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Ziege lügt!

Das ist schon die Pointe eines Witzes, den ich sicher schon einmal erzählt habe. Ich erspare mir also die Wiederholung. Aber aktuell wird das Ganze durch die Aufregung über die schändlichen Tiertransporte in muslimische Länder, wo die Tiere mißhandelt und dann grausam geschächtet werden. Das ist widerlich und unwürdig einer Kulturnation, die wir sind, andere aber nicht. Daher sollte das aufhören. Wird es aber nicht, solange man nicht die wahren Gründe dafür aufdeckt.

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Was macht die Finanzprokuratur?

 

Nix. Und keiner weiß wirklich, was die Finanzprokuratur machen soll und machen muß. Ich schon. Die Finanzprokuratur ist nämlich der Anwalt unserer Republik, unseres Staates. Wenn also unser Staat einen  Vertrag abzuschließen hätte, Ankauf von Abfangjägern zum Beispiel, muß die Finanzprokuratur die Verträge dazu machen und auch rechtlich prüfen. Kein anderer. Externe Berater sind verboten, wer solche etwa bestellt, macht sich strafbar. Also, wenn da etwa US-Anwälte mit einem Stundensatz von ein paar tausend Dollar tätig sein sollten, müßten alle Beteiligten angeklagt und eingesperrt werden. Ist aber nicht passiert.

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Politik

Von der Tapferkeit und von der Ehre

Von der Tapferkeit und von der Ehre

 

Tapferkeit und Mut hängt mit der Ehre zusammen. Wer keinen Mut hat, der hat auch keine Ehre.

Seit einigen Wochen habe ich dem Herrn Verteidigungsminister täglich Feigheit vorgeworfen. Zu recht, wie mir scheint.

Er wollte der IWÖ kein Interview geben. Das sind immerhin so an die 50.000 rechtschaffene Bürger, die einen Anspruch darauf hätten, daß der zuständige Herr Minister Fragen beantwortet, die für diese Menschen von brennendem Interesse sind.

Das hat er verweigert. Er hat es verweigert, obwohl ihm die Fragen bekannt gegeben wurden, obwohl er sie wochenlang vorher mit seinen „Fachbeamten“ beraten hätte können.

Also kein Grund zur Besorgnis für einen Minister. Viel Mut hätte nicht dazu gehört, sich diesen Fragen zu stellen.

Der Vorwurf der Feigheit war daher mehr als berechtigt.

Aber der Herr Minister hat sich versteckt. Er hat darauf nicht reagiert, wie man es von einem hohen Politiker hätte erwarten dürfen. Ich werde daher meine Vorwürfe nicht mehr publizieren. Wer es lesen sollte, hat es gelesen, er und sein Kabinett sicher auch.

Wem Feigheit vorgeworfen wird, und wer sich deswegen nicht wehrt, hat aber auch seine Ehre verloren. Gerade ein Verteidigungsminister müßte das wissen. Er gebietet ja über Soldaten, Unteroffiziere und Offiziere, für die Mut und Ehre zusammengehören und vor nicht allzulanger Zeit hätte so etwas mit einer Duellforderung geendet.

Die Zeiten sind vorbei. Manchmal haben Minister ein richtiges Glück.


Petition Rettung des Waffenpasses für Jäger:

http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/PET/PET_00057/index.shtml

Kommentare   

+4 #10 Muster Maxmann 2015-09-30 23:18
Wir reden auch hier nicht von Peanuts, sondern von der flagranten Verletzung des Artikels 9a des Bundesverfassungsgesetzes:

Artikel 9a. (1) Österreich bekennt sich zur umfassenden Landesverteidigung. Ihre Aufgabe ist es, die Unabhängigkeit nach außen sowie die Unverletzlichkeit und Einheit des Bundesgebietes zu bewahren, insbesondere zur Aufrechterhaltung und Verteidigung der immerwährenden Neutralität. Hiebei sind auch die verfassungsmäßigen Einrichtungen und ihre Handlungsfähigkeit sowie die demokratischen Freiheiten der Einwohner vor gewaltsamen Angriffen von außen zu schützen und zu verteidigen.

(2) Zur umfassenden Landesverteidigung gehören die militärische, die geistige, die zivile und die wirtschaftliche Landesverteidigung.
[...]


(Zitatende, Hervorhebungen von mir, es darf gelacht werden)

Wann werden die Verantwortlichen vor Gericht gestellt?

Daß für die Landesverteidigung nicht mehr Geld über ist, für anderes bei weitem nicht so Wichtiges allerdings sehr wohl, wird uns in nicht allzulanger Zeit noch sehr, sehr leid tun.

