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Der Zusperrer sperrt wieder auf

Und alle freuen sich. Nicht alle, nicht die Arbeitslosen, nicht die zugrunde Gegangenen. Aber alle anderen schon.

Es gibt eine Geschichte: Man sperre seine Frau in den Keller und dann seinen Hund. Und nach jeweils einer Stunde sperre man wieder auf. Was sagt die Frau? Und wie freut sich der Hund!

Wir Österreicher sind wie der Hund. Wir freuen uns, daß der Zusperrer endlich wieder aufsperrt. Und ich bin überzeugt, die Trotteln wählen ihn auch noch dafür. Wau Wau!

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Erst schießen – dann fragen

 

Die Sache ist recht einfach: Wenn mich jemand mit einer Waffe bedroht, dann frage ich nicht. Dann wird geschossen und zwar ohne zu fragen. Aber wir sind ja nicht im Wilden Westen, sondern in Österreich. Da geht es zivilisiert zu. Das ist allerdings manchmal gefährlich und tödlich, ist aber wohl eine andere Geschichte.

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Kriminalität

Mein kurzer Besuch beim Verfassungsschutz

Mein kurzer Besuch beim Verfassungsschutz

Habe ich mir so vorgestellt. Meine Leser wissen ja, daß ich zum Verfassungsschutz vorgeladen war. Gegenstand der Vernehmung: Internet-Auftritt der Seite www.querschüsse.at

Nun gut, ich finde mich ein, etwas zu früh, das heißt, die Herrschaften vom Verfassungsschutz haben noch nicht gefrühstückt. Also warten, bis es Punkt 9 Uhr ist.

Zwei Beamte (oder was) holen mich ab, eine junge Dame - ich vermute daß es Frau Verena Helfert gewesen ist, die mir die Ladung per Mail geschickt hat und ein etwas verwahrlost aussehender junger Mann mit modisch zerissener Jean (vielleicht im Undercover-Einsatz). Beide stellen sich nicht vor. Begrüßung entfällt ebenfalls.

Ich gebe meine Personalien an und präsentiere meinen Ausweis.

Bei der ersten Frage begehre ich zu wissen, wer mich hier befragt und verlange, daß mir ein Ausweis gezeigt wird.

Die junge Dame meint, sie sei Polizistin und sie werde sich nicht ausweisen. Da ich deren Polizisteneigenschaft weder an einer Uniform noch auf Grund eines Dienstausweises erkennen kann, erkläre ich, keine weitere Auskunft erteilen zu wollen.

Mit der Feststellung, ich möge mich hier nicht so aufspielen, werde ich rüde verabschiedet. Mein Begehren, die Anzeige zu sehen, wird entschieden verweigert, daher weiß ich auch nicht, auf welche meiner Beiträge sich die Beschuldigung bezieht.

Frau Helfert (ist sie es?) droht mir noch abschließend, das Ganze der Staatsanwaltschaft vorzulegen, was mir aber ohnehin klar ist.

Übrigens: Den Herrn Direktor Gridling habe ich nicht getroffen. Vielleicht könnte der Herr Direktor – wenn Zeit ist – den beiden jungen Beamten eine kurze Unterweisung in höflichem Benehmen zuteil werden lassen. Und eventuell auch, daß man sich auszuweisen hat, wenn man jemanden vernimmt. Sonst kriegt man nämlich keine Antwort.

Kommentare   

+17 #13 Pauli 2016-07-20 11:22
Sehr geehrter Herr Doktor!
Sie haben die einzig richtige Verhaltensweise an den Tag gelegt. Aber was muß man Ihnen sagen .... Die dargelegte Präpotenz dieser Staatsdiener ist ungeheuerlich. Ihren Bericht habe ich mit riesengroßer Freude gelesen.
+26 #12 Andi Höppichler 2016-07-19 21:17
Ich glaube es hat sich hiebei eine derart grässliche Überheblichkeit entwickelt, dass es unmenschlich wird.

Es ist eben die Zeit der überhaupt Anspruchsberechtigten und Selbstbeweihräucherer.
+24 #11 Gustav 2016-07-19 20:53
Klingt nach gelebter Rechtsstaatlichkeit. Behörden dürfen alles und der Bürger muß sich fügen. Glauben zumindest einige.

