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Reconquista

Ein neues Buch von Michael Ley. Ich habe es noch nicht und gelesen habe ich es daher auch noch nicht. Ich werde es aber hoffentlich bald bekommen - Michael Ley hat es mir versprochen - und dann werde ich einen Bericht darüber bringen. Daß es ein gutes Buch sein wird, da bin ich überzeugt. Ley hat schon viele Bücher geschrieben, ein schlechtes war nicht darunter. Danke Michael!

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Nirgends. Ich sehe sie nicht. Sie existiert wie es scheint gar nicht mehr. In den Zeiten der Krise geht die Saat der Opposition auf. Wäre normal. Und wir haben eine Krise. Die schlimmste seit dem Ende des Krieges wird neuerdings immer gesagt. Und irgendwer glaubt das auch noch.

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Jagd

Die Politik und die Jagd

Die Politik und die Jagd

 

Auf der Jagdmesse in Klagenfurt hat es sich wieder gezeigt: Die Politik interessiert sich überhaupt nicht für die Jäger und deren Probleme. Die ÖVP – und um die geht es hier in der Hauptsache – hat alle Jäger in der Tasche. Glauben sie. Die Grünröcke sind Klientel, schon seit ewig und die wählen immer noch blind die ÖVP, egal was passiert. Daher kümmert sich auch keiner von der ÖVP um die Jäger. Obwohl – und das ist evident – fast alle Jagdfunktionäre bei der ÖVP sind oder von dort kommen.

Dennoch darf das Innenministerium (ÖVP, wohlgemerkt) ungehindert werken, wie es will und die Waffenpässe für die Jäger abschaffen. Ohne Gesetz und gegen das Gesetz. Niemand macht etwas. Da wird zugeschaut und keine Spur von einem Engagement oder gar einer Hilfe für die vielen frustrierten Jäger ist zu merken.

Nur die IWÖ kämpft allein auf weiter Flur, mißgünstig beäugt von den Ober- und Unterjägern. Waffennarren eben, die man nicht ernst nehmen darf und soll.

Eine Ausnahme in Klagenfurt: Der Abgeordnete Gernot Darmann von der FPÖ hat die Messe besucht und unseren Stand auch. Erfrischend seine Ansichten und sein Kampf um den Waffenpaß für Jäger. Er hat ja auch eine Petition im Parlament dazu eingebracht: https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/PET/PET_00057/index.shtml

Aber die Jäger unterschreiben das nicht. Befehl von oben. Ist ja von der FPÖ und daher darf man das ja nicht unterstützen oder gar unterschreiben. Da hört sich das Weidmannsheil auf.

So schaut‘s aus, meine lieben Weidkameraden und so sind wir auch weiter die Deppen der Nation, die sich nichts trauen und daher auch nichts durchsetzen können.

Aber immer wird das nicht so bleiben. Das hoffe ich.

 

P.S.: IWÖ-Unterschriftenaktion gegen den EU-Wahnsinn und gegen sinnlose Waffenverbote
http://iwoe.at/unterschriftenliste/gegen-den-eu-wahnsinn-gegen-sinnlose-waffenverbote/

PP.S.: Petition zur Verhinderung der Verbotsrichtlinie
https://www.change.org/p/council-of-the-european-union-eu-you-cannot-stop-terrorism-by-restricting-legal-gun-ownership

Kommentare   

+10 #14 Wilhelm Ehemayer 2016-02-02 09:27
Die Politik und die Jagd, die Autofahrer, die Raucher, die Klein- und Mittelbetriebe, die echten Bauern usw. Der Zustand der gegenwärtigen Spitzen der ÖVP und SPÖ samt der Regierungsverantwortlichen erinnert an ein "geisteskrankes Hinrichtungskommando" zur Zerstörung, nicht nur der eigenen Parteien, sondern des ganzen Landes, der Bürgerrechte, Meinungsfreiheit und jeglicher Mitbestimmung durch die Wähler. Es gilt nach dem Motto "getrennt marschieren, vereint schlagen" unbeirrt weiterzumachen und diesen Spuk ein Ende zu bereiten! Es reicht was alles angerichtet wurde! Bei den Bundespräsidentenwahlen könnten wir alle Hofer zum Sieg verhelfen und damit eine Wende einleiten! Mehrere Nicht-FPÖ Gruppen und Vereinigungen haben sich entschjlossen Hofer zu unterstützen. Gestern teilte mir unter anderen Dr. Karl Steinhauser mit von einer eigenen Kandidatur Abstand zu nehmen und aufgrund der gemeingefährlichen Lage in die unser Land mutwillig gebracht wurde auch zur Wahl Hofers aufzurufen. Es reicht was die Antiösterreicher und EU-Marionetten angerichtet haben! VIRIBUS UNITIS!
+15 #13 Dawydow 2016-02-01 20:37
zitiere Martin Q.:
Allerdings wäre mir eine Demokratie mit weniger Dodl-Wählern deutlich lieber.

Mir persönlich wäre eine echte Basisdemokratie mit Volksentscheiden nach Schweizer Muster am Liebsten. Allerdings setzte das auch wieder weniger Dodeln voraus *seufz*
+7 #12 Martin Q. 2016-02-01 19:50
Richtig, Herr Fössner. Das wollte ich ja damit zum Ausdruck bringen. Gleiches Recht für alle. Aber nicht den Sportschützen auf das Kontrollniveau eines Jägers herabstufen (sonst gäb's auch deutlich mehr Deppen bei den Sportschützen, was der Tod dieses Sports bei uns wäre), allerdings auch nicht (nur um es anzugleichen) mit allen so streng verfahren wie mit uns.
Der gesunde Mittelweg für alle wäre das richtige Maß. Ein bissi mehr Kontrolle bei den Jägern, ein bisserl weniger am-Sack-gehen durch die Behörde bei uns. Es ist schon klar daß es aufgrund der wesentlich strengeren Vorgehensweise im Sportschützensektor deutlich weniger (bis nahe 0) Dodln gibt. Einfach weil hier viel mehr Kontollmechanismen vorher greifen.

