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Wiener Bezirksjägertag

Das war schon ein recht beeindruckendes Fest. Über 300 Jäger im Raiffeisenhaus. Es wurde begrüßt und gedacht und es wurde auch verabschiedet. KR. Leo Nagy zum Beispiel, der viel geleistet hat und dem ich alles Gute wünsche. Ich habe den goldenen Bruch bekommen, den man kriegt, wenn man 50 Jagdkarten hat und noch am Leben ist. Eine Alterserscheinung. Meine Jagdprüfung habe ich zusammen mit dem Gerd Bacher gemacht, leider nicht mehr am Leben und der heutige ORF ist ihm daher erspart geblieben. Weidmannsruh!

Wie es mit den Jägern weitergeht, jetzt, wo die "Jägerpartei" ÖVP an der Macht ist, das weiß ich nicht. Der Kurz ist ja kein Jäger und wenn er einer wäre, werden es ihm die Grünen schon austreiben.

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Ja, wenn man so was geheiratet hat, wie wir gerade beim Klimagipfel in New York gesehen haben, dann versteht man schon, daß sich unser aller Bundespräsident so was wünscht.

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Politik

„Tut nichts, der Jude wird verbrannt!“ – oder wie man mit Fundamentalisten diskutiert

„Tut nichts, der Jude wird verbrannt!“ – oder wie man mit Fundamentalisten diskutiert

Meine Leser werden den weisen Nathan kennen. Das Hohelied der Toleranz. Da diskutiert der Tempelherr mit dem Patriarchen über die Strafwürdigkeit eines Juden, der ein Christenmädchen, obwohl getauft, jüdisch erzogen hat. Ein religiös-theoretisches Problem – von seiten des Tempelherrn allerdings nicht so theoretisch wie er dem Patriarchen vormacht – das aber der Patriarch fundamentalistisch löst: „Der Jude wird verbrannt!“.

Vernünftige Argumente des Tempelherrn prallen ab: „Tut nichts“ – der Patriarch bleibt dabei. Die Lösung ist aus seiner Sicht nicht zweifelhaft und unabänderlich.

In der Position des Tempelherrn befinde ich mich, wenn ich mit verbohrten Waffenphobikern – das sind meistens Politiker oder Journalisten – diskutieren möchte. Und in dieser Position befinden sich alle, die über dieses Thema vernünftig und ohne ideologische Scheuklappen sprechen wollen.

„Tut nichts, der Jude wird verbrannt!“

Es geht einfach nicht. Denn in dieser Diskussion haben wir uns längst von der sachlichen Ebene entfernt und sind in die Tiefen der Religion, der Ideologie vorgestoßen.

Mit diesen Leuten ist nicht zu diskutieren. Man hätte auch mit einem Bolschewiken nicht darüber diskutieren können, daß die Kollektivierung der Landwirtschaft den Bauernstand ruiniert und verheerende Hungersnöte verursacht. Man hätte auch nicht mit den Nazis darüber diskutieren können, daß die Verfolgung der Juden nicht nur einen wirtschaftlichen sondern einen kulturellen Schaden bedeutet und man kann auch mit einem Mohammedaner nicht darüber diskutieren, daß Ungläubige die Wirtschaft im Gang halten und mit ihrer Arbeit die in der Sonne herumsitzenden Rechtgläubigen ernähren.

Vernunftgründe greifen nicht. „Tut nichts, der Jude wird verbrannt!“

Und daher hat es auch keinen Sinn, mit den Waffenphobikern über die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, sportlichen und kulturellen Schäden zu diskutieren, die ein Waffenverbot anrichten würde. Das interessiert sie nicht. „Tut nichts, der Jude wird verbrannt!“

Wir haben daher unsere Diskussionen umzustellen. Alle diese Vernunftgründe helfen nichts in diesen Diskussionen, diese Argumente ziehen einfach nicht. Ein fanatischer Gegner der Jagd wird nicht mit dem Hinweis auf notwendige Hege umzustimmen sein und mit der Kultur braucht man ihm schon gar nicht zu kommen.

Es gilt einfach nur mehr ganz einfach „Nein“ zu sagen. Nein zu allen weiteren Beschränkungen und zu allen weiteren Verschärfungen des Waffenrechtes.

Aber: „Nein!“ allein genügt auch nicht.

Denn: Wir müssen endlich zum Gegenangriff übergehen und eine Liberalisierung des Waffenrechtes verlangen. Nicht nur eine kleine Kosmetik sondern eine wirkliche Liberalisierung. Das unbedingte und uneingeschränkte Recht auf Bewaffnung nämlich. Und das kann nur dann gehen, wenn man ganz hart die politische Karte spielt. Wer zu blöd ist, um Argumente zu verstehen, der muß es spüren. Am Widerstand aller Beteiligten und Betroffenen und er muß es spüren an der Wahlergebnissen.

Ein anderes Mittel haben wir nicht. Und das ist das einzige, was wir derzeit einsetzen können.

Setzen wir es daher ein!

Kommentare   

+14 #4 Gustav 2016-09-09 22:48
Bei diesen hysterischen Waffengegnern helfen auch keine Argumente, egal wie fundiert und gescheit sie auch sein mögen. Es handelt sich bei solchen Menschen um nur mittelmäßig intelligente Individuen. Dementsprechend kann man sie auch nicht auf einer intellektuellen Ebene abholen. Da hilft meiner Meinung nach nur eine erzieherische Maßnahme - ein konsequentes Nein.

Man darf auch nicht vergessen, daß es sich oft um Menschen handelt, die keine relevante Erziehung genossen haben. Ich bin also voll dafür, wenn die IWÖ und wir alle zusammen, nicht nur den Waffengegnern, Grenzen aufzeigen und ein konsequentes Nein, durchsetzen.
+14 #3 Rainer 2016-09-09 21:10
Das Feindbild der Waffengegner liegt offensichtlich gar nicht so schlecht mit deren "Amerikanischen Verhältnissen":

http://www.welt.de/vermischtes/article143346240/Immer-mehr-Waffen-immer-weniger-Morde.html

Grüße
Rainer
+19 #2 Martin Q. 2016-09-09 16:06
Mit Fundamentalisten diskutiere ich nicht.
Wenn überhaupt, erläutere ich nur warum ich recht habe.
+19 #1 Walter Murschitsch 2016-09-09 15:44
oder wie man mit Fundamentalisten diskutiert ?

AM BESTEN GAR NICHT !

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