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Wo die Antisemiten zu Hause sind

Sogar unser Präsident weiß es, sagt es aber nicht. Er sagt es auch nicht in Israel, wo es am Platz gewesen wäre. Das Buch von der Frau Wiesinger hat er nicht gelesen, wird es sicher auch nicht tun. Wiesinger schreibt darin von einer Kollegin, die mit ihren mohammedanischen Schülern nicht mehr nach Mauthausen fährt, weil diese dort "Heil Hitler!" schreien und sie sich dafür verantworten muß. Wir alle wissen also, wo der Antisemitismus zu Hause ist. Sagen dürfen wir es aber nicht. Ist das jetzt schon Antisemitismus? Ich lese still meinen Koran und halte auch den Mund.

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Spalten soll man natürlich nicht. Das hören wir immer wieder und einer der furchtbarsten Vorwürfe, die man in die politische Diskussion einbringen kann, ist: „Du Spalter!“

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Meine Glatze ist echt!

Meine Glatze ist echt!

 

Die vom Dr. Proebstl war es nicht. Das war aber kein Geheimnis, der aufmerksame Zuseher erkannte ja gleich, daß die Glatze aufgeklebt war und anderes auch noch. Die langen Haare darunter haben auch manchmal herausgeschaut.

Aber gut. Jeder wußte, daß der Herr verkleidet gewesen ist, nur wer es war, wußte man nicht. Ich habe auf einen Wiener Juden getippt, der Tonfall war jedenfalls sehr bezeichnend, auch einige Anspielungen ließen diesen Schluß zu. Da ich aber die meisten, die in Frage gekommen wären, ohnehin kenne, war ich einigermaßen ratlos.

Ich habe mich also geirrt, gebe ich zu. Es war ganz wer anderer, ein deutscher Journalist angeblich und der hat sich jetzt zu erkennen gegeben und gleich auch eine Entschuldigung drangehängt. Etwas peinlich und was der Grund dafür gewesen ist, da kann man nur spekulieren. Ich tippe auf Geld oder massive Drohungen, eine andere Erklärung habe ich derzeit nicht.

Eines muß man aber sagen: Die Texte des Herrn Doktor waren ausgezeichnet und daß die der Doktor-Darsteller selber geschrieben hat, bezweifle ich. Wer war also der Autor? Wäre interessant.

Schade um den Dr. Proebstl. Einen Nachfolger wird es kaum geben. Er hat genau mit der Folge 88 aufgehört, ob das Absicht war, weiß ich nicht. Wäre aber ein schöner Gag gewesen.

Mir wird er fehlen. Es schadet aber nicht, wenn man sich seine bisherigen Beiträge ansieht. Sie passen alle.

 

P.S.: Österreichische Wurzeln hat der falsche Proebstl aber doch: Sein Vater war der Schauspieler Adrian Hoven, ein äußerst fescher Kerl und wahrscheinlich der Schwarm unserer Großmütter.

 

Petition Rettung des Waffenpasses für Jäger:
http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/PET/PET_00057/index.shtml

Kommentare   

+2 #13 Trenck 2015-10-16 13:02
zitiere Georg Zakrajsek:
Das mit den Videos ist eine Geldfrage. Wer es professioneller haben möchte, kann ja spenden. Ohne Geld ka Musi (oder Film)


Wenn ich das richtig verstanden habe, ist das Produktionsteam und die Infrastruktur für den Dr. Proebstl komplett, nur ein neuer Frontman wird gesucht. Je mehr ich darüber nachdenke, desto besser fände ich Sie, Dr. Z., als neuen Dr. Proebstl. ;)

Trenck
+5 #12 Georg Zakrajsek 2015-10-16 11:29
Das mit den Videos ist eine Geldfrage. Wer es professioneller haben möchte, kann ja spenden. Ohne Geld ka Musi (oder Film)
-1 #11 eingangskontrolle 2015-10-16 11:03
zitiere Trenck:
Auf Youtube steht auch ein Aufruf zu einem Casting für einen neuen Dr. Proebstl. Wär das nicht etwas für Sie, Hr. Dr. Z? Die Wortgewaltigkeit passt, der Wiener Akzent auch, und die Glatze müssen Sie sich nicht einmal aufpicken. ;)


Auch die Videos wären dann profesioneller. ;-)
+11 #10 Martin Q. 2015-10-15 19:56
Ja, der Dr. Proebstl war schon gut. Schade daß es nun keine Fortsetzung mehr geben wird.
Generell find ich es mehr als nur bedenklich daß man sich bis zur Unkenntlichkeit maskieren muß nur um die Wahrheit sagen zu können.
Denn in seinen Aussagen steckten mehr als nur ein paar Körnchen Wahrheit.

Das ist einer meiner persönlichen Favoriten von ihm:

https://www.youtube.com/watch?v=J2Hy8yI5bZI
+9 #9 Rainer 2015-10-15 17:01
Hi,

seine Identität wurde aufgedeckt, da ist er dann zu Kreuze gekrochen.

http://www.zeit.de/kultur/2015-10/percy-hoven-pegida-limonow

Grüße
Rainer
+12 #8 Rainer 2015-10-15 16:53
Schauens Sie sich das an...jedes Video sehenswert:

https://www.youtube.com/channel/UCtESzVtR8Ls-ts0Hew06Lsw

Grüße
Rainer
+12 #7 Stefan 2015-10-15 13:05
Mich würde interessieren weshalb er den Hut nehmen musste. Ich könnte mir vorstellen dass als Journalist die Luft dünn wird wenn man nicht mit dem Mainstrom schwimmt. Der Versuch ihn zu kolieren ist vermutlich zum scheitern verurteilt, bestenfalls eine neue Kunstfigur die ihr eigenes original ist könnte gut funktionieren.
+17 #6 Trenck 2015-10-15 12:52
Auf Youtube steht auch ein Aufruf zu einem Casting für einen neuen Dr. Proebstl. Wär das nicht etwas für Sie, Hr. Dr. Z? Die Wortgewaltigkeit passt, der Wiener Akzent auch, und die Glatze müssen Sie sich nicht einmal aufpicken. ;)

Trenck
+13 #5 Resistance 2015-10-15 12:40
+17 #4 Andi Höppichler 2015-10-15 12:37
Den Proebstl gab es ausschließlich auf youtube. EF-Magazin Abonnenten kennen den Herrn natürlich. Auch Z erwähnte ihn immer wieder beiläufig.
Schade, dass er sich entschuldigt hat. Wozu war das gut? Man darf sich doch nicht für Satire entschuldigen!

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