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Wiener Bezirksjägertag

Das war schon ein recht beeindruckendes Fest. Über 300 Jäger im Raiffeisenhaus. Es wurde begrüßt und gedacht und es wurde auch verabschiedet. KR. Leo Nagy zum Beispiel, der viel geleistet hat und dem ich alles Gute wünsche. Ich habe den goldenen Bruch bekommen, den man kriegt, wenn man 50 Jagdkarten hat und noch am Leben ist. Eine Alterserscheinung. Meine Jagdprüfung habe ich zusammen mit dem Gerd Bacher gemacht, leider nicht mehr am Leben und der heutige ORF ist ihm daher erspart geblieben. Weidmannsruh!

Wie es mit den Jägern weitergeht, jetzt, wo die "Jägerpartei" ÖVP an der Macht ist, das weiß ich nicht. Der Kurz ist ja kein Jäger und wenn er einer wäre, werden es ihm die Grünen schon austreiben.

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Geile Weiber für den Bundespräsidenten

 

Ja, wenn man so was geheiratet hat, wie wir gerade beim Klimagipfel in New York gesehen haben, dann versteht man schon, daß sich unser aller Bundespräsident so was wünscht.

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Samara an der Wolga

Samara an der Wolga

Samara hat früher Kuibyschew geheißen. Namensgeber war ein Mitstreiter Stalins, in den dreißger Jahren ums Leben gekommen, wie genau, weiß man nicht so recht, wahrscheinlich hat ihn Stalin beiseite räumen lassen.

Gleich daneben die Industriestadt Togliatti, benannt nach einem italienischen Oberkommunisten, wo man früher die Fiats montiert hat, heute werden dort Ladas gebaut.

Wir haben eine Woche in diesem Land verbracht. Bei Samara ist die Wolga einige Kilometer breit und der Bootshafen hat eine gewisse Ähnlichkeit mit Monaco, wenn man die Schiffe dort ansieht. In Monaco haben ja auch viele Russen ihre Schiffe stehen. Geld scheint kein Problem zu sein.

In Togliatti gibt es einen ansehnlichen Schießplatz, wo man mit vielen Dingen schießen kann, die man bei uns gar nicht bekommt. Alles recht unbürokratisch. Man meldet sich an, nimmt die Patronen und das Gewehr (kann man sich ausborgen) und geht schießen. Riesige Freiflächen, Ziele in verschiedenen Entfernungen. Recht unterhaltsam. Die Leute gehen auch mit den Waffen recht entspannt um und die Kalaschnikows sind recht verbreitet. Die Dauerfeuereinrichtung ist einfach gesperrt, eine Schraube genügt.

Über das Waffenrecht habe ich nichts in Erfahrung bringen können. Aber es scheint so zu sein, daß man sich kaufen kann, was man möchte, vorausgesetzt, man hat das Geld dazu. Jedenfalls gibt es kein Waffenregister, das keiner braucht, vor allem in Rußland nicht. Bei uns übrigens auch nicht.

Kommentare   

+18 #1 Loki 2016-09-11 19:56
Klingt gut. Wenn die kyrillische Sprache nicht so schwer wäre...
egal. Das sollten wir uns hier zum Vorbild nehmen. Und keinesfalls England oder Deutschland. Wissen diese armen dummen Menschen in D und GB überhaupt wie man das Wort "Freiheit" schreibt?
Die Amis und die Russen scheinen es zu wissen.

Dafür haben wir die institutionalisierte Volksverdummung.

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