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Hurra! Wir haben gewonnen!

Gegen Nordmazedonien 3:1 aber immerhin. Ich habe zwar gar nicht gewußt, daß es so was wie Nord-Mazedonien überhaupt gibt. Mazedonien ja, aber Nord-Mazedonien? Wieder nur so eine Erfindung der EU habe ich gedacht und ich hatte wahrscheinlich recht.

Aber gut, daß es so was wie Nord-Mazedonien gibt. Da gewinnen wir wenigstens was.

Neuester Beitrag

Von Lübke bis Steinmeier – von Negern und vom vielen Geld

 

Lübke war in den Sechzigern ein deutscher Bundespräsident und man sagt ihm nach, er hätte einmal in Afrika bei einem Staatsbesuch die dort versammelten Leute mit: „meine lieben Neger!“ begrüßt. Kein Wort davon wahr. Lübke hat nichts derartiges gesagt. Er war vielleicht manchmal nicht wirklich eloquent, aber ein Dummkopf war er nicht. Auch die ihm angedichteten Hoppalas in englischer Sprache waren reine Dichtung. Trotzdem hat sich die üble Nachrede lange – bis heute – gehalten. Lübke als der deutsche Simpel und wie es scheint, haben das die Deutschen nötig gehabt und bis zur „Köterrasse“ war der Weg ja noch weit.

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Kultur

Ein Nachruf auf Gerhard Tötschinger

Ein Nachruf auf Gerhard Tötschinger

Das hätte ich nicht gedacht, daß ich einmal einen Nachruf auf Gerhard Tötschinger schreiben muß. Er war ja so viel jünger als ich, dynamisch, immer noch schöpferisch, unglaublich gebildet und gescheit. Sein Tod hat mich getroffen, mein herzlichstes Beileid seinen Hinterbliebenen.

Seine zahlreichen Bücher habe ich fast alle gelesen. Ein Vergnügen und eine Bereicherung. Jetzt wäre eine Gelegenheit, sie wieder hervorzuholen.

Viele Reisen habe ich mit ihm gemacht. Es waren Reisen, die uns alle die mitgewesen sind, in die Kultur, in die Literatur und in die Kunst der Städte geführt haben, die wir besucht haben.

Eine Reise nach Venedig möchte ich herausgreifen, weil sie besonders eindrucksvoll gewesen ist. Tagsüber war Besichtigung und Kultur, unterbrochen natürlich von gutem Essen und abends wurde gelesen. Thema natürlich Venedig. Ich habe damals meinen Herzmanovsky-Orlando mitgehabt. Im „Maskenspiel der Genien“ gibt es nämlich eine Passage über die Orientierungsprobleme in Venedig und das haben wir damals gemeinsam gelesen und darüber gelacht.

Ich werde mir das wieder herholen, es genußvoll lesen und dabei an den Gerhard Tötschinger denken, der vielleicht, dort wo er jetzt ist, in der Erinnerung schmunzeln wird. Danke für die schönen Stunden!

Kommentare   

+9 #3 Poscheraser 2016-08-12 08:24
Meine Erinnerung an Gerhard Tötschinger sind vorallem seine Sendungen "Quiz in Rot Weiss Rot"!

Immer wenn ich die Romanze No 2 von Beethoven höre, muss ich an Gerhard Tötschinger - den ich allerdings nie persönlich kennenlernen durfte - denken.

Leider gibt es solche Sendungen heutzutage nicht mehr.....
+14 #2 Georg Zakrajsek 2016-08-11 17:43
Danke. Es ist vom Herzen gekommen.
+18 #1 wolfgang stix 2016-08-11 15:06
das war heute ein wirklich schöner beitrag. man hätte ihn nicht gefühlsvoller verabschieden können.

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