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Wie feige sind unsere Politiker?

Schon sehr feige. Manchmal heißt das auch "Distanzierung" oder "keine Ahnung". Hauptsache, man muß nicht mannhaft für seine Überzeugung einstehen. Ich nehme hier keinen aus. Nicht die Schwanzeinzieher, die Disanzierer, die Ahnungslosen, die alle vor dem kleinsten Hauch des Widerstandes und der Kritik feige einknicken. Kein Politiker, der sich mutig vor seine (seine!) Bürger stellt. Kann ich denn wirklich nur mehr den Kickl wählen?

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Und das ist ungeheuer schade. Vielleicht kennen ihn die Älteren von uns noch, haben sich über seine Zeichnungen gefreut und seinen skurrilen, manchmal auch kranken Humor genossen. Im Internet könnte man nachschauen und sich an ihn noch erinnern, man sollte das tun, damit man abschätzen kann, was uns verloren gegangen ist.

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Waffenrecht Österreich

Keiblinger die zweite

Keiblinger die zweite

 

Leider muß ich mich mit diesem Herrn öfter beschäftigen. Verdient hat er es nicht, weil so wichtig ist er natürlich auch nicht. Aber er äußert die Meinung der Frau Innenminister und wer den Sack schlägt, meint selbstverständlich den Esel. Also ist der Herr Keiblinger der Sack und wer der Esel ist, sage ich nicht.

In dem bereits zitierten Artikel in der „Ganzen Woche“ verkündet er unter anderem:

„Die Polizei ist jedoch bei Waffen in Privatbesitz strenger als früher.“

Da hat er recht, der Herr Keiblinger. Die Polizei (gemeint die Waffenbehörden) ist strenger als früher. Seltsam nur, daß sich in dieser Frage das Gesetz seit 1996 überhaupt nicht geändert hat. Das heißt aber, daß hier gegen das Gesetz agiert wird und die Waffenbehörden ihr Ermessen in rechtswidriger Weise anwenden. Und das alles nur zu dem Zweck, die braven, anständigen Leute – die Opfer nämlich – zu entwaffnen und ihnen den Waffenbesitz schikanös zu erschweren.

So Leute wie etwa Trafikanten kriegen heute überhaupt keinen Waffenpaß mehr, übrigens Polizisten außer Dienst auch nicht.

So weit sind wir also gekommen.

Seit 2000 geht das so und das ist auch das Jahr, in dem die ÖVP das Innenministerium übernommen hat. Wir erinnern uns noch an den damals ersten ÖVP-Innenminister Strasser, der inzwischen ja selbst im Häfen gelandet ist.

Seither ist das Gesetz von den Behörden gebogen und rechtswidrig umgedeutet worden. Und der Verwaltungsgerichtshof segnet all das brav ab. Das Gesetz interessiert diesen Gerichtshof nämlich überhaupt nicht.

Nur – wo die Polizei nicht strenger geworden ist, das wissen wir auch – bei den Verbrechern nämlich. Die spazieren unbehelligt mit ihren illegalen Waffen herum, schießen auf ihresgleichen und auch auf Polizisten, besitzen Kalaschnikows, Skorpions und Handgranaten. Alles egal.

Aber bei den Trafikanten sind wir streng und bei den Trafikräubern schauen wir weg. Schöne Politik!

 

Übrigens: haben Sie schon die Petition Liberales Waffenrecht für mehr Sicherheit unterschrieben – läuft noch bis 17. März 2015! http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/PET/PET_00022/index.shtml

Kommentare   

+5 #5 Georg Zakrajsek 2015-03-07 22:09
Die SPÖVP ist aber nicht gescheit.
+9 #4 Peter Brauneis 2015-03-07 16:53
Ein Keiblinger verkündet: „Die Polizei ist jedoch bei Waffen in Privatbesitz strenger als früher.“

Das ist aber glatt gelogen. Richtig ist: „Die Polizei ist jedoch bei LEGALEN Waffen in Privatbesitz strenger als früher.“
.
+17 #3 Gustav 2015-03-06 21:28
Wäre die SPÖVP gescheit, dann würden sie die Stückzahlbegrenzung abschaffen und die Halbautomaten freigeben, vielleicht mit paar einfachen Kriterien. Der Presse könnte man das leicht also große Verwaltungseinsparung- und Vereinfachung verkaufen, denn Verlust an Sicherheit gibt es dabei ja nicht. Und die privaten Waffenbesitzer wären bei den Wahlen auch wieder positiver gestimmt.
+25 #2 Oldie4711 2015-03-06 15:14
Ich hatte einmal das mehr oder weniger große Vergnügen im ORF bei der Aufzeichnung der Barbara Karlich – Show dabei zu sein. Das Thema hieß: Zivilcourage. Neben mir saß eine Trafikantin, die innerhalb eines Jahres 5x in ihrer Trafik überfallen worden war. Beim letzten Überfall hat sie den Täter mittels eines Besenstiles aus dem Verkehr gezogen bzw. in die Flucht geschlagen. Die gute Frau wog selbst höchstens 45 Kilo. Bewundernswert. Sie hatte nach den Überfällen ein schweres Trauma davongetragen und versuchte, sich von diesem Trauma zu befreien, in dem sie zu malen begann und ihre Ängste auf diese Weise versuchte los zu werden. Vielleicht meinen unsere werten Politiker, allen voran die Frau Innenminister, zu malen sei der bessere Weg zur Bewältigung der Ängste unserer Bevölkerung! Nur ob ein Pinsel wirklich besser als eine kleine, handliche Schußwaffe, gegen Verbrecher wirksam ist, das wage ich zu bezweifeln. Der Grund, warum das gemeine Volk unbewaffnet sein soll, liegt wohl daran, dass sich die Obrigkeit im Falle eines Falles vor einer bewaffneten, wütenden Volksmenge fürchtet. Und das nicht zu Unrecht. Also, die Waffen sollen bei den Staatsorganen bleiben. Der Widerstand des Volkes ist dann kein Problem mehr. Weder im einzelnen Staat, noch in der EU. Alles klar? Mit den illegalen Waffen wird man ja dann auch noch fertig werden.
+21 #1 Fridolin 2015-03-06 11:43
Polizisten außer Dienst ist vielleicht unglücklich formuliert, im Dienst brauchen sie ja keinen WP ;-)
Aber mittlerweile ist es so, dass sogar Polizisten im Aktivstand keinen WP mehr bekommen.

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