Kriminalität

Sicherheit in einem Zug

Sicherheit in einem Zug

Leider war der junge Flüchtling unbegleitet. Im Zug nach Würzburg nämlich. Aber eine Axt hatte er mit und damit erfüllte er seinen Auftrag, den ihm sein Prophet erteilt hat. Wie wir aber hören, hatte das mit dem Islam nichts zu tun, den hat der junge Mann nämlich gründlich mißverstanden, denn wie wir alle wissen, bedeutet Islam nämlich „Frieden“ und wer was anderes sagt, der ist ein Hetzer und dann kommt die Kahane.

Was macht man aber in einem Zug, wenn der Surensohn die Axt zückt? Das ist schwer. Wahrscheinlich nichts, nur schauen, daß man möglichst unverletzt davonkommt.

Hätte man allerdings eine Waffe mit, wäre das nicht so schwer. Man erschießt den Kerl einfach, bevor er weiteren Schaden anrichtet.

Aber das geht natürlich nicht. Denn einen Waffenpaß – in Deutschland einen Waffenschein – kriegt man nicht. So eine Erlaubnis gibt es nicht für anständige Menschen, also für Menschen, die sich an die Gesetze halten und brav um so eine Genehmigung ansuchen.

Außerdem – hätte man einen solchen Paß, dürfte man die Waffe im Zug nicht mithaben. Das verbieten die Beförderungsbedingungen.

Äxte aber darf man mitnehmen. Man kann ja den jungen Menschen aus fernen Ländern nicht jede Chance verbauen.