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Klimatrotteln unterwegs

Waren am Samstag eifrig unterwegs. Schönes Wetter, da demonstriert es sich leicht. Vom Klima keine Ahnung, vom Wetter auch nicht, das CO2 kein Begriff, der laute Ruf nach mehr Steuern und mehr Macht für die Regierungen erschallte. Kinder an die Macht, das wußte schon der Grönemeyer. Wir werden nicht nur von Trotteln regiert, bald werden wir auch von Kindern regiert - das wird ganz fürchterlich meine Freunde.

Wollt ihr ds totale Klima? rief die Klima-HJ und alle jubelten wie damals im Sportpalast. Sind noch ein paar Vernünftige auf der Welt? Bei der Wahl wird sichs zeigen.

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Vom Schaffen und vom Können

 

Die Merkelsche Schaffensfreude haben wir bereits am Tisch oder in den Zeitungen – nicht in allen – oder im Öffentlichen – aber nur wenn es gar nicht mehr geht. Also wir haben es geschafft. Millionen sind da, täglich werden Menschen umgebracht und vergewaltigt und das Geld ist uns noch immer nicht ausgegangen. Oder vielleicht doch, wir merken es aber noch nicht. Abhilfe ist aber schon unterwegs in Gestalt der kleinen Greta, die uns schon die Brieftaschen öffnen wird.

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Medien

Wer keine Witze erzählen kann, soll es bleibenlassen

Wer keine Witze erzählen kann, soll es bleibenlassen

Ich kenne nur wenige Frauen, die gut Witze erzählen können. Meistens klappt es nicht. In der Regel wird die Pointe ruiniert. Aber wenn man eine Journalistin ist oder sich wenigstens als solche bezeichnet, sollte man das können – oder es bleiben lassen. Man kann ja auch über etwas anderes schreiben, also über Kochrezepte oder über Kosmetik.

Ein recht seltsames Exemplar ist die Frau Polly Adler vom „Kurier“. Sie heißt in Wirklichkeit Angelika Hager, aber das ist nicht wirklich wichtig. Merken muß man sich das nicht. Wöchentlich schreibt sie in der bunten „Kurier“-Beilage Entbehrliches, wobei ihr Gefasel über ihren „Fortpflanz“ nur durch die bunten Bilder einigermaßen gemildert wird.

Aber sie macht auch Witze – oder was Sie eben dafür hält. So wagt sie sich in der letzten Ausgabe über den Torberg und die Tante Jolesch. Was der Torberg dazu gesagt hätte weiß ich nicht, aber sicher nichts freundliches.

Also schreibt die Frau Polly:

„Torberg lege seiner Heldin auf die Frage, welche Speise sie als Henkersmahlzeit bevorzuge, in den Mund: „Was Fertiges!“

Eine humoristische Katastrophe. Wer will, kann ja die Geschichte im Original nachlesen und sich wundern, wer aller so eine Lizenz zum Schreiben bekommen hat.

Kommentare   

+10 #2 Muster Maxmann 2016-07-11 15:20
Uff, das tut ja richtig weh, wenn eine Pointe so verhunzt wird. Um zu zeigen, wie weh das tut, ein alter jiddischer Witz aus der Sammlung der Salcia Landmann:

Bei Grün, einem sehr, sehr armen Juden, läutet das Telephon. Als Grün abhebt, sagt eine Stimme: "Bin ich da richtig bei Rockefeller?" Darauf Grün: "Oi, sind Sie falsch verbunden!!!"
+17 #1 Resistance 2016-07-11 12:43
Die Anzahl jener Journalisten, deren Kommentare einer Publikation würdig sind, ist recht überschaubar.

Abgesehen von teilweise horrenden grammatikalischen Absonderlichkeiten zeichnen sich jene mehrheitlichen Schreiberlinge nur durch die Tatsache aus, dass sie ihre ideologischen und linkslastigen Ausdünstungen mit einer als schon fast stakkatoartigen Frequenz zu bezeichnenden Häufigkeit auf die Leserschaft niederprasseln lassen.

Dies sei auch der mitunter eher dürftigen Bildung jener sog. Journalisten geschuldet, welche mit einem abgebrochenen viersemestrigen Studium der Orchideenwissenschaften meinen, den Menschen die Welt erklären zu müssen.

Letztlich muss man aber als Konsument verschiedenster Medien in tiefer Dankbarkeit innehalten und auch jene hervorheben, die sich vom Mainstream des verzerrten Linkspopulismus wohltuend abheben.

Denn Torberg sagt auch:
"Es könnte besser sein. Es könnte schlimmer sein. Und so, wenn mich nicht alles täuscht, ist das Leben."

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