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Wie feige sind unsere Politiker?

Schon sehr feige. Manchmal heißt das auch "Distanzierung" oder "keine Ahnung". Hauptsache, man muß nicht mannhaft für seine Überzeugung einstehen. Ich nehme hier keinen aus. Nicht die Schwanzeinzieher, die Disanzierer, die Ahnungslosen, die alle vor dem kleinsten Hauch des Widerstandes und der Kritik feige einknicken. Kein Politiker, der sich mutig vor seine (seine!) Bürger stellt. Kann ich denn wirklich nur mehr den Kickl wählen?

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Das Klima in der Krise – oder wir werden von Idioten regiert

 

An der sogenannten „Klimakrise“ zeigt es sich. Man muß nur Zeitung lesen oder sich den ORF ansehen. Lauter Trotteln. Keiner versteht nur das geringste von Technik, von der Physik und vom „Klima“ schon gar nichts. Dazu kommt, daß die meisten Leute Klima mit Wetter verwechseln. Was CO2 ist, weiß keiner, was das bewirkt, versteht man nicht und daß CO2 keineswegs ein Treibhausgas ist, weil es so etwas gar nicht gibt, das haben die Leute, denen wir notgedrungen zuhören, nicht verstanden und werden es auch nie verstehen, weil sie viel zu dumm und ungebildet dafür sind. Aber es wird vorgeplappert und nachgeplappert auch.

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Politik

Django unchained

Django unchained

 

Doch nicht. Wer das Interview in der Pressestunde mit unserem Reinhold „Django“ Mitterlehner angeschaut hat, mußte den Eindruck gewinnen, daß dieser unser Django (einen anderen haben wir derzeit nicht) keineswegs „unchained“ sondern einigermaßen gefesselt gewesen ist. Gefesselt in seinen Worthülsen und gehüllt in seine inhaltslosen, nichtssagenden Stehsätze, in seinen abgedroschenen Phrasen. Konkretes hat man nicht gehört, keine einzige Aussage vernommen, aus der man einen Plan, eine klare Absicht heraushören konnte.

Dieser Django ist wie die ganze ÖVP: Schwammig, feige, unentschlossen und völlig realitätsferne. Nach der nächsten Wahl wird es ihn nicht mehr geben. Das ist eine recht leichte Prognose. Wahrscheinlich wird es aber dann schon zu spät sein. Das Werk der Zerstörung unserer Wirtschaft ist dann vollendet und das hat der Vizekanzler, der gleichzeitig Wirtschafts- und Wissenschaftsminister ist, geschafft und die ÖVP mit ihm. Und je früher die nächsten Wahlen kommen, desto besser wäre es – für uns.

P.S.: Vielleicht sagt inzwischen irgendjemand dem Herrn Mitterlehner, daß man als Cowboy die Hose über die Stiefelschäfte geben soll. Sonst wird man nämlich ausgelacht als Django. Aber auch schon wurscht.

 

Petition Rettung des Waffenpasses für Jäger:
http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/PET/PET_00057/index.shtml

Kommentare   

+5 #12 Georg Zakrajsek 2015-10-20 13:07
Die Ami (und Django soll ja einer sein) haben andere Stiefel und andere Hosen als die Ungarn oder andere Europäer. Und wenn es Dornen gibt trägt man Chaps oder hat Tapaderos.
+6 #11 Dawydow 2015-10-20 09:57
Zitat:
…daß man als Cowboy die Hose über die Stiefelschäfte geben soll. Sonst wird man nämlich ausgelacht als Django.
Allerdings nur von Amerikanern. Ich habe mich ein Wenig schlau gemacht über Viehtreiber. Keinem vernünftigen Csikós (ung. Rindertreiber) wäre es eingefallen, die Hosenbeine über die Stiefelschäfte zu tun – die Stiefelschäfte sind nämlich dazu da, die Beine und die Hosen vor Dornen etc. zu schützen. Bei russischen Viehtreibern war es nicht anders. Naja vielleicht ist das ein Teil des »American exceptionalism«, Sinnvolles auszulachen und Unsinniges zu tun.
+7 #10 Resistance 2015-10-20 09:31
Schon Margaret Thatcher hat gesagt:
"The problem with socialism is, that you eventually run out of other peoples money!"
+10 #9 Muster Maxmann 2015-10-19 19:54
Muß mich da korrigieren, da ich von Schillingwerten ausgegangen war, was aber nicht stimmt. Unter
http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/supermarkt/543120/Das-Erbe-des-SchuldenBruno
steht das ganz genau:

Tatsächlich übernahm Kreisky 1970 einen sanierten Haushalt mit einem Schuldenstand von umgerechnet 3,4 Milliarden Euro. Als sich Bruno K. 1983 in Richtung Mallorca verabschiedete, stand die Republik mit etwas mehr als 30 Milliarden Euro in der Kreide. Die Außenstände der öffentlichen Hand hatten sich in nur 13 Jahren nahezu verzehnfacht. Was das bedeutete, wurde ein Jahr vor seinem Rücktritt offensichtlich: Ein Drittel der Nettosteuereinnahmen mussten allein für den Schuldendienst aufgewendet werden.
+11 #8 Gustav 2015-10-19 19:21
Respekt! Mir fehlt die Härte 60 Minuten Mitterlehner geistig gesund zu überstehen. Selbst moderne Computerstimmen haben mehr Persönlichkeit, als es unser Django je haben wird. Fragt man Siri oder Cortana, bekommt man auch wesentlich konkretere Antworten.
+11 #7 Muster Maxmann 2015-10-19 18:42
zitiere Richard Joseph Huber:

Die Staatsverschuldung lag am Ende der Kreisky-Ära bei knapp 40 Mrd. € (43,6% des BIP).[...]


Kreisky hatte aber bei Beginn der nach ihm benannten Ära einen Schuldenstand von 3,5 Milliarden übernommen, auch wenn man es - großzügig - verzehnfacht, um es zu aktualisieren, wären das in Teuros etwa 2,5 Milliarden. Welch lächerlich geringer Betrag!
+20 #6 Richard Joseph Huber 2015-10-19 16:53
eigentlich ist es zweitrangig ob die Butgetzahlen des DR. Walser der Richtigkeit entsprechen. Kreisky hat die Schuldenlast verzehnfacht, heute sind wir bei 288 Milliarden, nicht includiert die Kosten für die Hypo (Schuld liegt nicht bei Haider, sondern beim schwarzen Pröll, der die Bank zurückkaufen "mußte"), nicht includiert die Kosten der "Asylindustrie" mit 12-15 Milliarden, in Bälde also 320 Miliarden. Wir sind Griechenland
+16 #5 Richard Joseph Huber 2015-10-19 16:34
Tja - die Schulden der Kreisky-Ära! Wider besseres Wissen prügeln die Schwarzen die Sozialdemokraten seit Jahren, ja es sind Jahrzehnte, mit immer demselben Unsinn: Wenn nicht die gewaltigen Schulden aus der Kriéisky-Ära wären, dann wäre alles viel besser. Inzwischen glauben das anscheinend die Genossen selbst, denn wirkliche Widerrede hört man kaum. Erhellend ein Kommentar im heutigen „profil“: „Blick zurück im Zorn!“
Nur ein paar Zahlen aus diesem Kommentar im Überblick:
Die Staatsverschuldung lag am Ende der Kreisky-Ära bei knapp 40 Mrd. € (43,6% des BIP). 1986 kam die ÖVP in die Regierung, von Schuldenabbau keine Rede - auch nicht unter Showmann und Meinl-Freund Karl-Heinz Grasser.
Und heute? Die Staatsverschuldung liegt heuer laut Budget bei 68,5% des BIP, nächstes Jahr soll bei der optimistischen Annahme einer belebten Konjunktur auf 73% steigen. Letztes Jahr - am Ende einer historischen Boom-Phase - lag die Saatsverschuldung noch immer bei etwa 165 Mrd. € oder knapp 60% des BIP und auch von einem Nulldefizit war keine Rede!

HEUTE: SCHULDENLAST 288 Milliarden
+22 #4 Walter Murschitsch 2015-10-19 15:47
In den Geschichtsbüchern wird über diese
Politikergeneration einst folgendes stehen:


"Sie starben reich und einsam und waren ihr ganzes Leben lang ahnungslos!"
+23 #3 Poscheraser 2015-10-19 15:47
ICh fürchte der Dtschangoo wird in der ÖVP alle noch übriggebliebenen vernünftigen Politiker (die ja schon jetzt in die letzte Reihe gedrängt wurden) mundtot machen oder diese gleich vertreiben.

DER wird sich noch bis über die nächsten Wahlen hinaus halten.... hofiert von der SPÖ, weil ein solcher Politiker keine großen Probleme als Koaliationspartner macht.

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