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Eine Überraschung

Eine Überraschung

Es ist kein Geheimnis, daß ich die Zeitung „Österreich“ nicht mag und den Fellner schon gar nicht. Der Niedergang des österreichischen Journalismus zeigt sich hier in der allerschönsten Form und das ist recht traurig – aber wahr.

Nun hat das Drecksblattel einen Fernsehsender gestartet. Ich war gespannt. Der Beginn war etwas holprig, aber gut – aller Anfang ist schwer.

Man hat sich aber gleich über eine Konfrontation getraut. Glawischnig – Strache, eine recht gute Idee, weil das sicher viele Leute sehen wollten. Moderiert von Fellner himself.

Man kann sagen: die Sendung war gar nicht schlecht. Strache durfte reden, Fellner hat ihn gar nicht unterbrochen, was sonst im ORF immer passiert. Daß Frau Glawischnig wie immer recht dürftig gewesen ist, liegt an ihr und nicht am Sender. Es ging natürlich hauptsächlich um den Bundespräsidenten, eine doch recht abgelutschte Sache, vor allem von der Person Van der Bellens her.

Ein Start, zu dem man erst einmal gratulieren kann. Man wird sehen, wie es weitergeht und ob sich „Österreich“ auch über andere Themen drübertraut.