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Clint Eastwood ist Neunzig

Gute Männer werden alt. Bei Eastwood ist das so. Er hat gute Filme gemacht und ich habe fast alle gesehen. Es war kein schlechter dabei. Er war Bürgermeister von Carmel in Californien und habe vor Jahren einen Abstecher dorthin gemacht um mir das kleine Städtchen anzuschauen. Eastwood war aber nicht dort. Schade irgendwie.

Es ist an der Zeit, ihm alles Gute zu seinem Geburtstag zu wünschen und ihm zu allen seinen Filmen zu gratulieren. Make my day, Clint! You did it!

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Bitte weitergehen, es gibt nichts zu sehen! Nur eine Beziehungstat!

 

Nur fünf Angestochene, noch kein Abgestochener. Das ist die Bilanz einer „Beziehungstat“ mit einem Dolch in Baden. Es war ein Wiener, der hier so frustriert gewesen ist, daß er seinen Dolch in Aktion setzen mußte. Liebeskummer und ein Amoklauf. Gott sei Dank (oder muß man Allah sei Dank sagen?) hat sich das als Beziehungstat entpuppt und man kann daher ruhig zur Tagesordnung übergehen.

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Politik

Schnizwerkstatt ohne „t“

Schnizwerkstatt ohne „t“

 

Kein Fehler meinerseits. Es geht nämlich um den Herrn Dr. Johannes Schnizer, seines Zeichens Richter am Verfassungsgerichtshof. Er ist Jurist, hat aber sonst überhaupt keine Qualifikation als Verfassungsrichter. Er sitzt aber auf einem Sessel der SPÖ und dort sitzt er gut und fest und braucht sonst nichts können.

„Mir wer‘n kan Richter brauchen!“ sagt der Wiener Volksmund und so einen Richter brauchen wir wirklich nicht. Er hat sich zu Wort gemeldet und über die Anfechtung der Bundespräsidentenwahl Mutmaßungen angestellt. His Masters Voice sozusagen. Soll er. Ob sich der Verfassungsgerichtshof das gefallen läßt, wird sich herausstellen.

Aber darum geht es heute nicht. Denn beim Namen „Schnizer“ hat es bei mir geklingelt. Ich habe ja ein manchmal recht unangenehmes Gedächtnis. Und da ist mir die große vaterländische Waffenhysterie aus den Neunziger Jahren eingefallen. Damals hat ja die SPÖ die totale Entwaffnung der Österreicher geplant und hat so Leute wie den Parteisekretär Schnizer vorgeschickt um dafür Stimmung zu machen. Es wurde in diesen Zeiten auch noch geredet mit den legalen Waffenbesitzern. Heute ja nicht mehr.

Also ist der Dr. Schnizer auf dem Podium gesessen und hat deklariert, es werde bald weder private Waffen noch Büchsenmacher in Österreich mehr geben. Alles solle verboten werden. Sehr einfühlsam der Herr.

Auf die schüchterne Frage eines Büchsenmachers, was dann mit den entsprechenden Berufen werden solle, hat Dr. Schnitzer kalt lächelnd erwidert: „Die werden eben umgeschult!“ Ende der Diskussion.

Das ist mein bleibender Eindruck von Herrn Dr. Schnizer gewesen. Jetzt sitzt dieser Fachmann im Verfassungsgerichtshof. Na bravo! kann man nur sagen. Siehe oben.

Kommentare   

+3 #4 Sig Sauer 2016-10-09 17:08
...vielleicht sollte mal der werte Herr Schnizler umgeschult werden. Wie man hört gibt's ja bald 2 Euro Berufe für "Flüchtlinge". Da könnte er mal beweisen, was er so drauf hat und mit den "Schutzsuchenden" um die Wette die Mistkübel ausleeren...
+2 #3 Poscheraser 2016-10-09 16:15
Ich kann mich noch erinnern, wie sich der Verfassungsgerichtshof verbogen hat, um Jörg Haider nicht recht geben zu müssen... (Ortstafeln, Handgeben.Verweigerung..)

ich glaube, solange es nicht irgenwie mit Politik zu tun hat und da insbesondere gegen die FPÖ geht, ist der VfGH einigermaßen objektiv. (oder wenn die VfGH Richter nicht mehr aus können..)
+4 #2 Bernhard Stenzl 2016-10-09 13:35
Es wäre ja in einer ökofaschistischen Gutmenschendiktatur unmöglich, daß die Verfassungsrichter unabhängig wären!

Artikel 1., B-VG: Österreich ist eine demokratische Republik. Ihr Recht geht vom Volk aus.

Wenn sich solche politbesetzten Rechtssachverständige um unsere Verfassung "kümmern", ist es bereits zu spät. Unsere Verfassung ist dann nicht einmal mehr die Buchstaben wert, aus denen sie sich zusammensetzt.
+5 #1 Gerhard M. 2016-10-09 12:27
Juristen haben zwar ein Studium, das heißt aber gar nichts, denn mit den nötigen Geld kann heute jeder Idiot studieren. Juristen und Politiker sind Blender, sie können nichts, sind aber in Positionen wo sie viel Leid und Schaden anrichten können. In der Justiz und Politik sind Menschen mit Hausverstand gefragt.

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