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Hat uns der Islam den Krieg erklärt?

Noch vor ein paar Jahren hätte ich diese Frage bejaht. Jetzt nicht mehr. Denn ich bin ja wegen dieser Erklärung seinerzeit verurteilt worden.

Also halten wir fest: Der Islam hat uns nicht den Krieg erklärt. Allahu akbar heißt: "Wir lieben Allah, den Barmherzigen!" und wenn man dabei einige Köpfe abschneiden muß, ist das Folklore und außerdem sind das bedauerliche Einzelfälle. Nicht der Rede wert. Kommt halt vor, wenn man intensiv betet und den Koran auswendig gelernt hat.

Tolerant wie wir erzogen sind, muß man das aushalten und nicht jemanden die Schuld geben, der gar nichts dafür kann. Die paar alten Weiber, denen man den Kopf abgeschnitten hat - wer weiß, vielleicht hätte sie ohnehin bald Corona dahingerafft. Also war um die eh nicht schade.

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Wild ist der Westen – Amerika unter Waffen

 

3 Sat beschert uns am 21. Oktober diesen Bericht aus dem wilden, wilden Westen, wo jeder eine Waffe hat und sie ganz legal kaufen darf. Daher sind alle bewaffnet. Das aber wollen wir hier nicht in unserem friedlichen Europa, wo in wahnsinnigen Kriegen Millionen Soldaten hingemetzelt wurden, wo Millionen in Lagern verreckt sind – übrigens nicht nur in Auschwitz – sondern vor allem im Kommunismus und wo auch heute noch öffentlich Schädel abgeschnitten werden ohne daß sich wirklich wer darüber aufregt. Ist nämlich ohnehin nur der Islam, Leute, keine Aufregung. Das muß uns ja die Religionsfreiheit schon wert sein.

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Kultur

Es hat sich ausgebissen – ein Nachruf

Es hat sich ausgebissen – ein Nachruf

 

 

Es gab einen Dracula und der ist jetzt gestorben. Christopher Lee war wie kein anderer die Verkörperung des transylvanischen Blutsaugers. Er geisterte durch unsere Kinos und hat uns auch im Fernsehen wohlige Schauer über den Rücken gejagt.

Viel schauspielen mußte er ja in dieser Rolle nicht, ein wenig Zähneblecken genügte. Das aber hat er perfekt beherrscht.

Diese Art der Gruselfilme ist ja ausgestorben. Man braucht heute stärkeren Tobak.

Aber immerhin – Dracula war der Klassiker in diesem Genre und Christopher Lee hat wie kein anderer diese Figur verkörpert.

Inzwischen wissen wir, daß der historische Dracula ein ganz anderer gewesen ist, verkannt, verleumdet und historisch verfälscht. Hans Edelmaier hat das in einem wirklich sehr kompetenten Buch akribisch erforscht und dargestellt.

Natürlich hat die filmische Umsetzung mit der Geschichte nur selten etwas zu tun. Und ob sich Christopher Lee je mit den Ursprüngen Draculas beschäftigt hat, wissen wir nicht. Ist auch gar nicht so wichtig.

Erfreuen wir uns also weiter an dem Schrecken der Damen, wenn sie den düsteren Grafen erblicken. Vielleicht drücken sie sich dabei etwas enger an uns. Auch das sollten wir dem Dracula danken.

Kommentare   

+12 #1 Loki 2015-06-15 14:07
Schade um ihn. Toller Schauspieler.
Daß der ehemals wirkliche Graf Dracula verleumdet wurde, verwundert mich nicht. Auch Kaiser Nero soll besser gewesen sein als sein Ruf.
Scheinbar ist die "Lügenpresse" der zweit älteste Beruf der Welt und unterscheidet sich in nur wenigen Dingen vom "ältesten Gewerbe" der Welt. Ein Unterschied ist der, daß die Qualität der Arbeit nicht so gut ist... :eek:

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