Politik

Wieviele Minister brauchen wir?

Wieviele Minister brauchen wir?

Da am 18. 9. in der ORF-Pressestunde der Minister Drozda (zuständig für alles mögliche) eindringlich unter Beweis gestellt hat daß er keineswegs in der Lage ist, vernünftig zu artikulieren und ihm auch sonst jede Befähigung für das Amt eines Ministers fehlt, stellt sich die Frage, wieviele Minister Österreich überhaupt braucht. Also eines steht zuerst einmal fest: Alle Staatssekretäre könnte man sofort nach Hause schicken, ohne daß es irgendjemanden auch nur auffällt. Fort mit ihnen!

Aber welche Minister braucht ein Land überhaupt? Einen Bundeskanzler schon. Aber bereits beim Vizekanzler erhebt sich die Frage, ob eine eventuell notwendige Vertretung nicht auch durch einen Minister erfolgen kann, der gerade nichts zu tun hat. Gibt es ja immer. Beim derzeitigen Vizekanzler ist es aber überhaupt klar: den könnte man ersatzlos einsparen. Außerdem: für die Wissenschaft macht er gar nichts und die Wirtschaft braucht keinen Minister, der die Wirtschaft nur behindert. Also auch weg mit ihm und zwar schnell, bevor er noch mehr Schaden anrichtet.

Auch der Außenminister ist recht überflüssig. Durch die EU hat er ohnehin keine Kompetenzen mehr und außerhalb der EU darf er ja nur mehr das machen, was die EU für gut befindet. Einsparen. Im Fernsehen kann er ja trotzdem auftreten.

Justizminister ja, Innenminister auch, allerdings nicht die, die das Amt gerade innehaben.

Finanzminister brauchen wir natürlich auch, aber einen, der sich ausschließlich damit beschäftigt, wie man möglichst viele Steuern reduzieren und vielleicht am besten gleich abschaffen sollte.

Verteidigungsminister sollten wir uns auch leisten, aber wahrscheinlich könnte das ein geeigneter General auch schaffen. Gibt es sicher genug. Politiker sind eher schlecht für das Heer.

Landwirtschaft braucht sicher einen Minister, weil ja nur er entscheiden könnte, wie man die Subventionen am besten an die Günstlinge verteilt. Und Sozialminister müßte sicher auch sein, allerdings sollte man ihm die meisten Kompetenzen wegnehmen. Man kann ja das meiste privatisieren, Krankenversicherung zum Beispiel.

Die anderen Ministerien, also Gesundheit, Frauen, Bildung, Familien, Jugend, Kunst wären aufzulösen und könnten entfallen.

Man darf ja auch nicht vergessen, daß nicht nur der Minister kostet, der ganze unnötige Apparat, das dazugehörige Beamtenheer verschlingt das meiste.

Und es müßte auch verboten werden, daß sich Minister irgendwelche Berater oder „Experten“ engagieren und Studien, die keiner braucht, in Auftrag geben. Wer das macht, begeht Amtsmißbrauch und ist einzusperren. Ohne Fußfessel.

Schon wäre unser Staat gerettet. Wird aber niemand machen. Aber wer das macht oder zumindest verspricht, hat meine Stimme.