Wollen diese Leute tatsächlich die letzten Reste rechtsstaatlicher Glaubwürdigkeit vernichten oder sind die einfach nur dumm und wissen es nicht besser?
+29 #10 Martin Q. 2016-07-19 19:14
Was man da so hört ist ja wirklich eine Frechheit.
Grundsätzlich hab ich ja Respekt vor dem Berufsstand des Polizisten. Aber wenn ich so etwas höre, dann schwindet dieser Respekt. Schließlich funktioniert der respektvolle Umgang nur wenn er beidseitig Anwendung findet.
Bei den Polizisten scheint es halt immer mehr "Oaschwarzn" zu geben.
Die gibt's zwar in jedem Beruf, aber gerade Beamte, die ja genau genommen unsere Angestellten sind, sollten sich besser benehmen als die unfreundliche Fleischhauerin vom Billa.
Ich geh mal zu deren Gunsten von einer schlechten Erziehung aus. Denn wenn dieses rüpelhafte Verhalten beabsichtigt war und durch Präpotenz entstanden ist, dann wäre das unentschuldbar.

Eines is auch klar: wenn mich ein Kanak' oder so ein Ziegenf... in Uniform aufhält, dann ruf' ich die Polizei - und zwar die richtige Polizei!

Da hört sich nämlich der Spaß auf. Wenn wir einmal so weit sind daß ich im eigenen Land vor solchen Höhlenmenschen zu kuschen habe, dann wird's Zeit für einen gepflegten zivilen Ungehorsam - und zwar einen richtigen!

Ich hoffe nicht daß es so weit kommt, denn eigentlich bin ich mit Polizisten immer sehr gut ausgekommen.
+30 #9 Sig Sauer 2016-07-19 16:34
PS: Wenn Herr Dr. Z. mit seinem Internetauftritt die österr. Verfassung verletzen oder untergraben würde, dann brauchen wir eine solche Verfassung sowieso nicht mehr.
+34 #8 Sig Sauer 2016-07-19 16:33
Eine normale Begrüssung, kurze Vorstellung der Beteiligten und die Bekanntgabe eines Grundes für die Vorladung ist ja wohl das Mindeste - sozusagen das höfliche 1x1 des Miteinander in unserer Gesellschaft.

Dass sich Beamte nicht mal auf allgemeine Umgangsformen herablassen, das ist ja wohl mehr als vernichtend für den eigenen Staat und deren Repräsentanten.

Habe ja gestern schon angemerkt, welche Verfassung der Verfassungsschutz denn schützen möchte - scheinbar nicht der österreichischen Bürger. Sind ja schon fast anatolische Umgangsformen. Nun kann sich jeder seinen Reim daraus machen...

Für mich hat sich unser Staat schon lange selbst disqualifiziert, und er zeigt mir jeden Tag dass er es weiter tut. Schade, denn eigentlich wäre Österreich ein wunderschönes und stolzes Land, wenn es sich nicht selbst zerstören und auflösen würde...

PS: Wo ist der Verfassungsschutz wenn tausende Türken ohne Genehmigung die Straßen laut brüllend unsicher machen? Ach ja, ich vergaß - es ist ja nicht die österr. Verfassung die für alle Menschen, die sich in Österreich aufhalten, gilt. Mein Fehler...
+31 #7 Elisabeth Dallinger 2016-07-19 15:02
zitiere Andreas Schmiedbauer:
Mich wundert in diesem Land auch nichts mehr.Jetzt wird doch tatsächlich nachgedacht Migranten als Beamte,sogar im Polizeidienst zu beschäftigen.
Das ist ja unfassbar sowas.


ich stelle mir gerade vor türkische polizisten beim demoeinsatz für den wahnsinnigen. gehen die dann gegen die eigenen kollegen vor oder wie stellt frau donaustadt sich das vor? :angry:
+28 #6 aurum 2016-07-19 14:39
Das wird sicher noch ein Nachspiel haben. Als Nichtjurist sollte man nur mit Anwalt zu einer Befragung gehen.
+27 #5 Loki 2016-07-19 14:26
Klingt komplett schräg!

Sowas kenn ich von der uniformierten Polizei nicht.
Gibt es in Österreich nicht sowas wie ungeschriebene Regeln im Umgang miteinander?

Klagt nicht jeder dahergelaufene Fuzzi seine "Mönschenrechte" ein?

Lustig wäre es diesen Sachverhalt an amnesty int. zu melden!
Ich lach mich tot!!!!!!!!
+55 #4 AS1978 2016-07-19 13:22
Mich wundert in diesem Land auch nichts mehr.Jetzt wird doch tatsächlich nachgedacht Migranten als Beamte,sogar im Polizeidienst zu beschäftigen.
Das ist ja unfassbar sowas.

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