Kriminalität

Wenn nur ein einziges . . .

Wenn nur ein einziges . . .

 

fortzusetzen: . . . Menschenleben gerettet werden kann . . . Dann, ja dann darf man alles machen, jeden gesetzlichen Blödsinn beschließen, alle Menschenrechte und Freiheitsrechte abschaffen, bespitzeln, kontrollieren und überwachen.

Es war hier schon einmal die Rede davon und dieses Argument wird immer dann gebracht, wenn es um Bluttaten mit Schußwaffen geht. Weil dann – so die Meinung der Politiker und auch die Meinung der Journalisten, die Tatmittel verboten werden können und müssen. Damit eben zumindest ein Menschenleben gerettet werden kann. Denn wer keine Pistole hat, kann auch niemanden erschießen, so die naive Überlegung dieser Dummköpfe.

Natürlich wird so kein einziges Menschenleben gerettet. Das funktioniert nicht.

Was könnte man da nicht alles verbieten? Autos zum Beispiel, die fordern ja den größten Blutzoll in unserer Gesellschaft, da muß ja gar kein Dschihadist hinter dem Steuer sitzen.

Nachdenken, meine Herrschaften. Endlich nachdenken, ihr beschränkten Politiker. So kann man kein Menschenleben retten, kein einziges; das geht einfach nicht. Wenn schon der Mord verboten ist, nützt es nichts, auch das Mordwerkzeug zu verbieten. Der Mord ist nicht das Resultat des Werkzeugs, er ist das Resultat des Entschlusses zum Mord und das Ergebnis der Tat.

 

P.S.: Erst kürzlich sind wieder einmal junge Menschen gestorben, die – wenn man so will – dem Unter-17-Führerschein zum Opfer gefallen sind. Was tun? Diesen Führerschein einfach abschaffen oder doch lieber besser ausbilden, strenger prüfen und diese jungen Menschen begleiten auf ihrem Weg in die Freiheit mit dem Auto? Nachdenken wäre gut. Aber nicht nachher – vorher.