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Einige Gedanken zur „Lügenpresse“

Einige Gedanken zur „Lügenpresse“

 

Gedanken sind frei, diese aber schon nicht mehr. Wer über die „Lügenpresse“ auch nur nachdenkt, geschweige denn schreibt, ist schon ein Nazi, denn angeblich hat Goebbels diesen Ausdruck geprägt. Stimmt natürlich nicht, denn ab 1933 hat es so etwas wie eine Lügenpresse gar nicht mehr gegeben. Die Redakteure waren entweder emigriert oder saßen im KZ und die heile Welt des nationalen Sozialismus war in Ordnung. In einer Ordnung, wie sie heute unseren Sozialisten, denen von der SPÖ, von den Grünen und auch von der ÖVP wieder vorschwebt. Ja, auch die ÖVP, denn die Wunschträume von einer gesetzlich verbotenen „Verhetzung“ stammen aus dem Lager der schwarzen Sozialisten.

Wobei – das soll hier auch bemerkt werden – der Ausdruck „Volksverhetzung“ klar aus dem Wörterbuch der Nationalsozialsten entnommen ist. Auch schon egal bei diesen Politikern. Die Nazis sind ja immer nur die anderen.

Tatsächlich ist der Ausdruck „Lügenpresse“ aber nur bedingt passend. Natürlich wird gelogen, daß sich die Balken biegen und die Schreiberlinge werden nicht einmal rot dabei, weil sie ihr Gewissen ja mit schönen Bestechungsgeldern beruhigen können.

Es wird aber weniger wirklich gelogen als verschwiegen. Man berichtet einfach nicht mehr über Unpassendes, über Unangenehmes oder gar über politisch Inkorrektes. Der Mantel des Schweigens wird über all das ausgebreitet. Die Leser und die Zuschauer sollen nicht beunruhigt werden, nicht gestört werden in der behaglichen Ruhe schläfriger Ungewißheit. Man informiert nicht mehr über Kriminalität, vor allem dann nicht, wenn die Täter aus fremden „Kultur“kreisen sind oder dort vermutet werden.

Und das ist die subtilste Art der Lüge, etwas, was die heutigen Journalisten ganz besonders gut beherrschen.

Der Titel „Lügenpresse“ ist also verdient. Er gebührt fast allen, die heute in unserem Land die Lizenz zum Schreiben, zum Moderieren, zum Berichten haben. Und wer nicht mitheult im Chor der Lügenhyänen wird erbarmungslos niedergemacht. Mit allen Mitteln. Ob das jetzt der Proebstl-Darsteller oder der kleine Akif ist. Der hat unlängst gesagt, es gäbe keine KZs mehr in Deutschland. Noch nicht.

 

Petition Rettung des Waffenpasses für Jäger:
http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/PET/PET_00057/index.shtml