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Schwarz ist keine Farbe

Wer auf die Idee gekommen ist, daß man schwarz sein muß um bunt zu sein, das weiß ich nicht. Aber irgendein Trottel wird das schon gewesen sein. Also ist schwarz jetzt das neue bunt. Wir erleben das gerade in den USA, aber ic denke, das wird nicht wirklich lange gut gehen.

Denn irgendwann wird die Plünderei nicht mehr so weitergehen. Denn die Lokalbesitzer werden sich wehren. Und sie haben ja genug Instrumente dafür. 2nd Amendement, wir haben das begriffen und die Schwarzen werden das auch bald begreifen.

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Auf der Suche nach einer neuen Bundeshymne

 

Die alte hat mir wirklich noch nie gefallen. Obwohl angeblich die Melodie vom Mozart sein soll, was ich nie so recht geglaubt habe. Der Text von der Preradovic war schon in Ordnung, immerhin habe ich sie und ihre Familie gut gekannt. Und immerhin haben ihre Buben damals den Text recht verhunzt (Land der Erbsen, Land der Bohnen . . .) und ob sie dafür eine hinter die Löffeln gekriegt haben, weiß ich nicht. Wahrscheinlich eher nicht. Die Frau Preradovic war nämlich eine recht vornehme Dame.

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Kultur

Der Tod einer Legende

Der Tod einer Legende

 

B.B. King ist tot. Neunzig Jahre alt ist er geworden und mit ihm stirbt wieder ein Teil des schwarzen Jazz, einer Musik, die mir so viel bedeutet hat.

Ich denke, es ist heute nicht mehr so besonders viel davon übrig geblieben. Wo ist Miles Davis, Coltrane, das MJQ, und viele andere, die es heute nicht mehr gibt und die auch keine Nachfolger mehr haben.

Ich fürchte, der Jazz ist tot und das ist wirklich traurig. Denn der Jazz war schwarz und gerade dort fehlt der Nachwuchs, es fehlen die Persönlichkeiten und es fehlen die Genies.

Wenn ich allein im Auto sitze und eine längere Fahrt vor mir habe, lege ich ein paar CDs ein und freue mich, daß meine einsame Fahrt nicht unbegleitet vonstatten gehen wird. B.B. King wird auch dabei sein. Ich freue mich schon.

Kommentare   

+7 #3 Muster Maxmann 2015-05-17 14:53
Gibt es derzeit in Wien gute Jazz-Lokale? So wie es früher Fatty's Saloon oder das Jazzland gab?
+9 #2 Poscheraser 2015-05-17 13:40
Richtiger Jazz ist eine streng reglementierte und kontrapunktische Kunstform!

Einen Schlager, einen Pop-song kann bald irgendeiner erfolgreich undter die Leute bringen.... aber beim Jazz - und da meine ich nicht den sog. Free Jazz - benötigt der Künstler eine fundierte Ausbildung.

Jazz ist mMn der klassischen Musik duchaus ebenbürtig. Auf jeden Fall was die Ausbildung zum Jazzmusiker angeht.

P.S. einer meiner Lieblingsfilme ist "die Blues Brothers". Leider ohne B.B. King. (der spielte bei Bluss Brothers 2000 mit).

PP.S: Mein absoluter Lieblingskomponist ist Mozart! Und gerade deswegen schätze ich die "alte" Gilde der Jazz und Blues Musiker!
+16 #1 Loki 2015-05-17 12:27
Das stimmt. Mein Onkel war ein großer Jazz Fan. Er hat mich in den 70er und 80er Jahren auch dieser Musik näher gebracht. Für meinen Vater war es immer "Negermusik". Ich mag Jazz und bedaure auch, daß er immer mehr herunterkommt. Dies war eine große Kulturleistung unter Federführung der amerikanischen Neger. Hut ab, Respekt!

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