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Der Weg zum rettenden Stich

So titelt die "Krone" und meint damit natürlich die Impfung, die uns allen Erlösung und Rettung bringen soll. Es gibt aber noch gar keine Impfung und erprobt ist sie schon gar nicht. Was mit den Geimpften passieren wird, weiß keiner. Nicht der Basti und der Gesundheitsminister schon gar nicht.

Bleibt also der Stich des Afghanen am Praterstern oder irgendwo anders im schönen und ach so sicheren Wien und nicht mit der Impfung sondern mit dem Messer, wo wir schon genügende Erfahrungen haben, ganz besonders die Frauen, weil die ja so eine Gewalt zu lieben scheinen.

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Akademiker wollen wir nicht

 

Klar. Denn unser Herr Bundeskanzler ist ja gar keiner. Und bei der Regierung schaut es auch traurig aus. Manche haben zwar einen Titel, Akademiker sind sie aber deshalb noch lange nicht. Denn zum Akademiker gehört ja mehr als ein bloßer Titel, der heutzutage ja sehr freiwillig und taxfrei verteilt wird, nachgeschmissen sozusagen. Kaufen kann man übrigens auch. Ein Blick in die traurige Runde der Politiker genügt.

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Kriminalität

Brexit – Exit – Exitus

Brexit – Exit – Exitus

Eine britische Abgeordnete ist umgebracht worden. Da sie gegen den EU-Austritt der Briten gewesen ist, noch dazu eine Labour- Abgeordnete, war das Motiv gleich zur Hand: Ein Rechtsradikaler muß der Täter gewesen sein, ein EU-Gegner.

Da man den Täter gleich gefaßt hat, kriegt man mit der Motivzuordnung allerdings gewisse Schwierigkeiten. Möglicherweise war es ein Geistesgestörter. Das gefällt den Leuten nicht, die bei einem muslimischen Mörder gleich mit einer Geistesstörung zur Hand sind. Irgendwann hat der Täter angeblich einen Kontakt zu US-Rechtsradikalen gehabt – was braucht man mehr? Ein Nazi ist immer willkommen. Noch dazu hätte er „rechtsradikale“ Parolen bei seiner Tat gerufen, nämlich „Britain first!“. Das ist nach dem Verständnis der Kommentatoren also rechtsradikal. Nach meinem Verständnis eher nicht.

Aber das Urteil ist schon gefällt: Die Abgeordnete – der unser ganzes Mitgefühl gilt – ist also einem EU-Gegner, der noch dazu rechtsradikal ist, zum Opfer gefallen.

So offensichtlich kann man sich natürlich nicht freuen, daß gerade jetzt das passiert ist. Aber bei allen Stellungnahmen ist die leise Hoffnung zu merken, daß sich diese Tat auf das Wahlverhalten bei der Abstimmung auswirken möge.

Was man bei der ganzen Geschichte vermißt, ist der Ruf nach schärferen Waffengesetzen. Das hat sich aber doch keiner getraut, weil wir ja alle wissen, wie die diesbezüglichen Gesetze in England ausschauen. Wenn das jemand verlangt, wäre er ein kompletter Narr. Ich warte daher mit Spannung auf den Pilz und den Steinhauser. Die kommen aber sicher noch.

Daß der Täter nicht ganz bei Trost sein dürfte, zeigt der Umstand, daß er sich angeblich seine Tatwaffe selber zusammengebastelt hat, statt sich das Ding ganz einfach am Schwarzmarkt zu kaufen, was für einen gut vernetzten Rechtsradikalen überhaupt keine Schwierigkeit gewesen wäre.

Aber – wie auch immer: Wer töten will, findet einen Weg und die Mittel dazu. Wer einen Mord plant, dem sind auch strenge Waffengesetze egal. Sogar in England.

Kommentare   

+11 #10 Werner Zimmermann 2016-06-20 07:49
Während der vertrauensvolle Normalbürger sich bei all diesen Punkten, die wie die Faust auf's Auge passen, um das Ruder noch herumzureißen (wer jetzt gegen den Brexit ist, ist auch ein Rechtsradikaler) macht sich der Kritische Bürger so seine Gedanken.

"Spinnst du, das macht doch keiner - Niemand bringt jemand deswegen um", darf er sich dann anhören

Aber, um mal aus den wohl unverdächtigen Wiki zu zitieren..

"Ich bedaure Aldo Moros Tod, aber wir mussten die Roten Brigaden instrumentalisieren, damit sie ihn töten. (...) Man könnte sagen, dass es ein kaltblütig vorbereiteter Totschlag war. (...) Moro musste sterben. Ihm das Leben zu retten [ist] nie meine Mission gewesen. Als stellvertretender Staatssekretär der amerikanischen Regierung und persönlicher Berater des italienischen Innenministers war es meine Aufgabe, Italien zu stabilisieren, den Kollaps der Christdemokratischen Partei zu verhindern und dafür Sorge zu tragen, dass die Kommunisten durch die Entführung nicht die Kontrolle der Regierung gewinnen würden"

https://de.wikipedia.org/wiki/Aldo_Moro

Jetzt, so kurz vor dem Ziel, wird man das Ergebnis des Referendums sicher nicht dem Zufall überlassen - den Rest erledigt man über die "Blaupause" Bundespräsidentenwahl Österreich 2016
+20 #9 AS1978 2016-06-19 22:45
Ja aber Leute,wie lang jetzt echt noch??
Hier jammern ist zu wenig.
Bin da sehr patriotisch,hab schon sehr viele Leute überzeugen können mit meinen Argumenten.
Noch kann es sich keiner vorstellen auf die Straße zu gehen,aber wir werden uns verbünden müssen und gemeinsam für unser Recht Kämpfen müssen.
+15 #8 Michael Heise 2016-06-19 20:29
Natürlich wird es keinen Brexit geben. Es wird nach diesem wieder "sehr knappen Ergebnis" aber ein Beben im Brüsseler Politbüro geben, wie man solche konterrevolutionären / subversiven Elemente künftig noch effektiver sanktionieren kann...

