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Wenn unsere Kinder Verbrechen begehen

So schreibt die "Krone" und bringt einen Bericht über jugendliche Straftäter. Liebe "Krone": es sind nicht "unsere" Kinder. Es sind nicht "meine" Kinder. Unsere Kinder sind keine Straftäter im Sinne des Zeitungsberichtes. Wir wissen alle, wer diese Straftäter sind, wir wissen alle, wer die Täter sind, die man nicht bestrafen kann, weil sie einfach zu jung sind oder sagen, daß sie zu jung sind. Wir wissen das und was die "Krone" hier bringt, ist eine ungeheuerliche Unterstellung. Haltet endlich Euer Maul!

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Wieder ist einer gestorben

 

Diesmal war es Gustav Peichl, jedem besser bekannt als „Ironimus“. Er hat die Zweite Republik mit seinen Karikaturen begleitet und er hat sie alle gezeichnet. Mit spitzer Feder, humorvoll, aber nie verletzend. Politiker – die vor allem – aber auch Künstler, Schauspieler, keinen hat er ausgelassen.

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Kriminalität

Rübe ab!

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Viktor Orban hat laut nachgedacht. Über die Todesstrafe. Damit hat er ein riesiges Theater ausgelöst. Gutmenschen, Demokraten, Journalisten, EU-Begeisterte, auch Rechtsgelehrte sind aufgetreten und haben sich gebührend aufgepudelt.

Also über den Orban sage ich sonst nichts. Das überlasse ich den Ungarn, die ihn anscheinend mögen und in die Politik fremder Länder – auch wenn sie zur EU gehören – mische ich mich am besten nicht ein, außer es geht um das Waffenrecht. Da natürlich schon.

Anlaß für den Ruf nach der Todesstrafe war ein scheußliches Verbrechen und das ist natürlich naheliegend. Der Gedanke der Rache, weniger die Idee der Verhinderung von Straftaten spielt hier eine entscheidende Rolle. Würde ja bei uns auch nicht anders sein. Fragen wir die Leute nach einem Blut-Verbrechen an einem Kind nach entsprechenden Maßnahmen, wird wohl immer eine bedeutende Mehrheit für die Todesstrafe sein. Drum fragt man am besten gar nicht.

Bemerkenswert bei dieser Diskussion ist aber, daß keiner daran denkt oder weiß, daß die Tötung von Menschen in der EU unter gewissen Bedingungen ohnehin rechtens ist. Das ist aber keine Todesstrafe, da sind nämlich administrative Tötungen durch Polizei und Militär gemeint. Ist freilich viel ärger als ein Gerichtsurteil von einem ordentlichen Gericht, aber die EU ist ja bei der Unterdrückung von Bürgern und von freien Meinungen nicht ganz so pingelig.

Die Todesstrafe im ordentlichen Verfahren gibt es also in der EU nicht mehr. Die administrative Tötung sehr wohl. Ist auch viel praktischer. Da werden wir keinen Richter brauchen. Ein Aufstandsszenario oder was der Staat und die EU dafür hält, genügt ja schon und schon kann man die unbotmäßigen Leute umnieten. Am besten mit der EUgendfor oder einer EU-Armee, die manche so gerne hätten.

Aber inzwischen haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt. Der Orban Viktor hat zurückgezogen und wenn man die Todesstrafe braucht, holt man sie ganz einfach wieder hervor. Ganz ohne Gericht.

 

P.S.: Wer es noch nicht weiß: Die Todesstrafe verhindert kein Verbrechen. Ein strenges Waffengesetz aber schon.

