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Kultur

Winnetou darf nicht sterben

Winnetou darf nicht sterben

 

Aber Pierre Brice ist jetzt gestorben und er war für viele von uns die Verkörperung des edlen Apachen, auch, weil die meisten nichts anderes gekannt haben.

Ich selber habe mir nur einen dieser „Karl-May-Filme“ angeschaut. Dann hatte ich genug. Wenn man die Bücher gelesen hat, konnte man nicht zufrieden sein und meistens war man auch empört über die Dummheit und Sorglosigkeit, mit der man Karl May verfilmt hat.

Dabei – Lex Barker hat gepaßt und der Pierre Brice auch. Optisch eben. Aber die Drehbücher waren vollkommen vertrottelt, eine Peinlichkeit für jeden, der die Romane gelesen hatte.

Für mich ist also Winnetou nicht gestorben und Old Shatterhand auch nicht.

Und den Pierre Brice wollen wir in gutem Gedächtnis behalten.

Kommentare   

+8 #4 JanCux 2015-06-10 06:52
Äußerst selten stimmen Buch und Film überein. Das nennt sich eben künstlerische
Freiheit. Dem Schauspieler bleibt nur, die Figur die sie darstellen so gut wie möglich rüber zu bringen. Dem einen misslingt es und gerät in Vergessenheit, der andere wird unvergesslich.
Pierre Brice gehört zu den "Unsterblichen".

R.I.P. Winnetou
+8 #3 Georg Zakrajsek 2015-06-09 22:42
Ja, das wäre wohl gut. Machen wird es aber keiner.
+9 #2 Muster Maxmann 2015-06-09 22:25
Mario Adorf als Bösewicht und Mario Girotti, später als Terence Hill berühmt geworden, als schneidiger Kavallerieleutnant waren auch optimale Besetzungen.

Und irgendwann in ferner Zukunft wird schon jemand kommen, der richtig gut ist und die wichtigsten May-Bücher vorlagengetreu und würdig verfilmt. Dann allerdings ohne Lex Barker und Pierre Brice...
+14 #1 Tecumseh 2015-06-09 13:33
Da gebe ich Ihnen vollkommen Recht!
Nach Winnetou 1 habe ich mir auch keinen mehr angesehen!
Zu Pierre Brice und Lex Barker möchte ich aber noch Einen erwähnen. Rolf Wolter als Sam Hawkens war auch nicht schlecht.
Alles Andere kann man getrost vergessen!

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