Jagd

Wie konnte das dem ORF passieren?

Wie konnte das dem ORF passieren?

 

Wer am 10. 12. den „Schauplatz“ über die Jäger gesehen hat, war sicher ganz verstört: Die Jäger wurden nicht verspottet, nicht verleumdet, nicht ins rechte Eck gestellt. Auch das Klischee vom blutrünstigen Bambimörder wurde ausgelassen.

Die Interviewpartner waren vernünftig, sympathisch und wurden nicht als schießwütige, tierquälerische Dodeln abgebildet. Sie kamen ausführlich zu Wort und durften ihre Argumente und ihre Meinungen ungestört vorbringen. Es wurden auch keine geistig gestörten Jagdgegner präsentiert, die wortreich über die Jagd und das Schießen herziehen konnten.

Also kurz gesagt: eine Sendung, wie man sich diese nicht besser vorstellen kann. Fair, ausgewogen, faktenreich und auf der Basis besten journalistischen Handwerks erstellt.

Aber: Wie konnte das geschehen? Ist der ORF auf einmal vernünftig geworden? Ist das kein linker Kommunistensender mehr? Oder ist es ganz einfach so, daß man die Leute dort ohne politische und ideologische Vorgaben hat werken lassen?

Ich weiß es nicht. Ich kann nicht sagen, wie das zustande gekommen ist, denke aber, daß die Geschichte noch ein Nachspiel haben wird. Denn so etwas wird man beim ORF niemandem durchgehen lassen. Ich bin also gespannt, wer dafür büßen muß. Hoffentlich nicht der Peter Resetarits. Der ist nämlich ein Lichtblick im ganzen ORF und viele gibt es nicht.

 

P.S.: Petition zur Verhinderung der Verbotsrichtlinie

https://www.change.org/p/council-of-the-european-union-eu-you-cannot-stop-terrorism-by-restricting-legal-gun-ownership