Kommentare   

#12 Oldie4711 2015-05-25 14:37
Die Todesstrafe ist – wie uns die bekannten Fehlurteile in den USA lehren – ein sehr heikles Instrument zur Moralisierung von Mördern, Raubmördern und Sexualverbrechern. Viktor Orban hat, soviel ich weiß, die Todesstrafe nicht einführen wollen, sondern diese nur unter gewissen Umständen in ERWÄGUNG gezogen. Man erinnere sich an den Fall des Kindes einer angesehenen Familie, das durch einen guten „Freund“ ums Leben gebracht wurde. Dieser hatte danach die Frechheit, den Vernehmungsbeamten zu klagen, weil er ihn unter Androhung von Foltermaßnahmen gezwungen hätte, den Aufenthaltsort des bereits toten Kindes bekanntzugeben. Das wusste aber der Vernehmungsbeamte nicht. Er hoffte, das Kind lebend retten zu können. Da komme ich in unserer Rechtssprechung überhaupt nicht mehr mit. Der Verbrecher ist mehr geschützt als das Opfer! Beispiele dieser Art gibt es genug. Und jetzt zu den registrierten Waffen. Mit diesen wird wohl kaum ein Verbrechen verübt und wenn, dann nur im Promillebereich. Es geht um etwas ganz anderes. So wie uns der Staat und letztendlich die EU, mit den Bankomartkarten, die unser Konsumverhalten, die Höhe unserer Ausgaben und WAS wir damit kaufen, letztendlich die Einführung der „intelligenten“ Strom- und Gaszähler, (Beispiele gäbe es noch viele), überwacht und überwachen wird, haben wir gegen diese Diktatur keinerlei Chance. Auch die Waffenbesitzer sind im Visier unserer Weltverbesserer. Na dann, gute Nacht!
+13 #11 JanCux 2015-05-10 12:52
zitiere Georg Zakrajsek:
[-] Todesstrafe im Verwaltungsweg. Wir werden keinen Richter brauchen.


Stimmt leider, nicht mehr lange und es werden Standgerichte und Scharia in Europa herrschen...
willkommen in der Realität liebe Wahlschafe!

WIEDERSTAND JETZT!
+16 #10 Georg Zakrajsek 2015-05-10 09:05
Auf den Vetrag von Lissabon habe ich mich ja in diesem Artikel bezogen. Todesstrafe im Verwaltungsweg. Wir werden keinen Richter brauchen.
+10 #9 Adolf Zeliska 2015-05-10 07:36
Im benachbarten Liechtenstein wurde am 26.
Februar 1785 zum letzten Mal ein Todesurteil vollstreckt.Erni Barbara wurde
in Eschen mit dem Schwert enthauptet.1978
wurde im Fürstentum das letzte Todesurteil
ausgesprochen.Ein Jahr später wurde es vom
Fürsten Franz Josef in eine Haftstrafe
umgewandelt.Heute gibt es keine Todesstrafe
mehr in Liechtenstein.
+21 #8 Franz Josef 2015-05-09 21:55
Vielleicht sollten sie Herr Dr.Zakrajsek darauf hinweisen, dass wir die "Niederschlagung von Aufständen" (natürlich auch von Menschen die friedlich gegen die Missstände der Republik auf die Straße gehen) dem Vertrag von Lissabon zu verdanken haben. Nicht umsonst möchte unsere liebe Frau Innenministerin unsere Polizei mit "schwerem Gerät" aufrüsten. Der Unmut der Bevölkerung wird schließlich von Tag zu Tag größer weil die Menschen sich einfach nicht mehr für dumm verkaufen lassen. Zusätzlich möchte ich auch betonen, dass es Dank diesem Vertrag es auch möglich wäre österrichische Aufstände durch Polizeibehörden aus anderen Ländern niederzuschlagen. Einem z.B. französischer Polizist fällt es sicher leichter die Waffe gegen österreichische "Aufständische " einzusetzen als es einem österreichischer Polizisten fallen würde.
+17 #7 Poscheraser 2015-05-09 17:29
Auch ich bin kein Freund der Todesstrafe.

