Migrantisches

Tiermörder und Tierquäler unterwegs

Tiermörder und Tierquäler unterwegs

 

Das ist ein Fressen für die „Krone“, die ja sogar eine eigene Tiertante beschäftigt: In einem Tierpark sind wieder einmal Tiere gequält und umgebracht worden. Eine Sauerei, die nicht nur mich aufregt und empört.

Wer das gemacht hat, steht anscheinend schon fest. Der anfängliche Verdacht, den jeder gleich hat, wenn so etwas passiert, hat sich bestätigt. Die Hintergründe der Täter sind klar. Das war auch bei den Scheußlichkeiten im Lainzer Tiergarten nicht anders.

Passieren wird den Kerlen nichts oder nicht viel. Die haben ja wie immer einen entsprechenden Bonus und wie man in den Ländern, aus denen die Täter normalerweise stammen, mit Tieren umgeht, weiß ein jeder, der einmal dort gewesen ist. Eine andere Kultur eben.

Im speziellen Fall aber kennt man einen der Übeltäter schon. Die „Krone“ schreibt dazu:

„Doch der Übeltäter im Fall „Rudi“ (Anmerkung: so hat der umgebrachte Graureiher geheißen) ist für die Beamten derzeit nicht greif- und befragbar. Er weilt auf Heimaturlaub im Kosovo.“

Wirklich wahr? Der Täter ist auf „Heimaturlaub? Im Kosovo? In einem Land, aus dem er geflüchtet ist? Weswegen er Asyl beantragt hat? Kann das wahr sein? Diese Kreatur „weilt“ dort? Und wann kommt er denn zurück?

Und noch etwas: Wenn er schon Heimaturlaub hat – wer bezahlt denn diesen Urlaub? Doch nicht etwa wir?

Die ganze Geschichte ist zum Speiben. Und es wird immer ärger. Und wenn ein Täter auf „Heimaturlaub“ ist – da kannst halt nichts machen. War eh nur ein Reiher. Und wenn es eine alte Oma gewesen wäre – hätte wahrscheinlich auch nichts gemacht. Heimaturlaube gehen eben vor. Da muß man schon Verständnis haben.

P.S.: Welche journalistischen Nackerpatzeln in der „Krone“ werken, sieht man schon daraus, daß man dort schreibt, der Übeltäter, würde auf Heimaturlaub „weilen“. Nun: Früher war der Ausdruck „weilen“ für höhere Herrschaften reserviert, also für Könige, Fürstlichkeiten. Der Kaiser weilte in Bad Ischl, der gewöhnliche Bürger ging auf Sommerfrische. Heute „weilen“ Reihermörder. Weit haben wir es gebracht.

PP.S.: Damit man weiß, wer diese Leuchten der journalistischen Zunft gewesen sind: Sie heißen Matthias Lassnig und Mark Perry. Die Namen sollte man sich aber nicht merken. Weilen Sie wohl!