Jagd

Ein wirklich gutes Erkenntnis des Höchstgerichts

Ein wirklich gutes Erkenntnis des Höchstgerichts

 

Manchmal ist ja der Verfassungsgerichtshof ein Segen. Zuletzt bei der Bundespräsidentenwahl. Darüber ist aber schon so viel geschrieben worden, daß es hier nicht nochmals erörtert werden muß. Bei der nächsten Wahl einfach hingehen und wählen, schauen, ob der Kleber hält und schon hätten wir einen neuen Präsidenten. Und zwar den richtigen.

Aber beim jüngsten Erkenntnis des VfGH ist es um die Jäger gegangen. Ein Waldbesitzer, Veganer seines Zeichens, wollte die Jagd auf seinem Grundstück verbieten und ist bis zum Höchstgericht gegangen. Aus „ethischen“ Gründen hat er gesagt.

Das hat aber gegen ihn entschieden. Wenn er die Jagd nicht wolle, könne er ja sein Grundstück einzäunen, das sei nach dem Gesetz möglich und würde die Jagd legal verhindern.

Das wollte aber der Kläger nicht. Erstens wollte er ja kein Geld für einen Zaun ausgeben und zweitens ist es ja nicht wirklich um die sogenannte „Ethik“ gegangen sondern einzig und allein gegen die Jagd. Die sollte geschädigt und wenigstens teilweise verboten werden. Darum ging es jedenfalls, was auch die Tatsache unterstreicht, daß sich ein gewisser Martin Balluch dabei engagiert hat, ebenso wie die grüne Petrovic.

Also nix ist’s und die Jäger können aufatmen. Ich freue mich mit ihnen und gratuliere zum Erfolg.

Aus ist die Sache aber immer noch nicht. Denn jetzt geht’s noch zum EUGH. Geld dafür ist ja da, die Grünen werden das schon zahlen. Wenn wir nicht noch schnell vorher aus dem unsäglichen Verein austreten kommt von dort noch vielleicht ein Riesen-Blödsinn. Man darf gespannt sein.