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Wenn unsere Kinder Verbrechen begehen

So schreibt die "Krone" und bringt einen Bericht über jugendliche Straftäter. Liebe "Krone": es sind nicht "unsere" Kinder. Es sind nicht "meine" Kinder. Unsere Kinder sind keine Straftäter im Sinne des Zeitungsberichtes. Wir wissen alle, wer diese Straftäter sind, wir wissen alle, wer die Täter sind, die man nicht bestrafen kann, weil sie einfach zu jung sind oder sagen, daß sie zu jung sind. Wir wissen das und was die "Krone" hier bringt, ist eine ungeheuerliche Unterstellung. Haltet endlich Euer Maul!

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Wieder ist einer gestorben

 

Diesmal war es Gustav Peichl, jedem besser bekannt als „Ironimus“. Er hat die Zweite Republik mit seinen Karikaturen begleitet und er hat sie alle gezeichnet. Mit spitzer Feder, humorvoll, aber nie verletzend. Politiker – die vor allem – aber auch Künstler, Schauspieler, keinen hat er ausgelassen.

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Medien

Wer keine Witze erzählen kann, soll es bleibenlassen

Wer keine Witze erzählen kann, soll es bleibenlassen

Ich kenne nur wenige Frauen, die gut Witze erzählen können. Meistens klappt es nicht. In der Regel wird die Pointe ruiniert. Aber wenn man eine Journalistin ist oder sich wenigstens als solche bezeichnet, sollte man das können – oder es bleiben lassen. Man kann ja auch über etwas anderes schreiben, also über Kochrezepte oder über Kosmetik.

Ein recht seltsames Exemplar ist die Frau Polly Adler vom „Kurier“. Sie heißt in Wirklichkeit Angelika Hager, aber das ist nicht wirklich wichtig. Merken muß man sich das nicht. Wöchentlich schreibt sie in der bunten „Kurier“-Beilage Entbehrliches, wobei ihr Gefasel über ihren „Fortpflanz“ nur durch die bunten Bilder einigermaßen gemildert wird.

Aber sie macht auch Witze – oder was Sie eben dafür hält. So wagt sie sich in der letzten Ausgabe über den Torberg und die Tante Jolesch. Was der Torberg dazu gesagt hätte weiß ich nicht, aber sicher nichts freundliches.

Also schreibt die Frau Polly:

„Torberg lege seiner Heldin auf die Frage, welche Speise sie als Henkersmahlzeit bevorzuge, in den Mund: „Was Fertiges!“

Eine humoristische Katastrophe. Wer will, kann ja die Geschichte im Original nachlesen und sich wundern, wer aller so eine Lizenz zum Schreiben bekommen hat.

Kommentare   

+10 #2 Muster Maxmann 2016-07-11 15:20
Uff, das tut ja richtig weh, wenn eine Pointe so verhunzt wird. Um zu zeigen, wie weh das tut, ein alter jiddischer Witz aus der Sammlung der Salcia Landmann:

Bei Grün, einem sehr, sehr armen Juden, läutet das Telephon. Als Grün abhebt, sagt eine Stimme: "Bin ich da richtig bei Rockefeller?" Darauf Grün: "Oi, sind Sie falsch verbunden!!!"
+17 #1 Resistance 2016-07-11 12:43
Die Anzahl jener Journalisten, deren Kommentare einer Publikation würdig sind, ist recht überschaubar.

Abgesehen von teilweise horrenden grammatikalischen Absonderlichkeiten zeichnen sich jene mehrheitlichen Schreiberlinge nur durch die Tatsache aus, dass sie ihre ideologischen und linkslastigen Ausdünstungen mit einer als schon fast stakkatoartigen Frequenz zu bezeichnenden Häufigkeit auf die Leserschaft niederprasseln lassen.

Dies sei auch der mitunter eher dürftigen Bildung jener sog. Journalisten geschuldet, welche mit einem abgebrochenen viersemestrigen Studium der Orchideenwissenschaften meinen, den Menschen die Welt erklären zu müssen.

Letztlich muss man aber als Konsument verschiedenster Medien in tiefer Dankbarkeit innehalten und auch jene hervorheben, die sich vom Mainstream des verzerrten Linkspopulismus wohltuend abheben.

Denn Torberg sagt auch:
"Es könnte besser sein. Es könnte schlimmer sein. Und so, wenn mich nicht alles täuscht, ist das Leben."

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