Ich bevorzuge das Bergwerk oder den Steinbruch. Alternativ könnten die Verbrecher auch im Tunnelbau (bei denen es nicht so sehr auf schnelle Durchbrüche ankommt) eingesetzt werden.(Damit würde sich auch die Bewachung/Versorgung selbst finanzieren

Und lebenslang sollte nicht unbedingt nach der derzeitigen Regelung 12-15 Jahre sein sondern frühestens nach 30 Jahren kann über einen Antrag auf Haftmilderung (=normales Gefängnis) beraten werden.
+16 #6 Stefan 2015-05-09 16:03
Ich glaube das mit der Todesstrafe ist auch deshalb recht kritisch wegen den Fehlurteilen an unschuldigen Sündenböcken. Andererseits gibt es auch die Fehlurteile wo absolut unheilbare Psychopaten nach 20 Jahren "Lebenslänglich" wieder Freikommen.
Arbeitslager sehe ich als Sozialismusgegner sehr kritisch. Meiner Meinung nach sollte Lebenslänglich die Höchststrafe bleiben, die zweithöchste Strafe wäre Lebenslänglich mit "Option", das hieße auf Wunsch eine "Starke Schlaftablette" oder einen Strick am Nachttischkastel.
Bei den Haftstrafen sollte man trotz der Kosten den Vorteil der nicht entstandenen Schäden nicht vergessen!

Verbrechen an Kindern sind das Abscheulichste das man sich nur vorstellen kann!
Lesetipp: http://shop.recentr.com/search?sSearch=Kampusch oder http://www.amazon.de/Staatsaff%C3%A4re-Natascha-Kampusch-streng-vertraulich/dp/3981592301/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1431179630&sr=1-1&keywords=staatsaff%C3%A4re+natascha+kampusch -noch nie hatte ich so einen hohen Puls beim Lesen eines Buches. Unsere Innenministerin spielt da auch eine seltsame Rolle. Die FPÖ hat sich auch eingesetzt: https://www.youtube.com/watch?v=C0oX_zQu-jU
+26 #5 Georg Zakrajsek 2015-05-09 13:57
Hartmann:
Mein letzter Satz war natürlich ironisch gemeint. Die Waffengegner behaupten ja immer wieder, durch die Todesstrafe würde kein Verbrechen verhindert, was wahrscheinlich recht zweifelhaft ist.
Andreseits aber wird gesagt, ein strenges Waffengesetz würde Straftaten verhindern.
Dieser Widerspruch sollte deutlich gemacht werden.
+11 #4 Soslan Khan Aliatasi 2015-05-09 13:06
Zitat:
Wer es noch nicht weiß: Die Todesstrafe verhindert kein Verbrechen. Ein strenges Waffengesetz aber schon.
Wußte ich nicht. Also, wenn ein Kindesvergewaltiger und-mörder gehenkt wird, wird der Täter weiterhin Kinder vergewaltigen und ermorden. Ein strenges Waffengesetz kann das natürlich verhindern. Oder hab ich da schlicht etwas verwechselt?
+16 #3 Gerhard M. 2015-05-09 12:59
Ich bin ein absoluter Befürworter der Todesstrafe. Menschen (wenn man diese überhaupt so bezeichnen kann) die einem anderen Menschen das Leben nehmen, haben kein Recht mehr unter uns zu weilen. Ich finde es auch nicht in Ordnung, solche Wesen 20 Jahre im Totestrakt festzuhalten. Nicht weil ich Mitleid habe, sondern weil diese Leuten unnötig Geld kosten. Ist die Schuld zweifelsfrei erwiesen ( DNA Test, Zeugen, Geständnis usw.) sollte man sie auf einmal zu hunderten hinrichten. Dies ist effizient und spart dem Staat eine Menge Geld. Man sollte die Todesstrafe auch wieder in Europa einführen. Hier genießen vorwiegend ausländische Mörder besonderen Schutz von Gutmenschen, Richtern, Politiker, Amnesty International EU Idioten usw.

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