Alleine daß wir mit u. a. mit der Reisefreiheit in die EU gelockt wurden, deren Voraussetzung eine funktionierende Schengen-Außengrenze ist, und nun für jeden dahergelaufenen Fremden offen sind, sollte schon ein Grund sein, die Grenzen dicht zu machen und den mickrigen Rest von Bundesheer teilzumobilisieren.
+10 #9 Resistance 2015-09-30 11:22
@ eingangskontrolle:
Wenn man sich den Artikel auf kath.net durchliest, muss man eigentlich zur Erkentnis kommen, dass die verantwortlichen Heeresbeamten samt Minister bestenfalls als einfältig zu bezeichnen sind.
Sozusagen ein Spiegelbild der gesamten Politik dieser Regierung. Mutlos, kraftlos, hirnlos und Angst vor allem und jedem.
"Mut kann man nicht kaufen", heisst ein alter Spruch - auch nicht mit den Steuermilliarden der arbeitenden Bevölkerung.
Das Budget des Verteidigungsministeriums beträgt 0,55% des BIP, oder 1,8 Mrd für 2015 - die neuesten Berechnungen der Kosten der Flüchtlingshilfe betragen 0,9% des BIP oder 12,3 Milliarden in den nächsten 4 Jahren.
diepresse.com/home/politik/innenpolitik/4832223/Geheimpapier_AsylKosten-von-123-Mrd-Euro-?_vl_backlink=/home/index.do
Allein die Gegenüberstellung dieser Zahlen müsste die Verantwortlichen zum sofortigen Handeln bewegen.
Aber "bewegen" und "handeln" ist nicht so das Ding dieser Regierung.
+10 #8 eingangskontrolle 2015-09-30 09:37
"Es muss hier endlich gegengesteuert werden, sonst droht eine systematische Unterwanderung des österreichischen Bundesheeres durch radikale Islamisten wie Muslimbrüder oder IS-Sympathisanten.“ Dies schreibt Amer Albayati, Präsident der „Initiative Liberaler Muslime Österreich“ in einem offenen Brief an den Bundesminister Mag. Gerald Klug, Bundesminister für Landesverteidigung und Sport.

http://kath.net/news/52225
+11 #7 Werner Zimmermann 2015-09-29 20:45
Wie es ein Bekannter auf einem befreundeten Blog kürzlich ausgeführt hatte (Es ging dabei darum, dass Security-Männer scheinbar von Flüchtlingen bespuckt werden):

"Wir sind uns einig, daß die Wachleute ihre Ehre, ja sogar ihre Selbstachtung aufgegeben haben.

Warum?

Ihr wisst warum.

Weil sie sonst ihren Job verlieren würden.

Sie hatten also zwei Alternativen:

a) Ich lasse mich weiter bespucken und bekomme Geld, verliere aber meine Ehre.

b) Ich wehre mich und bekomme kein Geld mehr, behalte aber meine Ehre.

Und ihre Entscheidung war, sich für Geld weiter bespucken zu lassen.

.

Es gibt bei der Entscheidung ein Problem.

Niemand kann einem seine Ehre nehmen.

Seine Ehre kann man sich nur selber nehmen.

Und wenn man seine Ehre verloren hat, kann man sie nur schwer wieder zurück bekommen, schon gar nicht mit Geld."

Zum Weiterlesen

https://killerbeesagt.wordpress.com/2015/09/28/eine-derbe-frage-2/
+11 #6 Walter Redl 2015-09-29 20:44
zitiere Gerhard M.:
Von unserem Idiotenhaufen kann man nichts anderes erwarten. Mich wundert ja nur, dass die sich den Hintern ohne fremde Hilfe wischen können.


Woher wissen Sie, dass die sich den Hintern ohne fremde Hilfe wischen können?
+19 #5 Dawydow 2015-09-29 14:26
zitiere Jokl:
Was derzeit verteidigungsmäßig in D und A abläuft, kann ich so nicht kommentieren.

Der Grund:

Jeder meiner Kommentare würde mit dem Strafgesetz kollidieren.

Daher also diesmal meinerseits:

KEIN KOMMENTAR !

Oui, je suis un cochon! Un bâtard grand, fort et méchant. Un Kampfsau bon!


Dem schließe ich mich vollinhaltlich an und kommentiere meinerseits auch nicht.
+20 #4 Adolf Zeliska 2015-09-29 14:24
Unser Verteidigungsminister ist sowieso ein med. Wunder - er kann ohne Rückgrat
tatsächlich aufrecht stehen.
+19 #3 Loki 2015-09-29 14:05
Was derzeit verteidigungsmäßig in D und A abläuft, kann ich so nicht kommentieren.

Der Grund:

Jeder meiner Kommentare würde mit dem Strafgesetz kollidieren.

Daher also diesmal meinerseits:

KEIN KOMMENTAR !

Oui, je suis un cochon! Un bâtard grand, fort et méchant. Un Kampfsau bon!
+20 #2 Gerhard M. 2015-09-29 12:28
Von unserem Idiotenhaufen kann man nichts anderes erwarten. Mich wundert ja nur, dass die sich den Hintern ohne fremde Hilfe wischen können.
+22 #1 Resistance 2015-09-29 11:05
Das passt genau ins Weltbild und in das Verständnis jener Politdarsteller.
Denn der richtige Politiker leitet sich vom altgriechischen "Politikós" ab, was "Staatsmann" bedeutet.

Nun könnte man über das Spätwerk Platons philosophieren, über das Webergleichnis u.a.

Liest man den Dialog zwischen dem Fremden und Sokrates dem Jüngeren, so wird uns klar, dass Staatsmänner Ehrenmänner sind, was natürlich bedingt, dass sie auch Mut besitzen.
Nun könnte man daraus ableiten, wer in der Regierung ein Staatsmann ist.............

Ich leite noch immer ab....

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