P.S. Daß die Sportschützen nicht alles Waffennarren sind ist mir klar. Das auch ich mich als Waffennarr bezeichnet habe war ironisch gemeint.
Vom schlimmsten Sportschützenrambo geht weniger Gefahr aus als von einem bsoffenen Jaga.

Was die Schießunfälle beim Sportschützen angeht: Die müssen bei 0 liegen. Der Beweis? Fragen Sie mal bei einem beliebigen Schützenverein nach wie hoch der Jahresbeitrag für die Versicherung ist. Der Betrag ist so lächerlich gering, daß da einfach noch nie was passiert sein kann.
+11 #11 Franz Fössner 2016-02-01 19:06
Martin Q. ich gebe Ihnen recht, aber auch die Sportschützen, Sammler und sonstigen Waffenbesitzer kann man nicht über einen Kamm scheren. Es sind auch diese nicht lauter Narren. Zumindest werden diese Waffenbesitzer und Schützen regelmäßig überprüft - werden das auch die Jäger?
Wie viele Schießunfälle können Sie mir sagen, Jagdunfälle kann ich Ihnen aber in einer Zahl sagen, welche immer wieder auf grob fahrlässiges Handeln zurückzuführen sind. Ein Sportschütze bekommt bei jeder Kleinigkeit ein Waffenverbot nach § 13 WG ausgesprochen, ein Jäger bekommt nach einer Fahrlässigkeit gar nichts.
+13 #10 Gerhard M. 2016-02-01 18:59
Sind wir doch mal ehrlich. Wie viele Idioten wählen in Österreich noch immer die Versagerparteien SPÖVP und Grüne weil es die Väter und Großvßter auch taten. Diesen Leuten ist nicht zu helfen. Die schalten nicht das Hirn ein sondern sind ferngesteuert von Linken Idioten
+10 #9 Gustav 2016-02-01 18:47
Ich kann bei dem Thema Jäger nicht so richtig mitreden. Allerdings habe ich subjektiv schon den Eindruck, daß die jungen deutlich kritischer sind, als die alten Jäger. Letzteren scheint ganz viel einfach egal zu sein oder ist es Resignation und fehlender Kampfgeist? Obwohl ich auch einen Jäger (60+) kenne, der mit der halbautomatischen Flinte auf Krähenjagt geht.
+14 #8 Sig Sauer 2016-02-01 18:00
Lieber ein "Waffennarr" als wenn es darauf ankommt mit heruntergelassenen Hosen dazustehen und nach der kaputtgesparten und tlw. nicht mehr vorhandenen Polizei zu rufen - sofern man dann noch alle Zähne im Mund hat zum sprechen...
+11 #7 Martin Q. 2016-02-01 17:24
zitiere Dawydow:
Ich wäre für einen verpflichtenden psychologischen Test für Politiker und Beamte – alle zwei Jahre. Und sehr streng müßte er sein.
Dann wären wir mit der Zeit alle unfähigen Politiker und Beamten los.


Das Problem hierbei ist daß wir danach keine Demokratie sondern eine Diktatur hätten. Denn auch wenn der Test leicht wäre bliebe nur eine Partei übrig.
Nix gegen Diktaturen. Kommt immer drauf an wer das Ruder in der Hand hält. So etwas kann auch funktionieren. Allerdings wäre mir eine Demokratie mit weniger Dodl-Wählern deutlich lieber.
+15 #6 Martin Q. 2016-02-01 17:16
Also ganz so radikal alle Jäger über einen Kamm scheren würde ich nicht.
Ich bin kein Jäger, sondern nur ein "Durchschnittswaffennarr", sehe die Sache aber doch ein wenig differenziert.
Einerseits stimmt es schon, daß sicher ein guter Teil der Jägerschaft so viele IQ Punkte hat wie sie Kugeln im Jahr durch ihren Lauf treiben - also tendenziell einstellig - aber man muß auch anerkennen daß es eben auch Jäger gibt wie den Herrn Pointner, der mir ja einen ganz vernünftigen Eindruck macht.

Von den Unfällen her stimmt es schon: der typ. Sportschütze ist vom Gefährdungspotential etwa einem Schachspieler gleich zu stellen, ein Jäger hingegen... der ist oft was er ist - ein Drangler mit einer Schußwaffe... und das hier Unfälle passieren ist logisch. Sportschützen sind hier einfach disziplinierter: Wir tschechern erst NACHHER!

So gesehen wäre der Vorschlag von Herrn Fössner mit der Einführung eines Psychotests vermutlich sinnvoll. Zu mindestens hätte man versucht die Spreu vom Weizen zu trennen.
Allerdings sollte man es mit dem Reglementieren nicht übertreiben (wie es jetzt der Fall ist). Bessere Kontrolle der Einhaltung bestehender Gesetze anstelle von Überregulierung und viele Probleme würden sich von selbst lösen (denn auch die Jagdunfälle entstehen sicherlich nur durch unsachgemäßes Hantieren.)

Mögen viele Jäger "aufwachen" oder ihr Hirnkastl finden.
+13 #5 Franz Fössner 2016-02-01 17:13
Dawydow, es wird auch für die Politiker kommen, es sind doch sehr viele Jäger unter den Diktatoren. Selbst rote Politiker gehen jagen. Ob sie den besagten Test bestünden, bin ich mir nicht so sicher.

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