwer verletzt wird, dann hört sich der Spaß auf. Hier wurde ganz einfach schlecht ausgebildet und Leuten, die das nicht begriffen haben, darf man eben keine scharfe Waffe überlassen. Wer das tut, handelt fahrlässig und sollte genauso bestraft werden wie der Unglücksschütze.

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Waffenrecht Österreich

Und was passiert jetzt mit den Meldungen nach § 30 Waffengesetz?

Und was passiert jetzt mit den Meldungen nach § 30 Waffengesetz?

 

Was passiert wirklich mit den alten Meldungen, die wir jetzt nicht mehr brauchen, weil wir haben ja das famose ZWR, wo alle Kategorie C-Waffen, die alten und die neuen registriert sind? Denn ab dem 1. Juli darf es keine Waffen dieser Kategorie mehr geben, die nicht registriert sind.

Was also machen mit diesen Meldungen?

Die Antwort ist einfach: Wegschmeißen! Diese Meldungen haben keinen Zweck mehr, sie sind überflüssig geworden. Also weg damit, keiner braucht sie mehr.

Die meisten dieser Meldungen dürfte es bei den Händlern oder bei den Büchsenmachern ohnehin nicht mehr geben. Die durften sie nämlich nach sieben Jahren wegwerfen. Das steht ausdrücklich im § 31 Abs.3 des alten Waffengesetzes. Hoffentlich haben sie das auch getan.

Aber: diesen Paragraphen gibt es nicht mehr, auch diesbezügliche Übergangsbestimmungen sucht man im geltenden Gesetz vergebens.

Daraus ergibt sich aber, daß nach dem neuen Gesetz die „alten“ Meldungen rechtlich gar nicht mehr existieren. Sie haben logischerweise auch deshalb keine Bedeutung mehr, weil ja alle die dort etwa verzeichneten Waffen allesamt im ZWR registriert sein müssen.

Nicht nur der Waffenbesitzer braucht daher diese Meldungen nicht mehr, auch die Meldestellen (Händler und Büchsenmacher) hätten diese Bestätigungen zu entsorgen. Das sollten sie schleunigst tun. Das wären sie nämlich ihren damaligen Kunden schuldig.

P.S.: Wer ab dem Jahr 1996 seine C-Waffe gemeldet hat, sollte den Händler und Büchsenmacher seines Vertrauens fragen, ob er seine Bestätigung immer noch aufhebt. Und wenn der „Ja!“ sagt, soll er ihn höflichst ersuchen, die ihn betreffende Bestätigung herauszusuchen, zu vernichten oder ihm zurückzugeben. Denn diese Bestätigung gehört nur ihm, ihm allein und niemand und schon gar nicht irgendein Bürokrat hat darin herumzuschnüffeln.

PP.S.: Da gibt es einen Brief, in dem so ungefähr steht, der Händler möge die Bestätigungen aufheben und der Behörde abliefern. Dieser Brief ist völlig bedeutungslos und rechtlich unbeachtlich. Auch den sollte man ehebaldigst wegwerfen.

Kommentare   

+11 #3 Eugen Gerber 2014-07-26 13:56
Kundenfreundlichkeit kann man das wohl nicht nennen. Diejenigen, die das tatsächlich tun, weil sie meinen, sich höheren Orts lieb Kind zu machen, wird man künftig wohl meiden müssen.
+11 #2 Georg Zakrajsek 2014-07-26 10:46
Der besagte Brief kommt sogar von der Händerlvertretung. Natürlich angeregt vom BMI.
+16 #1 Eugen Gerber 2014-07-26 10:19
Danke! Guter Hinweis. Werde bei jenen, bei den ich damals registrieren ließ, diesbezüglich nachforschen und die Herausgabe bzw. Vernichtung der entsprechenden Unterlagen verlangen.
Von diesem Brief, der den Händlern die Aufbehaltung der ehemaligen Meldebestätigungen und deren Herausgabe an die Behörde nahelegt, habe ich auch gehört. Sollte das von diesen Händlern gemacht worden oder beabsichtigt sein, werde ich das wohl kaum verhindern können. Allerdings wären sie dann Händler meines "Vertrauens" gewesen – ich habe eine Menge Freunde in Schützen-, Jäger- und Sammlerkreisen, die auch wiederum viele kennen, die das Vertrauen verlieren könnten …

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