Schließlich steht "das größte Friedenswerk der Geschichte" vor der Kippe. Genauso war´s in der "DDR". Auch hier war jeder Arbeitsplatz bekanntlich ein "Kampfplatz für den Frieden" + alle Direktiven "zum Wohle der friedlebenden Bevölkerung"... Wie diese Geschichte endete, wissen wir. Und wie diese Geschichte wieder enden wird, darauf kann man sein Erspartes wetten.

Pardon, geht ja gar nicht. Auch das Ersparte wird ja von der EZB / Staatsbank der EUdSSR gerade enteignet (...).
+14 #7 Oldie4711 2016-06-19 19:51
zitiere Jokl:
Die Getötete war jung. Sie sah aus wie eine typische "Refugees welcome" Klatscherin.

Hat man dem geistig etwas zurückgebliebenen Täter einfach eine Waffe in die Hand gedrückt und einen gezielten Auftrag übergeben?

Wer?

Wem nützt der Tod dieser jungen unbedeutenden Abgeordneten?

Ja, wem nützt er? Ich denke da nur an den Kennedy Mord und den angeblichen Täter, der dann von Ruby (deklariert als Patriot) einfach erschossen wurde. Der Fall wurde nie geklärt. Schön langsam halte ich die EU für einen unglaublichen Moloch, in dem alles möglich ist! Es wird aber nie zu beweisen sein. Im übrigen ist es mir klar: Ein Brexit kann und wird nicht erfolgen, genausowenig wie ein FPÖ-ler gegen einen Grünen gewinnen kann. Alles klar in unserer Bananenrepublik????
+17 #6 Sig Sauer 2016-06-19 19:26
PS: Interessant wer heutzutage in den Medien alles als "Nazis" abgestempelt wird. Gibt ja fast kein Land auf der Erde wo es keine "Nazis" gibt. Sehr komisch, das Ganze...
+12 #5 Sig Sauer 2016-06-19 19:25
...vielleicht kommt nun auch eine Gesetzesänderung in Great Britain. Nicht nur Waffenverbot für alle rechtschaffenden Bürger sondern auch ein Waffenverbot für "geisteskranke Nazis"? Hm, wer weiß - haben die kein ZWR in GB? Wir schon, müssen nur einen Knopf drücken und wissen alles...
+19 #4 Loki 2016-06-19 13:52
Die Getötete war jung. Sie sah aus wie eine typische "Refugees welcome" Klatscherin.

Hat man dem geistig etwas zurückgebliebenen Täter einfach eine Waffe in die Hand gedrückt und einen gezielten Auftrag übergeben?

Wer?

Wem nützt der Tod dieser jungen unbedeutenden Abgeordneten?
+26 #3 Gustav 2016-06-19 13:04
Manipulation der Meinung, der Gefühle und von Wahlen sind an der Tagesordnung. Warum sollen also ausgerechnet Motive eines Mörders nicht manipuliert werden? Das Ausmaß der öffentlichen allgegenwärtigen Manipulation, ist so dicht, daß es eigentlich für jeden Menschen offensichtlich geworden ist.
+29 #2 Walter Murschitsch 2016-06-19 12:38
Ja, die EU !

Gerade lese ich Henryk M. Broders "Die letzten Tage Europas", dort steht das bezeichnende J.C.Junker - Zitat:

"Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert.
Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen,was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt."

Oder das Zitat von Martin Schulz, ...der mit entwaffnender Offenheit zugibt, dass der EU, wäre sie ein Staat, die Aufnahme in die EU verweigert würde - mangels demokratischer Legitimation.

Deshalb raus aus diesem Verein !

VIRIBUS UNITIS !
+24 #1 Richard Joseph Huber 2016-06-19 12:20
Es werden scenarien der grauslichsten Art gezeichnet wenn sich die Briten für einen Exit entscheiden. Der kaltbltige Nord an der Abgeordneten soll lt. Medien dazu beitragen, dass sich die Inselbewohner für einen Verbleib entscheiden. Dass der "Killer" in´s rechte Eck gestellt wird, verwundert auch nicht, ist doch ein Jeder, der seine Heimat liebt, nationale Interessen vertritt, sich gegen die EU stellt, taxfrei zum "Nazi" abgestempelt. Wäre es ein "Mus#el" gewesen, der um einer "Jungfrau" wegen zum Mörder wurde, könnte man davon ausgehen, dass eine Traumatisierung die Triebfeder war. Die Schlagzeilen verdüstern sich immer mehr – zumindest aus Sicht des britischen und europäischen Establishments. Denn eine weitere Umfrage vom Wochenende im Auftrag der Pro-Brexit-Denkfabrik Bruges Group sieht die Befürworter eines Brexits mit einem bemerkenswerten Vorsprung von 19 Prozentpunkten vorn. 52 Prozent der Befragten stimmten einem Ausstieg aus der Europäischen Union (EU), dem »Brexit«, zu und 33 Prozent entschieden sich für einen Verbleib. Zuvor hatten bereits zwei andere Umfragen am Freitag jeweils einen 10-prozentigen Vorsprung der Befürworter eines Ausstiegs ermittelt. Zu Wochenbeginn sorgt das an den Finanzmärkten für erhebliche Unruhe.
Diese Zunahme im Lager der Befürworter erfolgte trotz einer weiteren Registrierung von 1,5 Millionen Wählern in der letzten Woche.

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